Schlagwort ‘Kommentare‘

Spamwelle auf WordPress-Blogs

Derzeit werden WordPress-Blogs von einer Spamwelle überrollt. Die gängigen Anti-Spamm-Plugins haben große Schwierigkeiten, damit umzugehen, wie auch das von uns eingesetzte NoSpamNX. Sven Kubiak hat in den letzten hart gearbeitet und einige Updates ausgeliefert. Dabei mussten offensichtlich die Regeln verschärft werden, so dass es vermehrt zu false positives kommt. Wir haben diesbezüglich einige (böse) Mails bekommen, können daran im Moment aber nichts dran ändern. Stay tuned…

, , , , , ,

Wir wollen Guttenberg zurück — der Wolf im Schafspelz

tweet_gutt_pispers

Die Titanic hatte eine wunderbare Idee: einen Artikel, ausschließlich aus Zitaten der Facebook-Gruppe «Wir wollen Guttenberg zurück», zusammengestellt. Darüber kann man mittlerweile wohl ein ganzes Buch schreiben. Es ist Realsatire pur, wie erwachsene Menschen einem Lügner und Betrüger nachlaufen, wie sie einen Politiker wie Justin Bieber oder Lady Gaga verehren. Im Übrigen sei der Hinweis gestattet, dass das rechtsextreme und rechtspopulistische Umfeld von Politically Incorrect dort mittlerweile auch mitmischt, so wurde die Gruppe «German Tea Party» gegründet, gleich mit dem Hinweis auf Fact Fiction. Das soll aber nicht das Thema sein — wer sich in seiner Liebe zu einem falschen Doktor mit solchen Leuten zusammentut, hat es nicht besser verdient. Wer solche Freunde hat, wie Karl-Theodor zu Guttenberg, der braucht wahrlich keine Feinde mehr:

Weiterlesen: »Wir wollen Guttenberg zurück — der Wolf im Schafspelz«

, , , , , , , , , , , , , ,

#MoralKen

moralken
Wie immer vom großartigen Bulo:)

Ich muss zu dem Herrn Niggemeier nicht mehr viel schreiben. Schon vor Jahren schrieb ich: «Wer sich täglich mit dem Boulevardjournalismus auseinandersetzt, wird irgendwann Teil dessen. Bei Stefan Niggemeier ist dieser Prozess abgeschlossen.» Sein Verhalten gegenüber Konstantin Neven DuMont ist auf erschreckende Art und Weise eine Blaupause des Teams von Tatort Internet rund um #MoralBarbie Stephanie zu Guttenberg. Ein interessanter Nebenaspekt an der Geschichte ist das Schweigen so mancher selbst ernannter netzpolitischen Datenschützer. So ist das halt, wenn es um die eigenen Geschäftspartner geht. Oder man schreibt wieder euphorische Artikel über Google Street View…

, , , , , , , , , , , ,

Piratenpartei — Heulen und Zähneknirschen, jetzt erst recht (Update)

Logo PiratenparteiFiddle.Knows hat sich mit der Kritik an der Piratenpartei und insbesondere den Reaktionen auf diese Kritik eingehend auseinandergesetzt. Jeder Pirat und alle Sympathisanten sollten sofort zu Internetausdruckern werden, und diesen Text über ihr Bett hängen. Und das meine ich durchaus ernst. Der Artikel zeigt unter anderem, dass sich zum Beispiel Felix von Leitner in seiner Replik auf die Kritik eines Vokabulars bemächtigt, dass nicht nur politisch und demokratisch bedenklich erscheint, es ist ein fast schon auffälliger Fanatismus. Fiddle.Knows schreibt: Ich halte weder die Piraten im Allgemeinen noch Fefe im Besonderen für rechts oder gar rechtsextrem, aber in ihrer verächtlichen Haltung gegenüber Kritik und Dissens scheinen sich mir Begriffe wie «Heuler» und «Zähneknirscher» allzugut in die Reihe «Meckerer», «Miesmacher» und «Nörgler» einzufügen, und diese Haltung finde ich abstoßend und beängstigend, ebenso wie die Forderung, die damit einhergeht, kritiklos mitzujubeln. «Pack» ist dann fast noch eine Schublade tiefer. Es gab im Übrigen Zeiten, da sah Fefe das mit der Jungen Freiheit noch anders — aber da ging es ja nicht im die Piratenpartei. 😉

Weiterlesen: »Piratenpartei — Heulen und Zähneknirschen, jetzt erst recht (Update)«

, , , , , , , , , , , ,

Wie hart Steuerbord segeln die Piraten?

