Schlagwort ‘Interview‘

Eine würdelose Witzfigur auf Schloss Bellevue

Man bleibt sprachlos nach dem Interview von Christian Wulff zurück. Der Anstand verbietet einen Vergleich mit Heinrich Lübke, der in den letzten Wochen und Monaten seiner Amtszeit von schwerer Krankheit gezeichnet war. Somit bleibt nur eine Schlussfolgerung: Mit Christian Wulff ist eine würdelose Witzfigur auf Schloss Bellevue zu Gast. Würdeloser als alle Personen, die jemals dort anzutreffen waren. Besuchergruppen inklusive. Im Internet ist nach seinem Interview bei den Öffentlich-Rechtlichen das Facepalmen hoch im Kurs, im realen Leben, ohne die beiden Dinge trennen zu wollen, bestätigt Wulff alle hässlichen Vorurteile, die man über Politikerinnen und Politiker hören und sehen kann. Jedes Volk bekommt einen Präsidenten, den es verdient. Wollen wir Christian Wulff wirklich behalten?

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Interview mit der Konkret zu #0zapftis

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«_0zapftis» lautet die mittlerweile bekannteste Codezeile jener Software, die seit ihrer Entschlüsselung durch den Chaos Computer Club die deutsche Innenpolitik in Erklärungsnöte bringt. Denn mit dem sogenannten Staatstrojaner lassen sich nicht nur Internettelefonate mitschneiden, sondern verfassungswidrigerweise alles, was der Nutzer so an seinem Rechner macht (und sogar eigene Dateien platzieren). KONKRET sprach mit Christian Sickendieck, Mitbegründer des netzpolitischen Blogs F!XMBR, über Computerwanzen und George Orwell.

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0zapftis: Der Zweck heiligt die Mittel

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Bruce Wayne und sein alter Ego Batman machen den Joker» in «The Dark Knight» via Mobilfunküberwachung der kompletten Bevölkerung von Gotham City ausfindig. Neben der Folter von Verdächtigen sicherlich die fragwürdigste Aussage des Filmes von Christopher Nolan. Und auch wenn Lucius Fox, grandios gespielt von Morgan Freeman, diese Totalüberwachung nicht gut heißt, so heiligt hier eben doch der Zweck die Mittel: Ein hoher Preis wird gezahlt, doch der Joker wird gefasst, Gotham City wird nicht länger von Terroristen tyrannisiert. Am Wochenende hat Bundesinnenminister Friedrich der FAS ein Interview gegeben und verteidigt den Verfassungsbruch seiner ihm unterstellten Sicherheitsbehörden: Friedrich muss nunmehr Verfassungsbruchminister genannt werden. Frank Rieger hat heute eine beeindruckende Replik auf Friedrich geschrieben, die ebenso in der FAZ erschien.

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Winfried Kretschmann im Interview bei fluegel.tv

Remember, remember, the 30th of September.

Das Team von fluegel.tv hat Winfried Kretschmann interviewt. Es ist ja schon sehr interessant zu hören, wenn ein Ministerpräsident von einem «schwarzen Donnerstag» spricht…

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TV-Tipp für heute Abend: ZAPP um 23.20h im NDR

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Ich habe da ZAPP mal ein paar Fragen beantwortet. Ich weiß nicht, ob ich heute Abend pünktlich zu Hause sein werde, unser Hoster wird einen Blick auf den Server haben. Anmerkungen bitte hier.

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Exklusiv-Interview mit Philipp Rösler

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Guten Abend, Herr Rösler!

Philipp Rösler: Guten Abend, Herr Sickendieck und guten Abend, liebe F!XMBR-Leser!

Herr Rösler, Sie haben noch zu heute Abend das Kabinett zu einer Dringlichkeitssitzung geladen!

Philipp Rösler: Ja. Ich glaube, wir haben heute Abend das erste Mal das komplette Kabinett zusammen seit Kristina Schröder ihren Babyurlaub beendet hat. Das ist eine großartige Leistung der deutschen Bundesregierung. Wir sind handlungsfähig. Das beweist der heutige Abend eindrucksvoll.

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Der «Zündfunk» zur «Digitalen Gesellschaft»

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Screenshot: digitalegesellschaft.de

Der «Zündfunk» hat Markus Beckedahl und meine Wenigkeit zur «Digitalen Gesellschaft» befragt.

Christian Sickendieck:
Der Verein «Digitale Gesellschaft» muss sich der digitalen Gesellschaft, also den Menschen die am Internet partizipieren, öffnen. Es kann nicht sein, dass das eine geschlossene Gesellschaft wird. Letztlich sehe ich Lobbyarbeit auch per se kritisch. Lobbyarbeit hat immer den Ruch, etwas im Hinterzimmer auszuklügeln ohne dass die Breite der Gesellschaft beteiligt wird. Dadurch, dass sie sich selbst als Lobbyorganisation präsentiert und den gleichen Weg geht, legitimiert sie andere Lobbyorganisationen und das halte ich für einen fatalen Irrweg.

