Schlagwort ‘Jakob Augstein‘

Der Freitag 0.0 oder Schweigen im Walde zum Thema Zensursula

Über das Versagen des Freitag hatte ich mich schon ausgelassen, auch über den kleinen Lichtblick Freitagsfragen. Heute ist es aber mal wieder an der Zeit, klar zu äußern, dass der Freitag völlig neben der Spur ist, mit mir als Leser so gut wie nichts mehr gemein hat und auch seine neue Rolle, die er von Jakob Augstein aufgedrückt bekommen hat, ein deutscher Guardian zu werden, nicht ausfüllt. Ja, er führt diese Idee gar ad absurdum — ich finde kaum Worte für die schwache Vorstellung der letzten Tage. Da geht eine Welle durch unsere Online-Welt, Zensursula lässt grüßen. Es fällt schwer, Gehör für andere Themen zu finden. Wo auch immer:

Weiterlesen: »Der Freitag 0.0 oder Schweigen im Walde zum Thema Zensursula«

, , , , , , , , , , , , ,

Das Versagen des Freitag

 
Satirische Verfremdung: F!XMBR

Man kann wirklich nicht behaupten, dass ich dem Freitag keine Chance gegeben habe. Im Gegenteil. Nach meinen Diskussionen mit Jakob Augstein war ich sehr guter Dinge. Selten hat ein neues Projekt dermaßen Vorschusslorbeeren von mir erhalten, wie der neue Freitag. Meine Empfehlung zum Relaunch glich fast schon dem eines Jubelpersers, man hat mir zu dem Zeitpunkt schon Werbung für den Freitag vorgeworfen und gefragt, ob ich dafür bezahlt werde. Doch nicht nur das — mehrere Male habe ich dem Team, Jakob Augstein selbst, Tipps und Tricks zukommen lassen. Als wäre das alles nicht genug, habe ich F!XMBR ein stückweit links liegen lassen und Inhalte geliefert. Das alles ist mittlerweile weitestgehend vorbei — der Freitag hat versagt. Auf ganzer Linie.

Weiterlesen: »Das Versagen des Freitag«

, , , , , ,

Der neue Freitag

I have a dream. So die legendären Wort Martin Luther Kings am 28. August 1963 vor dem Lincoln Memorial in der US-Amerikanischen Hauptstadt. Jakob Augstein, Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, hat in diesen Wochen auch einen großen Traum: Nach dem Kauf der Wochenzeitung Freitag, diese zu neuen Ufern führen. Der Freitag bekommt ein von Grund auf neues Outfit verpasst – und nicht nur das, es geschieht viel mehr. Online und Print sollen eng miteinander verzahnt werden: Leser können und sollen in Zukunft Artikel auf freitag.de kommentieren, am neuen Freitag nicht nur teilhaben, sondern auch teilnehmen. Was für die Mitbewerber mehr oder weniger lästig erscheint, ist wesentlicher Teil der neuen Ausrichtung des neuen Freitag. Eine Registrierung ist notwendig, doch bekommt man dann nicht nur die Möglichkeit, Kommentare zu verfassen – der Leser hat auf freitag.de zukünftig die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu führen. Jakob Augstein und sein Team haben verstanden, dass der Journalismus der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert und brechen in ein völlig neue Zukunft auf. Eine ungewisse Zukunft — in dieser konsequenten Form hat es bisher kein Mitbewerber gewagt, umzusetzen. Ich persönlich hoffe, dass dieser Mut belohnt wird.

Weiterlesen: »Der neue Freitag«

, , , , , , , , , , , , ,

F!XMBR @ Kress

Es wird mal wieder extrem selbstreferenziell. Der Bulo hat mir Post zu kommen lassen. Nicht nur, dass ich mich für den Button Press Button to start bedanken darf. Auch wies er mich auf den aktuellen Kress hin. Enjoy… 😀

Weiterlesen: »F!XMBR @ Kress«

, , , , , , , ,

Lieber Jakob Augstein #2

Dann noch einmal in aller Ruhe. Ich mag den Freitag – wenn ich schreibe, er ist einer der letzten Bastionen humanistischer und kultureller Gedanken, gibt es wohl kaum ein größeres Kompliment. Allerdings habe ich nach der Übernahme des Freitag durch Sie große Befürchtungen gehabt, die sich nun offensichtlich nach und nach bewahrheiten. Kommen wir als Erstes zu der Werbung, die nun auf freitag.de vorgeschaltet ist – der Auslöser, für meinen – zugegeben — nicht ganz ausgeglichenen Rant.

Weiterlesen: »Lieber Jakob Augstein #2«

, , , , , , , , , ,

Lieber Jakob Augstein

Hier hatte ich bereits über den Verkauf der Ost-West-Wochenzeitung Freitag geschrieben. Ich hatte meine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht, dass die Zeitung nun zerstört werden soll. Sie, der offensichtlich nie des Vaters Sohn war, der Herr Detlev Hustedt, ein ehemaliger Springer – das ließt nichts Gutes erahnen. Und wie das so ist, man wird nicht enttäuscht. Sie haben es geschafft. Sie haben die Ost-West-Wochenzeitung Freitag zerstört. Wie fühlt sich das so an, eine der letzten Bastionen humanistischer und kultureller Gedanken in gehobener Qualität auf dem Gewissen zu haben? Wissen Sie, in einem gewissen Rahmen muss man heute mit Werbung leben, auch mit Online-Werbung. Ich kann es als Leser nach wie vor als Belästigung empfinden, aber ich kann auch nachvollziehen, dass Kosten gedeckt werden wollen. Es gibt kleine Banner und es gibt große Banner, es gibt Flash-Werbung, Layer-Ads und so vieles andere, was den Leser ebenfalls belästigt. Was Sie aber heute aus der Ost-West-Wochenzeitung Freitag gemacht haben, spottet jeglicher Beschreibung. Wenn ich freitag.de aufrufe, erscheint quer über den kpl. Bildschirm Werbung, die sich nur über das kleine X schließen lässt – jeglicher andere Klick führt zur Seite des Werbers. Ganz großes Kino.

Weiterlesen: »Lieber Jakob Augstein«

, , , , , , ,

Augstein kauft Wochenzeitung Freitag

Wenn man, wie ich, seine Informationen insbesondere abseits der Mainstreammedien sucht, gerät man eher in Gefahr, dass die bevorzugten Publikationen eingestellt werden, als dass sie übernommen — so vielleicht Teil des Mainstreams — werden. Linke haben nunmal chronisch mit Geldmangel zu kämpfen.  Hier hatte ich eine der für mich besten und informativsten deutschen Wochenzeitungen vorgestellt. Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung glänzt Woche für Woche mit grandiosen Artikeln, deren Meinung ich überwiegend teile. Oftmals sitze ich vor dem Rechner, und nicke einfach nur mit dem Kopf, für eigene Artikel sind die Arbeiten auf freitag.de oftmals Anregung und auch Recherche. Dass der Freitag neben der normalen Printvariante zugleich als kostenloses PDF angeboten wird, komplettiert das hervorragende Bild. Diese großartige Zeitung ist nun meiner Meinung nach in nicht kleiner Gefahrder Branchendienst Kress vermeldet den Verkauf der Freitag an Jakob Augstein.

Weiterlesen: »Augstein kauft Wochenzeitung Freitag«

, , ,

RSS-Feed abonnieren