Schlagwort ‘Jens Weinreich‘

Niersbach und Zwanziger noch für den DFB tragbar?

PlattHier hatte ich bereits über den Fall Zwanziger vs. Weinreich geschrieben, über das seltsam anmutende Verhalten des DFB-Präsidenten. Mittlerweile hat der Fall eine neue Eskalationsstufe erreicht — eine Klage wird offensichtlich gegen Jens Weinreich nicht mehr folgen. Jedoch wird zu überlegen sein, wie Jens Weinreich nun seine Rechte gegenüber dem DFB, Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach wahren wird. Der DFB hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, sowie diese an Spitzen der deutschen Sportpolitik, Bundestags-Politiker, Sportfunktionäre wie den DOSB-Präsidenten Thomas Bach, Journalisten und viele mehr verschickt - unter Missachtung der gerichtlichen Beschlüsse und eklatanter Verdrehung der Tatsachen, wie Jens Weinreich schreibt. Die sogenannte Pressemitteilung des DFB ist hier einzusehen.

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Zwanziger vs. Journalist — DFB vs. Meinungsfreiheit?

PlattTheo Zwanziger ist der Präsident des Deutschen Fußballbundes — und damit sicherlich auch für die TV-Verträge mitverantwortlich. Nun könnte ich eine große Litanei darüber verfassen, dass der DFB (und die DFL) den Fan schon lange aus den Augen verloren haben. Das Dollarzeichen in den Augen kann der Fan den Fußball fast nur noch im überteuerten Stadion sehen oder ausgiebig im Pay-TV. Während der Fußball früher für alle da war, ist er heute in seiner ganzen Breite nur noch für den gut betuchten Bevölkerungsteil zu haben. Man denke allein an die Champions-League: Selbst bei deutscher Beteiligung werden den Fans das Gros der Spiele vorenthalten. Es sei denn, sie bezahlten teuer dafür. Doch das brauche ich aber nicht weiter auszuführen, das tun bereits andere. Und der dabei für mich entscheidende Grund: Dank des Wirkens von Theo Zwanziger und seiner Mannen interessiert Fußball mich immer weniger. Ich habe halt nur an Dingen Interesse, die ich auch verfolgen kann. Ohne das Gefühl zu haben, vom Pay-TV über den Tisch gezogen zu werden. Jens Weinreich ist der beste Sportjournalist, den dieses Land zu bieten hat, ich haben mehrfach auf ihn verwiesen. Auf direkter-freistoss.de wurde ein Artikel zur Kartellamtsentscheidung und die Reaktion des DFB, namentlich auch Theo Zwanziger, veröffentlicht. Jens Weinreich schrieb in den Kommentaren (Nr. 4) über Zwanziger:

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Leseempfehlungen zu den Olympischen Spielen

Bücher

Das Problem China mag ja derzeit im Fokus der Berichterstattung stehen — doch das Problem bei den Olympischen Spielen liegt ganz woanders. Der IOC ist eine zutiefst antidemokratische Organisation, das Regime in Peking ist nicht das erste dieser Art, mit dem Geschäfte gemacht wurden. Und genau das ist der Punkt. Die Olympischen Spiele sind ein Geschäft. Da geht es nicht um etwas Großes, gar um Ruhm und Ehre. Hier hatte ich schon über Jens Weinreich und Thomas Kistner ein paar Zeilen geschrieben. Die dortigen Bücher sind heute aktueller denn je. Da heißt es zugreifen.

Kistner/Weinreich — Muskelspiele. Ein Abgesang auf Olympia
Kistner/Weinreich — Der olympische Sumpf
Kistner/Weinreich — Netzwerk Olympia. Mit dem ‘Who is who des IOC’

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Thomas Kistner/Jens Weinreich — Das Millardenspiel

Das MillardenspielIhr glaubt immer noch an den Fußball, an das Fairplay im Volkssport Nummer 1? Nun, dann ist es mal an der Zeit, Euch Eurer Illusionen zu berauben und Euch ein Buch aus dem Jahr 1998 vorzustellen. Es heißt Das Millardenspiel und wurde geschrieben vom Thomas Kistner und Jens Weinreich.

Thomas Kistner, geboren 1958 in Karlsruhe ist seit 1990 Redakteur der Süddeutschen Zeitung, schreibt über Sportpolitik und berichtet von Großereignissen wie von Fussball-Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen.

Jens Weinreich, 1965 in der Magdeburger Börde geboren, tummelt sich als freier Journalist mit Vorliebe auf dem Gebiet der Sportpolitik, berichtet über IOC-Sessionen und von Olympischen Spielen, sowie von der FIFA und deren Veranstaltungen.

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