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Der Kindle

 

Das ist der Amazon Kindle. Genauer gesagt, was man hier schaut, ist die der Kindle hübsch verpackt in ein ledernes Gewand. Der Kindle ist ein sogenannter E-book-Reader, ein Gerät also, welches versucht ein echtes Buch weitesgehend nachzuahmen. Daß dies nicht wirklich gelingt, daß schlichtweg das Papier zwischen den Fingern fehlt, der Geruch oder auch die Möglichkeit ohne jewede Elektrizität dem Lesevergnügen nachzukommen, steht außer Frage. Aber der Kindle versucht mittels E-Ink und anderer Schmankerl dieses Malus wett zu machen.

Zugegeben, einerseits bin ich seitens der archäologischen Profession den klassischen Gefilden nahe, andererseits bin ich doch durch und durch Nerd seit ZX81-Zeiten. In der Regel tendiere ich jedoch eher dazu in einem hübschen Folianten zu schmökern, als denn mit technischem Gerät dem geschriebenen Wort auf den letternen Leib zu rücken. Bei Nachschlagewerken, Zeitungen und so manchem Paperback mit unansehlichem Äußeren fällt die Wahl zum elektronischen Pendant aber doch recht leicht.  Zu sehr verschandeln gelesene Taschenbücher mit ihren absonderlichen Farben und Formen den Regalinhalt, von dem Blätterwald einer Tageszeitung ganz zu schweigen.

Aber nun zum Kindle selbst. Ganz wider meine Natur verzichte ich hier auf technische Details.  Das Blättern in den Büchern geht recht flink von statten, die Möglichkeiten im Duden oder auch in einem englischen Wörterbuch nachzuschlagen sind recht praktisch gelöst und in puncto Lesequalität kommt man doch einem gedruckten Werk recht nahe. E-Ink heißt das Zauberwort und die Qualität dieser Darstellungsart läßt sich nicht seitens irgendwelcher Bilder vermitteln. Man muß es gesehen haben, um einen Eindruck der Qualität zu erhalten.

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