Schlagwort ‘Kommerzgedudel‘

Vodafones Grabreden

Hielten in den letzten Tagen:

Don Alphonso — PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
Vodafone50hz — Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz — Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf — Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar — Vodafone
Patrick — Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J — Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo — Surfpaket, ungefragt
Bulo — Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso — Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. — Vodafone verheizt Bloggerin

Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die — mich wirklich sprachlos machend — sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt — oder war es vielleicht so gewollt?

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Vodalobo

Obwohl gestrichen, ist er doch gefahren. Bulo ist aus dem Urlaub zurück. 😀

Karikatur: Der unvergleichliche Bulo. Follow him. :)

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Tagebuch eines Vodafone-Vorstandes*

Vodafone15. Februar 2009
Wir planen eine neue Kampagne. Scholz & Friends hat uns geraten, ins Web 2.0 zu gehen. Das sei überhaupt kein Problem. Man kaufe einfach ein paar Blogger und schon läge uns die deutsche Blogosphäre zu Füßen. Klasse, wir freuen uns. Bald gehören wir dazu.

09. März 2009
Die deutschen Top-Stars unter den Bloggern, Sascha Lobo und Nico Lumma, sind bereits eingekauft worden. Mit ihnen wird unsere Kampagne die erfolgreichste der letzten Jahrzehnte. Da bin ich mir ganz sicher. Das sind Profis. Bald werben alle Blogger kostenlos für uns, schließlich gehören wir jetzt dazu. Ich überlege, ob ich mir einen E-Mail-Account anlege. Das Web fasziniert mich. Da gibt es alles kostenlos, sogar Werbung für uns.

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Die Karikatur eines Bürgerrechtlers

VodafoneDie Generation Zensur hat sich heute in Form von Adnation– und Spreeblickgründer Johnny H. zu Wort gemeldet. Vielleicht hätte er sich einfach ein die Vodafone-Omerta halten sollen. Ich schrieb es bereits vor 4 Tagen: Im Familienministerium und bei den angeschlossenen Lobbyistengruppen dürften die Sektkorken knallen. Johnny schreibt, dass Vodafone nur Banner auf Spreeblick gebucht hat, er wird auch nicht müde zu erwähnen, dass er selbstverständlich weiterhin gegen die Netzsperren, wie er die geplante Internetzensur verniedlichend nennt, protestiert. So zum Beispiel im Arbeitskreis Zensur. Warum heißt der AK Zensur eigentlich AK Zensur und nicht AK Netzsperren? Das aber nur am Rande. Die Jungs und Mädels sind zu wichtig und machen einen zu guten Job um von der Generation Zensur vereinnahmt und der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Nichtsdestotrotz würde mich trotzdem eine klare Distanzierung des AK Zensur von Vodafone und dem werbenden Johnny H. freuen. Schließlich benutzt letzterer den Arbeitskreis aktuell als Feigenblatt. Johnny und die restlichen Adnation-Teilnehmer nehmen Geld von einem Unternehmen, welches nicht ein Zensurprovider ist — Vodafone ist *der* Zensurprovider, der Vorreiter zur Umsetzung der Internetzensur in der Bundesrepublik Deutschland.

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Vodafone und das Wahrheitsministerium

Was macht Vodafone jetzt eigentlich, wenn die von Ihnen gestern als erledigt betrachtete Zensurdebatte für die Kunden und Nutzer gar nicht erledigt ist? Ja, das ist schon sehr schwierig. Die Vodafone-Omerta greift im Übrigen weiter — sonst so redselig, herrscht nun Schweigen im Wald. Wo sind die Blogartikel zu der PR-Meldung gestern aus dem Hause Vodafone? Wie ernst Vodafone übrigens ihre Bemühungen im Social Web nimmt, zeigen Pepe und Kathrin. Da werden auf der Landingpage zur Vodafone-Werbung Fake-Kommentare eingeblendet — und was passiert? Jemand anderes schnappt sich die Accounts, weil Vodafone dies nicht getan hat, sondern einfach nur von vorne bis hinten Kunden, Interessierte und die Netizens veralbert, um es positiv auszudrücken. Vodafone und Zensursulas Blogger — eine unheilvolle Verbindung. Es war aber zu erwarten. Es fließt Geld, da haben Moral, Anstand, Werte und Rückgrat keinen Platz. Da wird man im Hause Adnation dann auch ganz schnell zum Zensurblogger.