Logo PiratenparteiNicht nur wenige Piraten scheinen dem rechten Rand und darüber hinaus nicht abgeneigt zu sein. Bodo Thiesen und insbesondere die Reaktionen auf das Interview von Andreas Popp mit der Jungen Freiheit — man achte auf die Kommentare, wer bei Popp kommentiert, dort sind die PI-Spinner noch die harmlosen Kommentatoren, Holocaust-Leugnungen sind auch zu finden — all der tiefbraune Mist. Und was macht der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piratenpartei? Steht offensichtlich brav daneben und freut sich wohl, dass man ihn auch einmal wahrnimmt. Freiheit bedeutet in erster Linie Verantwortung. Diese Verantwortung nimmt Andreas Popp nicht wahr. Er ist damit in meinen Augen als stellvertretender Bundesvorsitzender völlig ungeeignet und sollte sofort zurücktreten. Wer wie der Schockwellenreiter der Ansicht ist, das Interview mit der Jungen Freiheit reiche aus, um den Rücktritt zu fordern, dann sind die offen zur Schau gestellten Kommentare auf dem Blog von Andreas Popp das I-Tüpfelchen, das viel über die Ideologie der Piraten aussagt. Doch Andreas Popp findet sich in bester Gesellschaft — heute lacht der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Jens Seipenbusch, den Lesern der Jungen Freiheit entgegen.

Weiterlesen: »Wie hart Steuerbord segeln die Piraten?«

, , , , , , , , , , ,

Die total hippe Internet– und Volkspartei SPD

Stoppt die SPDWenn man im Internet zu Kommentaren aufruft, dann kann es durchaus sein, dass man welche bekommt. Besonders, wenn man Vorwärts heißt und das Parteiblatt der SPD ist. Und so kam es, dass das SPD-Magazin Vorwärts über Twitter Kommentare zu dem Kompetenzteam Steinmeiers suchte. Reinhard Bütikofer, ehemaliger Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen und gerade gewählter Europaabgeordneter, fragte vorsichtig zurück, ob er denn auch kommentieren dürfe. Die total hippe und Internet– und Volkspartei SPD antwortete: Das kommt auf den Kommentar an. Ein ehrlicher und kein hämischer Beitrag von Reinhard Bütikofer bei uns wäre doch was. Und so setzte sich Reinhard Bütikofer hin — und schrieb der dahin darbenden SPD einen wunderbaren Kommentar. Hier könnte die Geschichte fast zu Ende sein — aber nur fast. Denn wir sprechen hier von der voll hippen Internet– und Volkspartei SPD. Die Ruhrbarone berichten, dass der Kommentar selbstverständlich nicht freigeschaltet wurde — der Blick soll wohl zu sehr auf den Deutschland-Plan eingegangen sein und nicht auf das so genannte Kompetenzteam. Angeblich hat das der Mann entschieden, der bei der SPD als kompetent für die neuen Medien gilt: Hubertus Heil.

Weiterlesen: »Die total hippe Internet– und Volkspartei SPD«

, , , , , , , ,

Springer und der Verfassungsschutz [Update]

Dass Trolle in Kommentaren aufschlagen ist nicht erst seit der Kommentarfunktion im so genannten Web 2.0 bekannt. Wir löschen sie in der Regel, manchmal machen wir uns darüber noch lustig. Anders der Axel-Springer-Konzern. Bei ausländerfeindlichen Kommentaren wird nicht nur gelöscht, es werden auch die Behörden benachrichtigt. Nicht aber die Polizei, nicht das Landeskriminalamt, auch nicht das Bundeskriminalamt — nein, Angela Merkel der Verfassungsschutz. (via)

Kann aber natürlich auch sein, dass ein Praktikant nur seine feuchten Träume ausleben wollte. Einmal im Leben James Bond sein… 😉

Update: Die Antisemiten und Verfassungsfeinde von Politically Incorrect haben das tatsächlich ernsthaft geglaubt — Gott sei Dank gibt es da noch Dietmar… 😀

, , , , ,

Vodafones Grabreden

Hielten in den letzten Tagen:

Don Alphonso — PRevanchisten und die Erfindung des Mobs
Vodafone50hz — Vodafone: Und immer noch kein Ende
50hz — Vodafone: Mit dem Mut eines Zweijährigen
Ralf — Vodafail: Die Generation Upload frisst ihre Kinder!
Kosmar — Vodafone
Patrick — Was der Vodafone “Corporate Blog” Case wirklich kaputt macht
J — Authentizität bei Testimonials: Generation Upload
Udo — Surfpaket, ungefragt
Bulo — Erste Erfolge der Vodafone-Kampagne: Herr Kruse und die Krise
Don Alphonso — Heul doch, Sascha Lobo!
C.J. — Vodafone verheizt Bloggerin

