Schlagwort ‘Kinder‘

Was der Zeit die Bildung wert ist …

Nun sicherlich zum einen eine gepflegte Neiddebatte, so a la der Mär von der «alles zahlenden Frisöse», die zwar sicherlich entsprechende Beiträge zur Sozialversicherung entrichtet, aber so richtig und wahrhaftig niemanden finanziert. In dem Artikel wird auch sogleich von den Gebühren für Kindergärten fabuliert und wie diese den Studiengebühren gegenüber stehen, wobei letztere, gemäß dem Autor, die Republik bewegen und erstere mit einem Schulterzucken abgetan werden.

Ja, die Welt ist grausam und die Medien sind ein Spiegel dieser Grausamkeiten. So zumindest in der Theorie, in der Realität hingegen sind «83€» pro Monat eine stattliche Summe für einen Studenten. Natürlich nicht für jemanden, der in den Staaten studierte und dort die teils horrenden Gebühren, inkl. Aufenthalt, entrichtete. Ich denke hier fehlt dem Autor schlicht die Erfahrung oder sagen wir, der Bezug zur Materie. Was sind denn diese Gebühren? Nun der Autor ging von diesen «500€» pro Semester aus und verteilte diese auf das Jahr. In der Praxis übersehen wir dabei geflissentlich die Gebühren für Asta, Ticket, etc. pp., diese rangieren durch die Republik von 140–250€ extra. Klar, so ein Semesterticket ist recht nett, läßt es sich doch nur selten ausnutzen und muß zudem .u.U. auch finanziert werden, wenn kaum eine Verbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr möglich ist.

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Fremdenfeindlichkeit ist des Deutschen liebste Zier

Islamfeindlichkeit in Deutschland nimmt zu
Die Deutschen als Opfer
Mehr Abwanderer als Zuwanderer

Durch die Einführung des Begriffs der Deutschenfeindlichkeit in die Debatte wird signalisiert, dass ein Teil der Beteiligten eben nicht Teil der Gesellschaft ist. Sie haben allenfalls einen Gaststatus, den sie durch ungebührliches Benehmen verlieren können.

tp

Und ehrlich gesagt, muß man sich erst einmal wie ein Gastgeber verhalten, damit man auch Anspruch auf den entsprechenden Respekt anmelden darf. Respekt ist keine Einbahnstraße und der Deutsche war noch nie ein guter Gastgeber, da kann man sich auch heute noch im Ausland eine dicke Scheibe von abschneiden. Noch wird man als interessierter Deutscher, nicht als arroganter Tourist, im Ausland gerne empfangen.

Apropos Kultur, es existiert keine «Leitkultur». «Leitkultur» müffelt nach Dominanz, nach «Übermensch». Es existiert Kultur und diese ist ein dynamisches, grenzübergreifendes «Gebilde» mit lokalen Ausprägungen. Man kann diese pflegen und hegen, diese lokalen Ausprägungen. Möchte man sie hingegen «schützen», versetzt man diese in eine Stase und arbeitet somit dem dynamischen Charakter der Kultur entgegen.

Was der Mensch wieder erlernen muß, ist die neugierige Sichtweise aus Kindheitstagen. Nur dann lernt man, nur derart kann man Ängsten begegnen, nur dann klappts auch mit dem Nachbarn.

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die sexuelle Revolution ist schuld

Der sexuelle Kindesmissbrauch an katholischen Einrichtungen ist nach Überzeugung des Augsburger Bischofs Walter Mixa auch eine Folge der zunehmenden Sexualisierung der Öffentlichkeit. «Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig», sagte Mixa der «Augsburger Allgemeinen».

tagesspiegel

Mehr als 2000 Jahre Kirche und diese Heuchler schaffen es immer noch innerhalb kürzester Zeit jede ihrer Predigten stante pede ad absurdum zu führen. Dabei wäre ein gelegentliches mea culpa, mea maxima culpa schon der Weg zur Einsicht. Welch Glück, daß unser Pfarrer — Gott habe ihn nicht selig — nur prügelnd durch Schule und Pfarramt zog, aber das war ohnehin noch usus auch unter Lehrern zu jener Zeit …

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quo vadis Deutschland?

