Schlagwort ‘Krieg‘

Osama bin Laden

President Barack Obama and Vice President Joe Biden, along with with members of the national security team, receive an update on the mission against Osama bin Laden in the Situation Room of the White House, May 1, 2011. Please note: a classified document seen in this photograph has been obscured. (Official White House Photo by Pete Souza)</p><p>This official White House photograph is being made available only for publication by news organizations and/or for personal use printing by the subject(s) of the photograph. The photograph may not be manipulated in any way and may not be used in commercial or political materials, advertisements, emails, products, promotions that in any way suggests approval or endorsement of the President, the First Family, or the White House.
Barack Obama und sein Team verfolgen die Operation Geronimo. Foto: White House @ flickr.

Entgegen vieler anderslautender Tweets: Auch Jack Bauer hätte Osama bin Laden nicht lebend gefangen. Er hätte ihn am 12. September 2001 zwischen 09.00h und 10.00h erschossen.

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Merkel macht den Schröder

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Vor einer Woche im Kanzleramt:

Westerwelle: Du Angie, was machen wir wegen Libyen?
Merkel: Den Krieg ablehnen, damit hat Schröder 2002 die Wahl gewonnen. Wir müssen an Baden-Württemberg denken!
Westerwelle: Okay, aber wir würden dann auf einer Stufe mit China und Russland stehen.
Merkel: Macht nichts, die Menschen haben Schröder auch geglaubt, dass Putin ein lupenreiner Demokrat sei. Baden-Württemberg wird unser 2002!

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Wir befinden uns im Krieg

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Foto: F!XMBR

Befinden wir uns um Krieg? Das mag auf den ersten Blick weit hergeholt sein — und doch kämpfen weltweit die Menschen gegeneinander, virtuell wie real. Auf der einen Seite Politik und Medien, die den alten Status Quo bewahren möchten, auf der anderen Seite diejenigen, die das Informationszeitalter mit seinen positiven und auch negativen Begleiterscheinungen akzeptiert haben. Wikileaks ist derzeit in aller Munde — nach der Veröffentlichung der Diplomaten-Depeschen fordern in den USA namhafte Politiker die Tötung von Julian Assange. Und ja, wir sprechen von den USA, das große demokratische Vorbild der westlichen und freien Welt. Wikileaks ist dabei nur die Spitze des Eisberges. In Europa stehen Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung auf dem Plan, im Iran schaffen es Oppositionelle immer wieder, Informationen via Internet außer Landes zu bringen. Weltweit kämpfen Regierungen verbissen gegen das Internet, sei es in Deutschland, dem Iran, den USA oder in Nordkorea. In diktatorischen Staaten und den USA müssen Aktivisten wie Julian Assange damit rechnen, getötet zu werden — soweit ist es in Deutschland noch nicht, jedoch ist der Jugendmedienschutzvertrag der erste Schritt, um unliebsame Aktivisten der Existenz zu berauben. Anwälte und Gerichte werden es möglich machen.

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Der Kriegsminister

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Agenda 2013

Nach Host Köhler hat nun auch Karl-Theodor von und zu Guttenberg zugegeben, dass Kriege aus wirtschaftlichen Gründe geführt werden. Das ist zwar keine Neuigkeit, aber es wird interessant sein, zu beobachten, wie die Medien die Politkasper aus Bayern wieder einmal ob seiner Ehrlichkeit hochjubeln werden, während sie Horst Köhler sturmreif geschossen haben, was schließlich zu dessen Rücktritt geführt hat. Kriege um die eigenen Wirtschaftsinteressen durchzusetzen ist nicht nur ein politisches Thema, sondern auch ein mediales. Quo vaditis, liebe Medien?

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The Afghanistan War Logs — Biggest leak in intelligence history

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Screenshot: The Guardian, Klick aufs Bild für interaktive Karte

Der Spiegel hatte extra seinen Redaktionsschluss von Samstag auf Sonntagabend verlegt. Dann platze die «Bombe». In Zusammenarbeit mit dem Guardian und der New York Times wurden die «Afghanistan War Logs» veröffentlich, die der «Whistleblower-Plattform» Wikileaks zugespielt wurden. In den nächsten Wochen wird sehr viel zu lesen sein und noch mehr Politiker werden sich erklären müssen. Eines hat der Leak schon jetzt erreicht: die deutschen Medien sprechen unverblümt vom «Afghanistan-Krieg».

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Leben und sterben für deutsche Wirtschaftsinteressen

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Bild: Agenda 2013

Ich glaube nicht, dass ich noch viel über das Köhler-Interview und seine Folgen im politischen Berlin schreiben muss. Viel mehr sei auf einen anderen Umstand hingewiesen. Für mich war das Thema rund um das Interview mit dem Deutschlandradio schon abgeschlossen. Auf mehreren Blogs waren die Äußerungen Köhlers und die nachträgliche Zensur des Deutschlandradios bereits thematisiert worden: Auf seinem Freitagblog sprach mcmac vom Verlust der Maskenkontrolle, das QuerBlog fragte, wie bitte Herr Köhler, Feynsinn stellte fest, Köhler, Sie Horst, die Oeffinger Freidenken sprachen vom bewaffneten Handelsreisenden und in den Hinweisen des Tages verlinkten die NachDenSeiten diese skurrile Geschichte ebenso. Fünf Tage später hat die Geschichte dann auch die etablierten Medien erreicht. Ich bin mir sicher, dass kein Hahn danach gekräht hätte, wäre die Geschichte nicht durch Twitter und die Blogs getragen worden. So kann sich Horst Köhler damit rühmen, dass sein Interview und die Zensur durch das Deutschlandradio die erste politische Geschichte war, die aus der Blogosphäre und der Twitterwelt in die etablierten Medien getragen wurde, die bundespoltische Reaktionen hervorgerufen hat, eine gewisse Brisanz entwickelt hat. Wenigstens etwas bei dieser Biographie.