Im Gegensatz zum Don bin ich übrigens der Meinung, dass der guten Frau Schnutinger übel mitgespielt wurde. Hier findet man den Original-Podcast zum dem Beitrag auf dem Vodafone-Blog. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, wie der PR-Artikel zustande gekommen ist. Ich denke schon, dass Frau Schnutinger den Artikel in dieser Form nicht verfasst hat. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass sie, sobald sie dagegen angegangen wäre (öffentlich gegen Vodafone), eine Vertragsstrafe riskiert hätte, kann man nachvollziehen, warum sie nun schweigt. Neben den teils beleidigenden Angriffen auf Twitter, die — mich wirklich sprachlos machend — sogar auf das 5 Monate alte Kind einprügeln. Spätestens in diesem Fall haben die Macher und Protagonisten des Vodafail dann völlig versagt — oder war es vielleicht so gewollt?

Weiterlesen: »Vodafones Grabreden«

, , , , , , , , , , , ,

Subscribe To Comments deaktiviert

Wie ich gerade bei caschy lesen durfte, wurde Jan vom Upload-Magazin wegen des Plugins Subscribe To Comments abgemahnt. Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass das Plugin kein Double-Opt-In-Verfahren nutzt. Man kann jegliche E-Mail-Adresse beim Kommentieren eintragen, und an dort wird dann die Kommentar-Benachrichtigung geschickt. Das kann wie geschehen zur Abmahnung führen. Von daher — und weil es da draußen genug zwielichtige g:Gestalten und Abzocker gibt, die uns Böses wollen — wurde das Plugin deaktiviert. Die Alternative werde ich ebenso nicht einbauen — wer will, kann einen Artikel und seine Kommentare per RSS abonnieren.

, , ,

Kommentarfunktion

Das Gros der Kommentare hier wird moderiert, ob der Sperrung einiger Begriffe beispielsweise. Derart intelligent ist die Software nicht, ergo müssen auch manchmal regelmäßige Kommentatoren freigeschaltet werden. Erstkommentatoren genießen ohnehin dieses Privileg erst einmal in der Wartschleife zu verharren, Kommentatoren mit einer Anzahl URLs landen ohnehin regelmäßig in dieser Schleife. Soweit dürfte als die Methodik verständlich sein. Darüber hinaus sitzen hier zwei Menschen, die teils von wechselnden Örtlichkeiten auf dieses Weblog zugreifen, recht oft, dennoch können auch Zeitspannen von 2-3h auftreten in denen einfach nichts geschieht. Womöglich sammeln sich in dieser Zeitspanne einige Kommentare an, das ist natürlich etwas blöd, daran kann man jedoch nichts ändern. Wirklich dumm wird es jedoch, wenn jemand innerhalb der nächsten Minute schon abstruse Behauptungen aufstellt — da dies recht häufig geschieht, tritt auch bei uns eine gewisse Ermüdung auf, sprich derjenige landet fortan im Nirwana. Keine Angst, selbst ziemlich kurzatmige Aussagen werden in der Regel durchgelassen, wer drängelt und fantasiert steht weiterhin vor verschlossener Tür :)

Und lieber Unbekannter, der du mir den Anlaß gabst für diesen Hinweis, nachdem ich alle drei Kommentare von dir *jetzt* lesen mußte — einer anmaßender als der andere, gingen diese den von mir zuvor angedeuteten Weg.

,

Kommentierende Kommentar-Kommentierer

In den letzten Wochen hat der eine oder andere Blogger über die Kommentare seines und anderer Weblogs philosophiert. Ich sass amüsiert daneben — sollten wir mit unserer restriktiven Politik hier auf F!XMBR doch nicht allzu daneben liegen? 😉 Egal — es scheint dann nach Jahren doch schon Konsens zu werden, dass manche Tageszeitung mit ihren Kommentaren zur deutschen Blogosphäre doch nicht so falsch liegt. Zumindest was den Kommentar-Bereich angeht. *g* Da heißt es dann, und das schreibe ich auch nicht zum ersten Mal: Die Geister, die ich rief — so mancher Kollege hat das leidvoll erfahren müssen, mal unabhängig davon, was ich persönlich seit Jahren von dieser Rechtsprechung halte. Warum ich das jetzt Alles schreibe? Nun — ein wenig Bestätigung braucht ein Jeder von uns. 😀

Und der Citronengras-Frank hat gerade einen ganz hervorragenden Artikel über das Kommentar-Problem auf 1000ff veröffentlicht — Null Toleranz, so und nicht anders.

Technisch verweise ich zur Ergänzung noch auf meinen eigenen Artikel.


RSS-Feed abonnieren