Entscheidend ist, dass viele Anbieter sich darüber klar werden, dass dahinter eine grundsätzliche Frage steht: Ob sie weiterhin uneingeschränkt die Vergewaltigung von Kindern zeigen lassen. Oder ob sie gemeinsam mit uns die Ächtung dieser Vergewaltigung vorantreiben wollen.

Ursula von der Leyen

Die Frau Ministerin im Gespräch, entweder dafür oder dagegen. Bei letzterem aber auch zünftig dämonisiert und an den Pranger gestellt. Das eine derartige Idiomatik wieder salonfähig ist in Deutschen Landen sollte Angst bereiten — doch das Gegenteil ist der Fall, man gibt sich stattdessen einer massiven Lethargie hin, welche schon biedermeiersche Züge aufweist. Ob moralischer Druck mittels perfider Todschlagargumente oder geschickt gezündeter Nebelkerzen: Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

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Zitat des Tages: die Deutsche Kinderhilfe

So sei insbesondere im Hartz-IV-Milieu ein besonders hoher Anstieg des Verkaufs elektronischer Medien zu beobachten, sagte Ehrmann. Auch sei in diesem Bereich der Alkohol– und Tabakmissbrauch besonders hoch.

abendblatt

Vollzeitüberwachung von Hartz-IV-Empfängern? Oder vielleicht gar ein Arbeitslager? Konditionierung auf willfährige Bürger? Woher stammen denn diese Zahlen? Aus Umfragen und Hochrechnungen … na danke. Stigmatisierungen sind wieder in, pfiffig getarnt als Diskussionsanstöße. Wenn also hier etwas nicht zielgenau ankommt, dann sind es humanistische Werte in den Köpfen diverser sozialer Brandstifter. Wie man sieht ist der Mangel an Menschlichkeit in diesen unseren Gefilden offenbar und somit auch die allgemeine mangelnde Führsorge gegenüber unseren Kleinsten nur mehr konsequent. Die Inquisitionsgelüste einiger Teile der Gesellschaft lassen tief blicken.

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captain obvious strikes again

Hier hat die ehemalige australische Rundfunkaufsicht ACMA eine Liste problematischer Web-Angebote recherchiert. Zunächst hieß es, dass 1370 Webseiten mit kinderpornografischen Angeboten existierten, die geblockt werden müssten. Am 4. Februar 2009 musste das zuständige Justizministerium auf eine parlamentarische Anfrage hin bekannt geben, dass nach eingehender Durchsicht weniger als die Hälfte der aufgeführten Adressen der Kinderpornographie zuzurechnen seien.

Kinderporno-Sperren im internationalen Vergleich. Muß man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, oder? Der eine oder andere findet hier noch ein paar Worte.

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Das g:b macht dicht — Der Kindergarten jammert

g:b filme

Nun ist es also so weit — das gulli:board schließt die Pforten. Zumindest den Teil, der dafür verantwortlich ist, dass das Board so groß wurde und diverse Herren offensichtlich davon leben konnten. Mit Warez Geld verdienen — gleich nach den Dialern die schäbigste Methode im Internet. Kein Wunder also, dass Mario D oder auch GvG und Bernhard S gern gesehene Gäste bei Randolf J und Richard J waren. Man kennt sich, man schätzt sich, man spielte sich gegenseitig die Bälle zu. So hatte es zumindest den Anschein. Die gulli:news waren für diverse Kanäle teilweise pure Propaganda — ich habe sie immer PR-Außenstelle von XYZ genannt. Blogger und andere, die sonst so gegen jegliche Unfairness, gegen Dialer und Abmahnanwälte, gegen den Überwachungsstaat argumentieren, war das alles egal — der Stuff war wichtig, man bekam ihn von den Kumpels, die Festplatte schien zu glühen. Kaffee, TV und Alkohol — man macht offensichtlich gemeinsame Sache. Und natürlich wird auch die Geschichtsklitterung gefeiert — es hat den Anschein, als hätten die Memoiren mancher Politiker mehr Wahrheitsgehalt als dieses Machwerk. Ist aber auch nur eine Vermutung — die Kommentare, die aus dem Pott kamen, haben in diversen Kreisen jedenfalls für große Heiterkeit gesorgt.

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