Schlagwort ‘Kapitalismus‘

Herr Maschmeyer bestellt Frau Streisand

Aus der ARD-Programmankündigung:

ARD-exclusiv: Der Drückerkönig und die Politik

Die schillernde Karriere des Carsten Maschmeyer

Er kennt sie alle — die Großen und Mächtigen in diesem Land. Bundespräsident Christian Wulff macht Urlaub in seiner Villa auf Mallorca, Altbundeskanzler Gerhard Schröder nennt ihn einen «Freund» und Familienministerin Köhler lässt sich von seinem Unternehmen beraten.

Dass ausgerechnet der Gründer des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD, Carsten Maschmeyer, ein enger Freund der Spitzen unserer Gesellschaft ist, macht seine Opfer fassungslos. Der AWD hatte vielen Kleinanlegern, die ihren Lebensabend finanziell absichern wollten, sogenannte Schrottimmobilien und Geschlossene Fonds verkauft, die längst nicht das brachten, was versprochen worden war. So klagen ungezählte Anleger über den Verlust ihrer gesamten Ersparnisse. […]

Die ARD hat nun einige anwaltliche Schreiben ins Haus bekommen:

SpOn: Maschmeyer-Anwalt bedrängt TV-Intendanten
SZ: Die Papierflut-Taktik
FR: Viele Fragen, keine Antwort
NDR: Der Drückerkönig und die Politik

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Der VfL Osnabrück und die Wetten — doch nicht mein Verein

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Wenn ich mich an ein Fußballspiel an der Bremer Brücke erinnere, dann ist es das DFB-Pokalspiel vom 09. Oktober 1992. Unser VfL Osnabrück spielte gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach. Es herrschte an dem Abend eine Eiseskälte. Lange hielt der VfL ein 0:0 – wir freuten uns schon auf die Halbzeit. Aber dann geschah das fast Unvermeidliche: Kurz vor dem Pausentee schossen die Borussen das 1:0. Wir waren uns auf der Tribüne einig, dass sich unser VfL von diesem Rückschlag nicht erholen wird. Doch es kam anders, der Pokal hatte zu allen Zeiten seine eigenen Gesetze: In einer davor und danach nie gesehenen furiosen zweiten Halbzeit traf der VfL noch viermal das Tor der Gladbacher, der Erstligist wurde mit 4:1 nach Hause geschickt. Die Bremer Brücke glich — viel mehr als sonst — einem Tollhaus.

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Schaeffler, Conti und Rudolf Scharping

Nachdem Rudolf Scharping in der Politik gescheitert war, ist er zum Unternehmer geworden. Mit der RSBK, der Rudolf Scharping Strategie | Beratung | Kommunikation GmbH ist er zu einem so genannten Experten für ÖPP (Öffentlich-Private-Partnerschaft) avanciert, was nichts anderes heißt als moderne Privatisierung. Öffentliches Eigentum wird verramscht, trotz dem Verkauf bleibt das Risiko aber beim Steuerzahler, so zum Beispiel durch hochriskante Pachtverträge. Es kann aber auch sein, dass ich den Sinn falsch verstanden habe und dass ausländische Hedgefonds am Allgemeinwohl in Deutschland gelegen ist. Ich lasse mich da gerne von Rudolf Scharping und seiner bezaubernden Gräfin Pilati korrigieren. Die NachDenkSeiten drücken es wie folgt aus: RSBK, die Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation hilft auch weiter beim Fleddern des öffentlichen Vermögens, das Scharpings politische Großeltern mithilfe der Steuerzahler aufgebaut haben. ÖPP ist nicht Chance, sondern Schuldenfalle. Unzählige dieser Beispiel lassen sich nebenan bei den Kollegen ebenso finden. Anderes Thema: Die Dame Schaeffler und ihr Größenwahn, Conti übernehmen zu wollen. Frage: Wer ist bei Schaeffler einer der graumelierten Herren, der im Hintergrund die Milliardärin berät und die Fäden zieht? Richtig, Rudolf Scharping:

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