John McCain, republikanischer Präsidentschaftskandidat der USA, und bevorzugter Partner der Union, scheint es nicht zu verkraften, dass Barack Obama in der Weltöffentlichkeit zur Zeit die Nase vorn hat und die Menschen mit Barack Obama eine Hoffnung verbinden. Die Hoffnung auf einen Neuanfang mit den USA, auf einen Wechsel in der US-Außenpolitik. Ob Barack Obama diese Hoffnungen erfüllen kann, wird die Zeit zeigen. Wie schon oft erwähnt, bin ich in vielen Dingen anderer Meinung wie er — ich gehöre aber auch zu denen, die sich ein umfassendes Bild gemacht haben und zum Beispiel sein Buch gelesen haben. Barack Obama gehört zu den wenigen Menschen, denen ich ihre teilweise aufrechte liberale Meinung zugestehe — weil da eben mehr, der Blick aufs Ganze, auf alle Menschen hinter steht. John McCain gilt in weiten Teilen der Welt als Wurmfortsatz von George W. Bush. Er wird als Kriegstreiber wahrgenommen, die Menschen denken (wohl zurecht), dass sich unter ihm nichts ändern wird. Die Weltöffentlichkeit hat ihr Urteil gefällt — im Gegensatz zur USA im Übrigen, wo Barack Obama die Umfragen anführt, aber noch lange nicht durch ist. Das heißt nicht unbedingt, dass John McCain als Mensch abgelehnt wird — er interessiert die Menschen größtenteils einfach nicht. Die Hoffnung heißt Barack Obama — selbst die ehemals haushohe Favoritin Hillary Clinton musste das anerkennen.
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