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CLI Magic: TTYtter — Twittern aus der Konsole

 

Weiter geht es mit CLI Magic, heute TTYtter. TTYtter ist ein Perl-Script, welches über die Twitter-API1 die Verbindung zu diesem Dienst herstellt. TTYtter bietet alles, was man auch von Twitter gewöhnt ist und einiges mehr: Geolocation, SSL–Verbindungen, Autosplit für mehr als 140 Zeichen, eigene Erweiterungen, Einbindung in Scripte/Cron–Jobs, usw.

Die Konfiguration ist recht simpel: nach der Installation ruft man das Programm auf und folgt den Anweisungen, um mittels OAUTH einen Schlüssel zu generieren.

/reply a5 message
/rt a5

 

Die Bedienung per se ist ebenso einfach: um einen Tweet abzusetzen gibt man diesen ein und schließt mit Return ab. Im obigen Beispiel sieht man, wie man antwortet bzw. einen Tweet wiederholt. A5 bezeichnet dabei den gewählten Tweet auf den man antworten bzw. welchen man wiederholen möchte.

#https
ssl=1 

#colour
ansi=1

#more than 140 characters
autosplit=word

#colour my tweets
colourprompt=red

 

Eine mögliche Konfiguration von ~/.ttytterrc könnte derart ausschauen: Verbindung via SSL, etwas Farbe in der Konsole, automatische Teilung von überlangen Nachrichten und Hervorhebung der eigenen Tweets. Natürlich bietet TTYtter noch weitaus mehr Möglichkeiten, z.B. auch das Filtern nach Begriffen usw. Aber zu grundlegenden Nutzung ist nicht einmal meine spartanische Konfiguration notwendig.

Ich lese in letzter Zeit häufig das Gezetere von Leuten, welche erbost sind über das neue Webinterface von Twitter und dem alten, recht spartanischen Interface hinterhertrauern. Warum man die Trauer um das Leichtgewicht aber beispielsweise mittels einer Adobe AIR Applikation zu kompensieren sucht, dies entzieht sich jedoch jedweder Logik.2 TTYtter to the rescue 😉

  1. auch der Kontakt mit identi.ca ist möglich []
  2. außer natürlich auf entsprechend benachteiligten Plattformen []

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lallus.net — Ein kleines Posterous-Fazit

lallus_post_screen

Stammleser wissen es bereits und der eine oder andere Besucher wird vielleicht die Linktipps vermissen. Vor gut zwei Monaten habe ich einen kleinen Posterous-Versuch gestartetlegends never die, und so führt die lallus.net-Domain in mein kleines Wohnzimmer. Ich mag mein Wohnzimmer mittlerweile sehr gerne. Es bietet mir die Möglichkeiten, schnell und unkompliziert kleine Dinge zu veröffentlichen, die hier wahrscheinlich untergehen würden. Früher waren es die zusammengefassten Linktipps auf F!XMBR, die ich fast täglich im Firefox im Ordner Unsortierte Lesezeichen ablege. Es konnte schon mal passieren, dass Linktipps gelöscht wurden, sie waren nicht mehr aktuell — oder es waren einfach zu viele. lallus.net ist für solche Zwecke viel interessanter. Dazu den einen oder anderen Text — und schon passt es. Wer also die Linktipps verpasst, möge sich bitte lallus.net noch in den Feedreader packen, es ist ja nur eine Seite mehr, das sollte kein Problem sein. Kurzum: Das Experiment gefällt mir sehr gut — abseits vom Google-Überlauf, von der Öffentlichkeit, die F!XMBR mittlerweile genießt, kann ich dort das eine oder andere austesten, ohne großartig jedes Wort oder jeden Link zweimal überlegen zu müssen. 😉

lallus.net — Die Unendlichkeit des Seins

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chris97 @ Posterous — Ein Versuch

posterous_screen

Ich habe in den letzten Tagen öfter mal von Posterous gelesen — und wie das so ist, das wollte ich dann auch mal testen. Wenn man Twitter, Identi.ca & Co. meiner Meinung nach fälschlicherweise als Microblogging bezeichnet, so kommt Posterous dieser Bezeichnung doch sehr nah. Veröffentlicht werden die Artikel per E-Mail, der Betreff der Mail wird dabei zur Artikelüberschrift, der Inhalt der Mail zum Artikel selbst — und der Clou: Anhänge wie Bilder, Mp3s oder Videos werden von Posterous passend formatiert, so dass man sich um nichts mehr kümmern muss. Zusätzlich besteht neben der Mail die Möglichkeit, per Bookmarklet Inhalte zu veröffentlichen. Posterous ist die wohl einfachste und schnellste Art, Inhalte im Internet zu publizieren. Ich suche ja immer noch nach einer für mich perfekten Möglichkeit, Links und Videos adäquat unterzubringen. Twitter mag — auch durch die Suchfunktion — den einen oder anderen Leser bringen, gefällt mir aber trotzdem nicht. Auf die paar Leute kann man sowieso verzichten. Identi.ca ist eher unser kleiner Chat, unsere kleine Familie. Ich schau mir Posterous mal ein wenig an. Gibt es da eventuell ein Plugin für WordPress, dass wie bei Delicious täglich ein Update von Posterous automatisch einstellt?1

chris97 — Fundstücke aus dem WWW

  1. Derzeit wird jedes einzelne Post automatisch auf Twitter und Identi.ca veröffentlicht, jedes einzelne Post hier auf F!XMBR muss aber nicht sein.. []

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