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Afghanistan: Die nächsten Toten sind da

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Das ging ja verdammt schnell. Und ja, da hilft so langsam nur noch der blanke Zynismus. Der scheinbar immer frisch gegelte, nein, nicht BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, sondern unser aller Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg spricht mittlerweile umgangssprachlich von Krieg. Lächerlich kann man das schon nennen, trotz des ernsten Themas. Heute gab es also vier weitere tote Soldaten. Vier weitere Namen, die man den Bundestagsabgeordneten auf die Stirn tätowieren sollte. Es kann dafür nur eine Lösung geben: Deutschland hat keinen Krieg zu führen, nicht nur aus seiner geschichtlichen Verantwortung heraus, die deutsche Bevölkerung lehnt den Krieg auch mehrheitlich ab. Der Deutsche Bundestag handelt gegen den erklärten Willen des Volkes. Ich wiederhole mich: Jeder tote deutsche Soldat trägt die Unterschrift des Bundestages auf seiner Stirn. Deutschland muss sofort mit dem Rückzug aus Afghanistan beginnen.

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Deutschland und der Krieg: Die nächsten Toten kommen bestimmt

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Agenda 2013 | einspruch.org

Deutschland huldigt seinen Soldaten, so könnte man zumindest meinen, wenn man heute die etablierten Medien liest. Es scheint so, als würde ganz Deutschland um drei tote Soldaten trauern. Während tote Zivilisten in Afghanistan, auch verschuldet durch deutsche Soldaten, bei Medien und Politikern in der Regel ein Achselzucken hervorrufen, scheint seit der Bundestagswahl eine neue PR-Agentur für das Verteidigungsministerium tätig zu sein. Man sucht das Heil ab sofort in der Offensive und kann sich auf die Unterstützung der lüsternen Presse freuen. Kriege bedeuten Blut und Tote — und dementsprechend Schlagzeilen. So perfide, so wahr.

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Collateral Murder

WikiLeaks has released a classified US military video depicting the indiscriminate slaying of over a dozen people in the Iraqi suburb of New Baghdad — including two Reuters news staff.

Reuters has been trying to obtain the video through the Freedom of Information Act, without success since the time of the attack. The video, shot from an Apache helicopter gun-site, clearly shows the unprovoked slaying of a wounded Reuters employee and his rescuers. Two young children involved in the rescue were also seriously wounded.

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Für die Freiheit und Demokratie…

Weitere Links:
Collateral Murder Timeline
New York Times — 2 Iraqi Journalists Killed as U.S. Forces Clash With Militias
KR254 Wikileaks (Island Edition)
Jennifer 8. Lee @ Twitter

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Deutschland bildet trotz Waffenembargo Truppen des usbekischen Diktators Islam Karimow aus

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Deutschland führt Krieg, nicht nur in Afghanistan, sondern auf der ganzen Welt. Es muss nicht immer eine direkte Kriegsbeteiligung sein, wie am Hindukusch, die deutsche Lebenslüge wird mittlerweile sogar vom Verteidigungsminister Karl Theodor von und zu Guttenberg als kriegsähnlicher Zustand bezeichnet. Gerade erst hat eine Studie des Friedensforschungsinstitut Sipri gezeigt, dass sich die deutschen Rüstungsexporte seit 2005 verdoppelt haben. Deutschland ist dementsprechend weltweit an Kriegen beteiligt. Man sollte auch keinem Kind Feuer in die Hand geben und sich hinterher darüber beschweren, wenn die Wohnung abbrennt. Selbst ein Waffenembargo scheint den deutschen Panzer nicht stoppen zu können, wie die Ruhrbarone heute berichten.

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Die Heuchelei und das Versagen der Medien am Beispiel Afghanistan

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Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, traut man kaum seinen Augen. Die ZEIT fragt, was in der Kundus-Affäre vertuscht wurde und benutzt das Wort Kriegsverbrecher in einem Artikel über Oberst Klein. Die SZ hat in den letzten Tagen ein ganzes Feuerwerk an Artikeln veröffentlicht. Sie spricht vom Betrug an der Öffentlichkeit, kritisiert Kriegsminister zu Guttenberg  — selbst der sehr geschätzte Heribert Prantl spielt mit. Da muss man schon fragen, wie viel Heuchelei ein Land und eine Demokratie von Seiten der Medien ertragen kann. Deutschland befindet sich im Krieg – seit Jahren und nicht erst seit der Bundestagswahl oder dem Bombardement der Tanklastzüge. Deutsche Soldaten sterben und töten seit Jahren am Hindukusch Taliban und Zivilisten – während die Medien die Mär von der Ausbildung der heimischen Polizei verbreitet haben.

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