Schlagwort ‘Jens Best‘

Bruce Schneier: die Zukunft der Privatsphäre

Bruce Schneier spricht über die Zukunft der Privatsphäre. Via Open Rights Group

Ein Jahr später, wir veröffentlichten dieses Video letztes Jahr zur gleichen Zeit auf F!XMBR, ist Post-Privacy en vogue, sprich eine Art «Biedermeier» der digitalen Elite. Anstatt zu kämpfen, gibt man klein bei, postuliert allerlei abstruse Theorien, allen voran jener Michael Seemann (aka mspr0) mit seinem ganz persönlichen Kontrollverlust, nicht zu vergessen Zeitgenossen wie Jens Best oder auch Jeff Jarvis. Ich möchte gar nicht das Augenmerk auf jene richten, dazu ist die Zeit zu schade und deren Beiträge mehr oder weniger substanzlos. Vielmehr haben diese Vertreter der «erweiterten Öffentlichkeit» exemplarischen Charakter, interessanter hingegen ist obiger Vortrag Bruce Schneiers, der das Gut Privatsphäre thematisiert und den fundamentalen Anspruch des Einzelnen auf dieses Gut verdeutlicht, ebenso wie die sich zusehends manifestierende Bedrohung diesem gegenüber.

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Liebe selbst ernannte Netzelite

Unsere gesellschaftliche, menschliche und insbesondere netzpolitische Entwicklung ist viel weiter fortgeschritten als die Eure. Ihr seid die Neandertaler der digitalen Generation. Oder um es wie Marcus Schwarze von der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) zu sagen:

Ach, liebe Netzaktivisten, wir sind schon viel weiter als ihr. Die Umsichtigkeit einer Vorabfrage ist höher einzuschätzen als die Umsicht eines technisch ausversierten Streetview-Autos. Nicht alles technisch Mögliche ist rücksichtslos umzusetzen, da mögt ihr noch so gnadenlos drauflos knipsen. Ihr seid noch bei Hysterie und Häme, die ihr uns Kritikern vorwerft. Straßenöffentlichkeit ist etwas anderes als Netzöffentlichkeit. Tatsächlich bauen wir bereits an dem rücksichtsvollen Street-View-kompatiblen Datennetz, das Rücksicht auf Belange vieler Unbeteiligter nimmt und dennoch das neue Geschäftsfeld der location based services, der neuen Werbeflächen im lokalen virtuellen, nicht über Gebühr behindert.

Mein Unbehagen: das eines intensiven Google-Nutzers

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Wie Jens Best mit Menschen umgeht


Bild: Echelon, Wikimedia Commons

Über Jens Best wurde hier schon geschrieben. Zugegeben, die Überschrift klingt, ohne den Artikel gelesen zu haben, polemisch – und doch habe ich mir Meinung durchaus durch das Lesen mehrerer Quellen gebildet. Vielleicht hätte ich mich anders ausdrücken sollen, doch der Text war mehr als sachlich gehalten, argumentativ, das beweist die überwiegend sachliche Diskussion, wir mussten nur wenige Kommentare löschen.1 Wie bereits erwähnt, gibt es ein Forum, indem sich diejenigen austauschen, die den Wunsch derer, die ihr Zuhause nicht bei Street View sehen wollen, nicht respektieren und akzeptieren wollen. In den Kommentaren zu meinem Artikel gibt es die eine oder andere Stilblüte aus dem benannten Forum. Im Forum hat sich nun auch eine Dame2 zu Wort gemeldet.

Weiterlesen: »Wie Jens Best mit Menschen umgeht«

  1. Im Übrigen auch Beleidigungen gegen Jens Best. []
  2. Es ist nicht geklärt, ob wirklich eine Dame hinter dem Nick steckt, wer aber die Posts liest, wird zugeben müssen, dass ihre Ausführungen authentisch klingen – zumal sie ihr persönlichstes Post selbstständig gelöscht hat. []

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