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CLI Magic: Herrie — a minimalistic music player

 

Herrie spielt Musik in der Konsole ab, besticht mit einer simplen Bedienung und einer großen Auswahl unterstützer Audioformate. Scrobbler findet Anbindung, eine chroot-Umgebung ist möglich, darüber hinaus lassen sich auch Streams wiedergeben.1

playq.xmms=yes
gui.color.bar.bg=red
gui.browser.defaultpath=/home/user/radio

 

Ein simple Konfiguration könnte derart ausschauen: Bedienung wie bei anderen Playern üblich, eine etwas andere Farbgebung und der Pfad zu den abgelegten Hörgenüssen. Gute Hausmannskost, Herrie spielt Musik und fällt einem nicht durch eine unnötig komplizierte Bedienung auf die Nerven :-)

 

  1. Die auf dem Screenshot sichtbare Musik steht unter einer Creative Commons und ist von Severed Fifth, die Streamdatei im Browser-Fenster stammt von SR2. []

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CLI Magic: TTYtter — Twittern aus der Konsole

 

Weiter geht es mit CLI Magic, heute TTYtter. TTYtter ist ein Perl-Script, welches über die Twitter-API1 die Verbindung zu diesem Dienst herstellt. TTYtter bietet alles, was man auch von Twitter gewöhnt ist und einiges mehr: Geolocation, SSL–Verbindungen, Autosplit für mehr als 140 Zeichen, eigene Erweiterungen, Einbindung in Scripte/Cron–Jobs, usw.

Die Konfiguration ist recht simpel: nach der Installation ruft man das Programm auf und folgt den Anweisungen, um mittels OAUTH einen Schlüssel zu generieren.

/reply a5 message
/rt a5

 

Die Bedienung per se ist ebenso einfach: um einen Tweet abzusetzen gibt man diesen ein und schließt mit Return ab. Im obigen Beispiel sieht man, wie man antwortet bzw. einen Tweet wiederholt. A5 bezeichnet dabei den gewählten Tweet auf den man antworten bzw. welchen man wiederholen möchte.

#https
ssl=1 

#colour
ansi=1

#more than 140 characters
autosplit=word

#colour my tweets
colourprompt=red

 

Eine mögliche Konfiguration von ~/.ttytterrc könnte derart ausschauen: Verbindung via SSL, etwas Farbe in der Konsole, automatische Teilung von überlangen Nachrichten und Hervorhebung der eigenen Tweets. Natürlich bietet TTYtter noch weitaus mehr Möglichkeiten, z.B. auch das Filtern nach Begriffen usw. Aber zu grundlegenden Nutzung ist nicht einmal meine spartanische Konfiguration notwendig.

Ich lese in letzter Zeit häufig das Gezetere von Leuten, welche erbost sind über das neue Webinterface von Twitter und dem alten, recht spartanischen Interface hinterhertrauern. Warum man die Trauer um das Leichtgewicht aber beispielsweise mittels einer Adobe AIR Applikation zu kompensieren sucht, dies entzieht sich jedoch jedweder Logik.2 TTYtter to the rescue 😉

  1. auch der Kontakt mit identi.ca ist möglich []
  2. außer natürlich auf entsprechend benachteiligten Plattformen []

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CLI Magic: Newsbeuter — RSS-Feeds in der Konsole

Eine neue Serie: CLI Magic. Hier werde ich gelegentlich Programme für die Kommandozeile vorstellen, meiner Meinung nach die effektivste und eleganteste Methode einen Computer zu bedienen. Wer wie ich mit Dingen wie ZX81, IBM PC, Sinix und auch teils Irix «sozialisiert» wurde in bernsteinfarbenen und auch grünlichen Gefilden, wird wissen von was ich rede. Nicht umsonst wird z.B. die professionelle Bedienung von Adobe Photoshop, AutoCAD & Co nicht in zurückgelegten Mauskilometern gemessen, sondern in verfügbaren Tastaturkürzeln, abseits des Tabletts. Ja, wir schreiben das Jahr 2011, aber anstatt ein Tablett vollzuschmieren, wird hier Handarbeit geleistet. Vice versa entsteht natürlich kein Dogma daraus …

Wie dem auch sei, für jede Aufgabe das passende Werkzeug. Newsbeuter ist solch ein Werkzeug, um die Feeds diverser Seiten zu bändigen. In Zeiten von Twitter glauben natürlich einige RSS wäre redundant, warum also noch ein solches Tool, aber ich behaupte schlicht, daß diejenigen nicht wissen von was sie sprechen. RSS ist schlichtweg Effektivität im Umgang mit News, ein derartiges Tool baut entsprechend darauf auf.

