Schlagwort ‘Jugend‘

Mid 80s — Late 90s: I Want My Childhood Back

Hach, das weckt Erinnerungen :-)

… und hier ist der zweite Teil 😀

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Zitat des Tages

Die Tragödien von Erfurt, Emsdetten und Winnenden betrachtet er als gefährliche Serie, die Trittbrettfahrer, schlimmstenfalls sogar Nachahmungstäter auf den Plan rufe. Er warnt aber vor übereilten gesetzgeberischen Reaktionen. Denn für die Tat selbst hätten die Fachleute bisher kaum eine Erklärung. „Wir wissen nicht wirklich, warum ein Siebzehnjähriger so etwas tut.“

FAZ, Rudolf Egg (Direktor der Kriminologischen Zentralstelle von Bund und Ländern)

Wie wir es hier schon desöfteren bemerkten: Kompetenz existiert, nur eben findet man diese selten bis gar nicht in Politik und Medien.

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billiger Wahlkampf im Jahr der Wahlen

Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren.

heise: Stuttgart untersagt Computerspiele-Wettbewerb

Wenn man denn schon Unfähigkeit in Reinkultur wirkt und dem prof. Stand derer angehört, welche diese Disziplin zur Kür erhoben, warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen und die Absurdität auf die Spitze treiben? Indem man für eine gewisse Zeit alle Schützenvereine schließt, alle Auslandseinsätze unserer Truppen storniert, das Deutsche Netz gewaltfrei macht etc. pp.? Wäre doch eine Idee, der Monat der Gewaltlosigkeit — Deutschland setzt zum ersten Mal gegenteilige Akzente in der Geschichte. Und einmal mehr werden die Augen vor den tatsächlichen Problemen der heutigen Gesellschaft und insbesondere ihrer Jugend verschlossen. Einmal mehr macht man sich schuldig …

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Medienkompetenz

Das Problem sei, dass das Internet ein nur bedingt regulierbarer Raum sei, in dem problematische Inhalte sichtbar würden, «die wir ohne das Internet nicht zu Gesicht bekommen hätten».

heise

Ich bezweifle zwar das dieses dortige erwähnte richtige Leben überhaupt noch Bestandteil vieler sogenannter Experten ist, aber wie dem auch sei, Medienkompetenz ist sicherlich das A und O. Diese hört jedoch nicht im Internet auf, sondern sollte insbesondere auch bei den etablierten Medien wirken und ebenso bei mancherlei Experten, welcher just auf den Medienzug aufsprang ohne diesen wirklich in seiner Gänze zu erfassen.

Die echte journalistische Berichterstattung wird an Qualität gemessen. Und dieser theoretischen Aussage folge ich nur allzu gerne, aber alleine die Realität, dieses richtige Leben, straft diese oftmals leichtfertig formulierte Tatsache Lügen. Vielmehr schauen wir das Diktat der Quote, welches nicht nur Gladbeck als makaberen Höhepunkt journalistischen Wirkens sah, nein viel zu oft sahen wir uns derlei Grenzwertigkeiten gegenüber. Grenzwertigkeiten, die die Ausnahmen mehr und mehr zur Regel verkommen ließen.

Es müssten Möglichkeiten geschaffen werden, Falschmeldungen oder Betrügereien zu erkennen, wie dies im Falle der Ankündigung des Amokläufers von Winnenden wahrscheinlich zu spät geschah. Da zum Beispiel regierte die Sensationslüsternheit des Journalismus, die Profis sprangen mangels vorhanderer Selbstbeherrschung auf den Zug auf, ließen jegliche Quellenkritik außer acht, et voila.

Letztendlich muß man also Medienkompetenz als mündiges Auftreten gegenüber diesen selbsternannten Meinungsmonopolisten definieren und gewappnet mit allerlei Mitteln zur Informationfindung gilt es im Mediendschungel Oberwasser zu bewahren. Die Welt besteht aus Informationen, was davon tauglich ist basiert auf vorhandenem Wissen und Erfahrung im Umgang mit diesen Daten. Erfahrungen die man nicht mittels Regulierungen oder gar handfester Zensur kompensieren kann.

Das, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreißt.1

  1. Friedrich Hölderlin []

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