Okay, beim nächsten Mal versuche ich dann, es besser auszuformulieren. ;-) Nichtsdestotrotz finde ich es schon gut, dass der Redakteur Christian Schiffer und der «Zündfunk» genau das Argument von mir in den Beitrag mit reingenommen hat, über das wir bisher noch gar nicht gesprochen haben: das kritische Hinterfragen von Lobbyorganisationen (und die Folgen für unsere Demokratie und Gesellschaft) per se.

Nachtrag: Eine (leicht) geänderte Fassung des Beitrages lief heute auch auf BR5 im Computermagazin. Diesmal sogar mit Podcast:)

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Interview: Bloggen ist unendlich

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Foto: savone | CC-Lizenz

Die Jungle World hat mir während der Geschichte rund um den Kontrollverlust des Herrn Seemann bei der FAZ und zum Bloggen allgemein ein paar Fragen gestellt. Ich habe da mal geantwortet. «Ich glaube, mit dem Fall bei der FAZ stehen wir vor einer Zäsur. Michael Seemann, Mario Sixtus, Thomas Knüwer und andere haben das Bloggen in Deutschland endgültig in Verruf gebracht. Wer sich so unprofessionell verhält wie Seemann, wer wie Sixtus völlig hanebüchen von einer »Bücherverbrennung« spricht, wer wie Knüwer die FAZ-Redaktion beleidigt, kann nicht mehr ernst genommen werden. Wir sprechen hier immerhin von Bloggern, die zu den etabliertesten und auch medial bekanntesten gehören.» Nothing more to say: «Auf Blogs kann man lachen und weinen, sich freuen und ärgern, sich informieren und desinformiert werden. Bloggen ist unendlich, es ist subjektiv, es ist politisch, es ist privat, es ist öffentlich, es bedeutet, anderen zu helfen und Hilfe zu bekommen. Bloggen kann man nicht beschreiben. Bloggen kann man nicht in Worte fassen. Bloggen muss man selbst, um es zu verstehen.»

Interview — Bloggen ist unendlich

Artikel der Jungle World — Kontrollverlust im Blogger-Dorf

F!XMBR — Die FAZ konnte gar nicht anders
F!XMBR — Quo vadis, Blogger?

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Interview: Thematische Präferenzen der deutschen Blogosphäre

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Foto: savone | CC-Lizenz

Im Herbst letzten Jahres hat mir Claudia Becher, Studentin für Kommunikations– und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig, zum Thema Thematische Präferenzen der deutschen Blogosphäre ein paar Fragen gestellt. Heute, ein paar Monate später, könnte man vielleicht das eine oder andere ergänzen, anders sehen – oder auch präzisieren. Mittlerweile hat Claudia Becher ihr Zeugnis und das damit verbundene offizielle Gutachten der Bachelorarbeit bekommen. Dafür meinen herzlichen Glückwunsch. Das heißt, die Fragen und Antworten dürfen auch veröffentlicht werden.

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Leben und sterben für deutsche Wirtschaftsinteressen

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Bild: Agenda 2013

Ich glaube nicht, dass ich noch viel über das Köhler-Interview und seine Folgen im politischen Berlin schreiben muss. Viel mehr sei auf einen anderen Umstand hingewiesen. Für mich war das Thema rund um das Interview mit dem Deutschlandradio schon abgeschlossen. Auf mehreren Blogs waren die Äußerungen Köhlers und die nachträgliche Zensur des Deutschlandradios bereits thematisiert worden: Auf seinem Freitagblog sprach mcmac vom Verlust der Maskenkontrolle, das QuerBlog fragte, wie bitte Herr Köhler, Feynsinn stellte fest, Köhler, Sie Horst, die Oeffinger Freidenken sprachen vom bewaffneten Handelsreisenden und in den Hinweisen des Tages verlinkten die NachDenSeiten diese skurrile Geschichte ebenso. Fünf Tage später hat die Geschichte dann auch die etablierten Medien erreicht. Ich bin mir sicher, dass kein Hahn danach gekräht hätte, wäre die Geschichte nicht durch Twitter und die Blogs getragen worden. So kann sich Horst Köhler damit rühmen, dass sein Interview und die Zensur durch das Deutschlandradio die erste politische Geschichte war, die aus der Blogosphäre und der Twitterwelt in die etablierten Medien getragen wurde, die bundespoltische Reaktionen hervorgerufen hat, eine gewisse Brisanz entwickelt hat. Wenigstens etwas bei dieser Biographie.

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Ich habe da mal ein paar Fragen beantwortet

Nebenan bei Robert

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