Schlagwort ‘Jürgen Klinsmann‘

Das Klinsmann-Interview


Bild: taz.de (Klinsmann gefindet sich wegen dieser Karikatur im Rechtsstreit mit der taz)

Ich habe Jürgen Klinsmann noch nie leiden können. Ich halte ihn für einen egoistischen Einzelspieler, dem einzig daran gelegen ist, sein Geldschatulle zu füllen und in der Öffentlichkeit gut dazustehen. Im so angepriesenen System Klinsmann kommt es ausschließlich darauf an, Jürgen Klinsmann als den Heilsbringer aller Probleme zu feiern. Als Bayern-Fan musste ich in den letzten Monaten ganz besonders leiden — man hat von Anfang an die Tage gezählt, bis dieser Mann wieder verschwindet. Dass dies passiert, war zu erwarten. Unfähigkeit hat noch nie mit dem FC Bayern zusammengepasst. Und spätestens seit der Europameisterschaft im letzten Jahr wusste man, dass Jogi Löw die treibende Kraft bei der Weltmeisterschaft 2006 war. Das Sommermärchen war also in erster Linie ein Erfolg Löws. Jürgen Klinsmann hat nun Stern TV ein Interview gegeben. Es ist das Zeugnis eines Abgehobenen.

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taz nagelt Klinsmann ans Kreuz

 
Bild: taz

Ich hatte zum Klinsmann-Drama über die Ostertage nichts geschrieben. Als Bayern-Fan warte ich seit dem ersten Tag darauf, dass er wieder geht. Er gehört meiner Meinung nach denen im deutschen Fußball, die hoffnungslos überschätzt werden. Seine Klage gegen die mehr als offensichtliche Satire der taz, die einen der genialsten Filme aller Zeiten als Grundlage hat, lässt ganz tief blicken. War es nun schlicht und ergreifen die Unwissenheit um Monty Python oder ist einfach das Fass übergelaufen und hat alle Bayern-Verantwortlichen überreagieren lassen? Egal. In meinen Augen hat die Reaktion des FC Bayern auf die taz-Satire dem Verein mehr geschadet, als das Barcelona-Spiel. Heute hatten die Bayern mal wieder ein Heimspiel. Vor dem Landgericht München — und haben klar verloren.

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Oliver Kahns öffentliche Bewerbung

ArenaDa war er wieder, der Titan. Kurzzeitig hatte Oliver Kahn heute Josef Fritz von Seite 1 der Online-Medien verdrängt. Die BILD richtete einen Live-Ticker ein und alle anderen folgten: Deutschlands Welttorhüter war zurück. Was war passiert? Oliver Kahn hat sich in Rheda-Wiedenbrück mit Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies getroffen. Er soll Nachfolger vom entlassenen Schalke-Manager Andreas Müller werden. Mehrere Stunden wurde verhandelt, bis Claus Tönnies vor die Kameras trat: Kahn ist ein geiler Typ und wir sind total d’accord. Wir haben ein Konzept besprochen und das passt alles gut. Es gab in der Vergangenheit schon weitaus zurückhaltende Äußerungen, die dann zu einem unterschriebenen Vertrag geführt haben. Der Titan also zukünftig Manager auf Schalke? Mitnichten. Sein Auftritt heute war nichts weiter als die öffentliche Bewerbung auf den Manager-Posten beim FC Bayern München.

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