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Vodafone & Adnation — Generation Zensur

VodafoneSpätestens heute wird es in den heiligen Hallen von Vodafone Überlegungen gegeben haben, wen man da eigentlich als Berater für die neue Kampagne engagiert hat. Das gesamte Vodafone-Desaster lässt sich heute in einem irrwitzigen PR-Statement bei Vodafone begutachten. Ich orakel einfach mal: Die Berater und sogenannten Experten haben Vodafone, Scholz & Friends und die restlichen Adnation-Blogger auf die Diskussion vorbereitet, ob Blogger mit Werbung Geld verdienen dürfen. Nur schade, dass auf diese Diskussion kaum jemand eingestiegen ist. 😉 Die Kritik ging in Richtung kundenfeindlicher Tarife für tägliche Nutzung des Internets und natürlich in Richtung Zensursula. Besonders die letzte Breitseite traf die Beteiligten offensichtlich völlig unvorbereitet. Don Alphonso hat sich hier schon mit dem unsäglichen Aussagen des Herrn Alexander Panczuk beschäftigt. Dieser ist Politischer Referent im Bereich Konzernkommunikation, Politik und Stiftungen von Vodafone in Berlin. In der neu geschaffenen Position ist er Ansprechpartner für Parlament und Regierung zu Verbraucher– und Jugendthemen. Also schlicht und ergreifend Lobbyist. Wenn ich seine Worte lese und mir sein Bild so anschaue, stelle ich ihn mir mit blonder Perücke vor. Ursula von der Leyen hat an diesem Text sicherlich ihre wahre Freude gehabt. Es sind wohl Geschwister im Geiste.

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Die Vodafone-Omerta

VodafoneIm Vodafone-Desaster kristallisiert sich immer mehr eine Erkenntnis heraus: Wenn Unternehmen wirklich im Web 2.0 Fuß fassen wollen, dann sollten sie sich Experten, wer auch immer das sein mag, ich sehe da niemanden, ins Haus holen und nicht simple Eigenvermarkter und gnadenlose Selbstdarsteller. Persönlich, privat kann ich nichts zu Sascha Lobo sagen — er ist sicherlich ein netter Kerl. Bis zur MBC09 hatte ich mich mit ihm so gut wie gar nicht beschäftigt. Warum auch. Doch dann habe ich ihn live erlebt. Kurz gesagt: Er hat sich verkauft und war wieder verschwunden. Ihn interessierte die Veranstaltung gar nicht. Er kam irgendwann am Nachmittag an, gab der Tagesschau ein Interview und stürmte die Bühne. Er bot an, sich mit ein paar Leuten zurückziehen und Ideen für eine Twitter-Vermarktung auszuarbeiten. Er versprach, dass er einen Artikel auf seinem Blog zu diesem Thema verfassen würde, danach wollte er das Thema in der Presse lancieren. Das Sascha-Lobo-Versprechen der MBC09: Endlich eine Twitter-Vermarktung. Es ist selbstverständlich nichts passiert. Solche Ankündigungen liefen in meiner Jugend immer unter dicke Fresse nichts dahinter. Ich merke hier noch einmal an, dass Sascha privat sicherlich ein feiner Kerl ist. Nichtsdestotrotz sollte man durchaus mal nachfragen, wer da als Godfather des Web 2.0 durch die Presse gereicht wird. Auf Twitter ist gestern im Übrigen bekannt geworden, wie Vodafone auf ihn gekommen ist. Seht selbst:

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Deutschlands Blogs — Hand in Hand mit Zensursula

VodafoneWie angekündigt, hat Adnation (ehemals adical) heute die Werbekampagne für Vodafone gestartet. Wie Jörg Tauss eindrucksvoll darlegt, zählt bei Vodafone nicht die Ausrede vom politischen und öffentlichen Druck. Ganz im Gegenteil spielte diese Firma [Anm.: Vodafone] bei von der Leyen den devoten Vorreiter, was dann zu deren Drohung führte, die anderen «nicht kooperativen Provider» öffentlich an den Pranger zu stellen. Vodafone war also bzgl. des Aufbaus einer Zensurinfrastruktur meinungsbildend in Deutschland, politisch und wirtschaftlich. Niemals wurde die Frage nach der Notwendigkeit gestellt — man war williger Vollstrecker und hat offensichtlich billigend in Kauf genommen, Mitbewerber moralisch durch das Bundesfamilienministerium unter Druck setzen zu lassen. Vodafone hatte zudem im Gegensatz zu den anderen Providern zu KEINEM Zeitpunkt nach dem «OB» der Maßnahme gefragt, sondern schon früh nach dem WIE verlangt. Ich kann mir gut vorstellen, dass im Bundesfamilienministerium oder der Deutschen Kinderhilfe heute die Sektkorken knallen und bis zum Umfallen gefeiert wird. Die so genannte deutsche Blogosphäre war zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdiger. Folgende Blogs machen seit heute Werbung für den Zensurprovider Vodafone und marschieren damit Hand in Hand mit Zensursula.

