Projekt Indiana: Erste Version der OpenSolaris-Distribution … besser spät als nie liebe ct? Ich mein ja nur, wenn man es u.a. bis heute noch nicht gepeilt hat den tatsächlichen Release-Zyklus von FreeBSD 7 zu veröffentlichen bzw. auf die Betas überhaupt hinzuweisen, mal abgesehen von der bloßen Verlautbarung. Schließlich weiß man das hier nicht x weitere Versionen folgen werden, sondern das dies eben einen wichtigen Schritt hin zum Release aufzeigt. Man könnte glatt vermeinen Absicht dabei herauszulesen, denn für Damn Small Linux reichts ja auch und das gar für richtige Texte =) Macht man sich da nicht auf Dauer etwas lächerlich? Oder ist der Erfolg derart zu Kopf gestiegen, ich meine in der Community habt ihr irgendwo immer noch den Stellenwert eines primus inter pares der IT-News? Woher kommt eigentlich diese Abneigung, sicher auch für OpenBSD habt ihr euch neulich noch hinreißen lassen eine News zu posten aber sonst? Wird wohl nur noch mehr auf die reinen Releases hinauslaufen, die spärlichen News eurerseits listet ihr ja auch hübsch immer pro BSD-Artikel auf, könnte sonst auch was verloren gehen. Und nach der Reduzierung auf Releases erfolgt die Gewichtung hin zu den essentiellen BSD-Forks? Ach ja in puncto OpenBSD ereifert ihr euch noch gelegentlich, wenn es um die beinahe gehässige Darstellung *eurer* Fehlerinterpretation geht.
Schlagwort ‘Journalismus‘
Hallo DWDL #2
Können wir uns darauf endlich einigen, dass Ihr ein Online–Mediendienst seid? Können wir uns darauf einigen, dass wir uns im Internet bewegen? Können wir uns darauf einigen, dass zum Internet Verlinkungen gehören? Ja? Wunderschön — warum ist das dann bei Euch so oft nicht der Fall? Ist es nicht sehr seltsam, wenn ich in diesem Artikel die URL zu der Seite, über die der gesamte Artikel handelt, per Copy & Paste rüberholen muss, weil Ihr das Internet nicht versteht. Okay, okay — bei dem Redakteur handelt es sich um Jochen Voß, PR-Stunts, damit kennt er sich besser aus, Grimme war mal sein Metier, die haben es auch nicht so mit dem Internet. Aber — extrem peinlich ist sowas schon. Und für Eure Leser verdammt nervig. Kleiner Tipp: Eure Leser gehen nicht verloren, weil sie einen Link bei Euch anklicken, es ist ein Mehrwert für sie, so dass sie gerne wiederkommen — viele Nutzer öffnen von sich aus sogar Links in einem neuen Fenster / Tab.
die Angstpsychose der alten Medien
Die deutsche Blog-Szene will eine Alternative zu den etablierten Medien werden. Doch zwischen Wunsch und Wirklickkeit klafft eine große Lücke.
Mal ehrlich liebe Sueddeutsche, wo klafft denn da die Lücke? Es ist eure Angst, euer Unverstand der zu dieser Annahme führt. Die deutsche Blog-Szene existiert per se überhaupt nicht, allenfalls in den Albträumen der Redaktionsleitungen. Die große Masse an Weblogs in Deutschland, informiert, diskutiert, fabuliert, was-auch-immer Spaß macht. Blogger laufen nicht umher und fabulieren von Unabhängigkeit und Überparteilichkeit, wie es die einzelnen Blätter von sich selbst fortwährend behaupten. Das hat man dort nicht nötig, man ist ehrlich, man besitzt eine Meinung und diese gibt man wieder, unverblümt. Thema? Egal, was interessiert eben, abseits irgendwelcher Quoten.
Presse: Realität Vs Glauben
Web 2.0-Inhalte sind kein Journalismus.
Okay, mit dieser Qualität mag auch wirklich keiner etwas zu tun haben. Die Angst geht auch bei der Journallie um, nicht Blogger stellen diese Behauptung auf.
Es geht um Glaubwürdigkeit, um Wahrhaftigkeit, um Kompetenz und um Verantwortung.
R.I.P. Telepolis
Die Telepolis hat jahrelang mein Online-Leben begleitet. Doch in den letzten Monaten, vielleicht sogar im letzten Jahr ist ein eklatanter Rückgang der journalistischen Qualität zu beobachten, sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ich erinnere mich an teils inhaltlich lächerliche Artikel über das Google-Copy-Paste-Syndrom, die nur ein Ziel hatten: Ein Buch zu verkaufen. Ich erinnere mich an einen Artikel, der Schäubles Behinderung ansprach, ohne weitere Argumente, ich erinnere mich an abhängige Journalisten, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde und ich denke zurück an unzählige Jabber-Gespräche, die mit den Worten begannen, was hat die Telepolis heute schon wieder für Mist geschrieben. Ganz in dieser Tradition gibt es heute einen Artikel in der Telepolis: Macht’s gut und danke für den Blog! — von der guten Alexa Weyrauch-Pung.
Der einsame Wolf
Heribert Prantl leitet das Ressort Innenpolitik der SZ — und anders als die restlichen Innenexperten dieses Landes fällt Prantl immer wieder aus der Reihe. Mahnende, ausgewogende, kritisierende Worte sind bei Prantl dort zu finden, wo seine Kollegen den Jubelperser für die große Koalition und die Innenminister dieses Landes spielen. Heute hat er sich mal wieder dem Thema Wolfgang Schäuble und seinem Schaffen gewidmet — zusammenfassend kommt Prantl zu dem Schluß dass unser Rechtsstaat umgebaut werden soll. Die Kritik, die wir nicht erst seit gestern äussern, kommt auch bei Prantl zum Tragen.
Blogs — Ergänzung oder Konkurrenz zum Journalismus?
Es gibt mal wieder eine neue Studie Forschungssynopse. Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk & Melanie Rischke stellten sich der Frage, ob Weblogs und Journalismus Konkurrenz, Ergänzung oder Integration bedeuten. Das Fazit:
Bilanzierend kann festgehalten werden, dass nach den bisherigen Forschungsergebnissen zwischen Weblogs und professionellem Journalismus eher eine komplementäre als eine konkurrierende Beziehung besteht.
Weiterlesen: »Blogs — Ergänzung oder Konkurrenz zum Journalismus?«
Freitag

Nach den NachDenkSeiten, ist es heute mal an der Zeit Freitag — Die Ost-West-Wochenzeitung vorzustellen. Sich selbst beschreibt Freitag wie folgt:





