Schlagwort ‘Kommentar‘

Die Zukunft der SPD


Foto: SPD. Satirische Verfremdung: Wir kümmern uns
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Als die SPD bei der Europawahl 2004 ein unfassbar schlechtes Ergebnis einfuhr, konnte sich die Parteispitze damit herausreden, dass die Wähler die Partei für die Agenda 2010 abgestraft hatten. Anfang diesen Jahres wurde das Hessen-Debakel noch Kurt Beck und dem Schlingerkurs Andrea Ypsilantis zugeschrieben. Wann immer die SPD in den letzten Jahren nach einer Wahl vor die Presse getreten ist, waren die Ausreden und Ausflüchte groß. Mal waren es die Umstände, dann die Parteilinken oder die Wähler, die einfach nicht verstehen, welch großartigen Verdienste die Sozialdemokraten geleistet haben. Nie gab es eine ehrliche Analyse im Willy-Brandt-Haus, warum die Wähler und auch viele Mitglieder der Partei den Rücken gekehrt haben. Nach dem Putsch von Schwielowsee, wo Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier Kurt Beck gestürzt haben, sollte alles besser werden. Die Medien frohlockten und sahen in Frank-Walter Steinmeier einen neuen Helmut Schmidt — es oblag den privaten Bloggern darauf hinzuweisen, dass gerade die beiden Parteirechten die SPD noch tiefer in den Abgrund reißen werden. So ist es nun gekommen — und die SPD ist einfach nur ratlos. Sie übt sich in Wählerbeschimpfung und hat keine Antwort mehr auf die Frage nach der Zukunft.

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… wenn man keine Ahnung hat

Nein, es geht nicht darum, Mauern und Sperren zu errichten gegen den ungefilterten Fluss von Informationen, Ideen, Meinungen. Es drohen weder Zensur noch »chinesische Verhältnisse«. Es geht darum, die Debatte um das Internet zu entideologisieren und das Netz als einen Raum zurückzuerobern, in dem die Geltung des Rechts so selbstverständlich akzeptiert wird wie im richtigen Leben. In dem die Achtung der Menschenwürde nicht hinter der Freiheit des Stärkeren zurücktreten muss.


die Zeit

… dann wird man Journalist und versucht mittels des Anscheins von Vernunft abermals eine Tirade gen infantile Netzjünger zu schmettern. Abermals deswegen, weil schon Legionen von Quotenschreibern sich dieser Praxis ergaben, sprich dem Netz die Schuld am hausgemachten Versagen zuwiesen, von Vernunft fabulierten und tatsächlich eine Vorwärtsverteidigung gegenüber den eigenen Pfründen exerzierten. Wer, wenn nicht der großartige Journalismus, vermeint denn ansonsten in einem quasi rechtsfreien Raum zu existieren und tatsächlich jede der Quote geschuldete Niederung mit dem Schlagwort Pressefreiheit verteidigen zu müssen? Wer, wenn nicht eben dieses Meinungsmonopol, glaubt denn mittels eigens ersonnener und der Quote genehmen Regeln, verkauft als ethische Grundsätze, diese Rechtssystem fortwährend unterwandern zu können? Exakt jene Journaille, die auch mittels derartiger Artikel nur allzu deutlich die Perfidität dieses aufbrechenden Meinungsmonopols unterstreicht.

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Die Protestpartei

FDPHeute geht in Hannover der Parteitag der FDP zu Ende. Die Spaßpartei hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heute geht Guido Westerwelle nicht mehr in den Big-Brother-Container oder fährt mit dem Guidomobil quer durch die Republik. Nein, heute wird die Wiedergeburt Christi versprochen und wenn das den Menschen in Deutschland nicht reicht, werden zusätzlich Milliarden verteilt. Da passt es natürlich sehr gut, dass unser Land sich das gerade jetzt sehr gut leisten kann. Nebenbei werden noch die enttäuschten Wähler der Union eingesammelt — ohne Programm, ohne Aussage, einfach Guido. Die FDP von heute ist mehr Protestpartei geworden, als es die Linke jemals war. Dazu passt, dass Guido Westerwelle als Parteivorsitzender mit einem sozialistischen Ergebnis von 95,8% der Stimmen wiedergewählt wurde.

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Yawasp ist tot, es lebe NoSpamNX

Yawasp war unser bisheriger Spam-Terminator — einfach und effizient. Nachteil von diesem jedoch war der notwendige Eingriff in den Code — nicht die Welt, jedoch ein Hort möglicher Inkompatiblitäten. Eine dieser Inkompatiblitäten schlug beispielsweise bei dem hier eingesetzten Theme für mobile Geräte zu, WordPress Mobile. Eine händische Anpassung wäre auch dort von nöten gewesen. NoSpamNX, der designierte Nachfolger von Yawasp, jedoch kommt ohne diese Eingriffe aus und sollte im Prinzip die ihm gestellte Aufgabe mit Bravour erfüllen.

Einige Tests, u.a. mittels dem mobilen Safari, wurden erfolgreich absolviert, insofern dürften keine weiteren Problem zu erwarten sein. Sollten wider Erwarten dennoch dergleichen Unpäßlichkeiten auftreten, Mail oder Kommentar genügt :-)

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