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Das Vodafone-Desaster

VodafoneIch hatte gestern ja schon ein paar Zeilen zu Vodafone geschrieben. Fortsetzung dazu am Wochenende — dann entscheidet sich, welche Blogs in Deutschland Geld von einem Zensurprovider annehmen. Zum medialen Desaster selbst haben sich heute aber ein paar Kollegen geäußert. Der Don hat einen ziemlich kaputten Typen getroffen, der ihm Internas aus dem Hause Vodafone gesteckt hat. Jetzt gilt es nach Sichtung der Kommentare durch unsere tränenverschmierten Augen, Ihr widerlichen Scheusale, Ihr verkommenen Drecksinternetwichser, URSULA HATTE RECHT MAN SOLLTE EUCH ALLE EINSPERREN!!!! Ix sucht den Dialog und übersetzt einen windigen PR-Artikel Nico Lummas. Über den missratenen Werbespot möchte ich jetzt nicht reden. meine Meinung zu diesem irre teuren und leider total verhunzten Anwanzversuch kann ich leider nicht offen sagen, nur soviel: wir wollten den „Onlinecommunitybenutzern“ schmeicheln, ihnen den Eindruck vermitteln, dass sie irre wichtig sind. Auch Klaus kann auf Internas aus dem Hause Vodafone zurückgreifen. Unterwegs Emails schreiben [boah! so was gibt’s jetzt?], alte Freunde treffen [revolutionär!] oder Neue [sic!] finden, mit Deinem Hobby berühmt werden [du wirst der berühmteste Modelleisenbahner der Welt zum Beispiel] oder eine tolle Geschäftsidee mittels Telefonkonferenz vom Badesee abstimmen [supi, du kannst Geld im Schlaf verdienen] – das ist längst keine Zukunftsmusik mehr [ha, Musik, zwo, drei, vier!], sondern schon jetzt möglich [Donnerwetter!]: Für jeden [der bezahlt]. Und Ralf gibt Vodafone einen entscheidenden Tipp: Die Blogger C-Lebrities werden entfernt! Das Produkt wird fundamental verändert — so wie es die Kampagne eigentlich verspricht! Den Abschluss macht Thomas, auch wenn er verkennt, woran sich die Kritik nach diesen Desaster wirklich aufhängen wird. Denn was die Vodafone und Scholz & Friends-Spitze da ablieferte war eine Unverschämtheit. […] Sie orakeln von einer «Internet-Community» und es schwingt «Geheimbund» mit. Tatsächlich aber sind Internet-Anwender keine Gemeinschaft und kein Geheimbund.

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Die Zensursula-Debatte hat sich erledigt

ZensursulaMan könnte heute wieder stundenlang über Zensursula und die SPD philosophieren. Über einen Sascha Raabe, der in wenigen Worten beweist, wie wenig er verstanden hat und bei dem man sich wundern muss, wie so ein Mensch jemals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Er hat ein Pamphlet aus Unwahrheiten und Lügen veröffentlicht, aber wollen wir mal nicht kleinlich sein — schließlich gehört er zu uns Netizens, ist er doch seit den Anfängen des Internets dabei. Auch wäre eine Ute Berg gut geeignet, die Zensursula-Debatte weiter voranzutreiben. Ute Berg antwortet einem Bürger, der ihr mitgeteilt hat, er nutze fremde DNS-Server: Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von  Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken. Hingegen die Pädophilen, die um ihre Neigung wissen und diese bekämpfen, danken uns, da sie nun nicht mehr Gefahr laufen, versehentlich auf entsprechende Seiten zu stoßen. Das empfinde ich als so unfassbar dumm und bösartig, dass ich da keine weiteren Worte verlieren möchte. Kurz der Hinweis auf diese Mail, das sollte genügen. Nur leider hat sich die Zensursula-Debatte nun vollständig erledigt. Albert Einstein sagte einmal: Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. Über die Piratenpartei mag ich im Moment keine Worte mehr verlieren — die Partei hat sich als ernstzunehmender Diskussionspartner in der Zensursula-Debatte vorerst selbst disqualifiziert. Bleibt als Chance, die Öffentlichkeit zumindest ein wenig aufzuklären, die so genannte deutsche Blogosphäre. Doch auch das erledigt sich übermorgen krachend.

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Hallo Google,

Googleheute ist der Tag der Offenen Briefe. Ich muss mich heute aber in einer Angelegenheit an Euch wenden, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es geht selbstverständlich um die unhaltbare Situation der notleidenden Verlage in Deutschland. Die FAZ bittet Euch seit Monaten, zu reagieren. In einem eindringlichen Appell haben die deutschen Verlage, die allesamt kurz vor dem Ruin stehen, ihre Situation dargestellt. Letzte Woche hat einer der letzten großen Verleger unseres Landes, Herr Hubert Burda, in der FAZ um Hilfe gebeten. Heute hat sich dann der Axel-Springer-Konzern zu Wort gemeldet und noch einmal dargelegt, dass Ihr die Inhalte der Verlage kostenlos zur Eigenvermarktung nutzt. Ich bitte Euch inständig, auch im Namen der FAZ, von Heinrich Burda und des Axel-Springer-Konzerns, endlich zu reagieren! Ihr habt gegenüber der Vierten Gewalt in diesem Land die moralische Pflicht, zu handeln und den Wünschen der notleidenden Verleger Folge zu leisten. Wir müssen in diesem Land gesellschaftlich weiter zusammenrücken und den Schwachen der Gesellschaft helfen. Die FAZ, Heinrich Burda und der Axel-Springer-Konzern haben meine volle Solidarität. Ich fordere Euch auf, entschlossen zu handeln!

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