Weiterlesen: »CLI Magic: Newsbeuter — RSS-Feeds in der Konsole«

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identi.ca in Vim nutzen

Nebst dem ganzen foo für die Freunde vieler Farben, Gucci-Outfit etc. bietet sich auch der Chat1 mittels Konsole oder eben Vim an. Vim das ist diese Evolution von Vi und Vi wiederum war gegenüber Emacs2 Anlaß für so mancherlei flamewar — aber das ist eine andere Baustelle 😀
Klick für höhere Auflösung!

Wie man auf dem Screenshot übrigens sieht, ist TwitVim für beides zu gebrauchen: Twitter und identi.ca. Die Installation ist simpel, die Bedienung ebenso. Im Prinzip langt ein :FriendsTwitter, um eine Übersicht der Nachrichten zu erlangen, ein :PosttoTwitter schließlich zeigt ein Eingabefeld für die abzusendende Nachricht. Darüber hinaus sind noch einige Spezialitäten möglich, um den Consolero zu befriedigen.

Installation: Vimball Archiv herunterladen, mit Vim öffen — vim twitvim.vba, innerhalb Vims sourcen:source % und last not least ~/.vimrc anpassen, indem man folgende Zeilen hinzufügt: let twitvim_login = «USER:PASS», sowie let twitvim_api_root = «http://identi.ca/api» damit auch der Zugriff auf identi.ca erfolgt. USER:PASS entspricht den eigenen Login-Daten bei identi.ca. Eine Hilfe innerhalb von Vim existiert natürlich ebenso: :help TwitVim-install :-)

  1. soll auch Leute geben, die nennen das Microblogging []
  2. für Emacs existiert Identica-Mode []

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identi.ca mittels Shell

Diese ganzen bunten Clienten sind zwar alle nett anzuschauen und auch die Kontaktaufnahme mittels Jabber ist nicht schlecht, aber eine Möglichkeit für headless-Server ist auch nicht von schlechten Eltern. Insbesondere dann nicht, wenn der Jabber-Client der Wahl streikt.

Das ganze ist recht schnell erklärt und die Installation ist äußerst simpel. Python und feedparser sollten installiert sein, dazu lädt man dann noch dieses Script dort, identi.py, herunter et voila :-) Man kann nun in identi.py direkt seine Daten eintragen oder aber wird nach der Eingabe des Textes nach diesen Daten gefragt.

… ein wenig Python-fu

… und auch eine Übersicht ist möglich, ruft man denn nur identi.py auf. Alles weitere hat Chris dort schon erwähnt.

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Twitter: cool again?

Über Twitter, welches sich selbst als Geschnatter sieht, wurde schon viel geschrieben: Kritik, Humor, Relativierung, Selbstversuche etc. pp. Ab und an schaue ich gar in ein paar Kanäle hinein, die da im Prinzip nur minütlich feine Links liefern. Aber wie dem auch sei, vielleicht ist das ganze auch irgendwie zu bunt, zu Web 2.0? Wenn ich beispielsweise irgendetwas in Web2-Manier angepriesen sehe bin ich in der Regel schon knapp 50% dagegen *g*, dagegen zieht mich das Informationsextrakt, KISS oder das Zen des Webs geradezu magisch an. Vielleicht wäre Twitter für die Konsole eben dieser Ansatz, um Twitter auch in den Reihen der Hardcore-Nerds zu etablieren? Twitter nutzen in der Konsole mit Twitter Command-Line Client. 😀

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Unix: drag’n drop für Konsoleros

Benutzt jemand kein KDE oder Gnome, sondern nur einen profanen WindowManager, dazu Konsolenprogramme wie Mutt, taucht nach einiger Zeit schnell die Frage auf — hey tippst du etwa die Links aus dem Konsolenprogramm ab? Weil da gibts ja kein drag’n drop.
Das wird wohl der erste Gedanke sein, wenn man von Windows zu Unix migriert, aber es wäre wohl nicht *das* Produktivssystem, könnte es mit derlei Dingen nicht umgehen 😉
Will man z.B. Text vom Browser in eine 08/15 Konsole einfügen, so genügt es diese Zeile zu kopieren und mittels Klick der mittleren Maustaste in die Konsole einzufügen.
Vice versa funktionierts natürlich auch, Zeile markieren, z.B. in Mutt, und mittels Klick auf die mittlere Maustaste in einem anderem Programm einfügen. Ja so einfach kann ein konsequent durchdachtes System sein 😀

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