Schlagwort ‘Internet‘

26C3: Internetsperren

In dem Vortrag werden kurz die Geschichte und Argumente gegen die Sperren zusammengefasst. Es sollen außerdem konkrete Forderungen an Politik und Gesellschaft gestellt werden. Den Abschluss soll eine Diskussion über die Entwicklung von nicht zensierbaren Protokollen und der dazugehörigen Software bilden.

MOGIS, 26C3

MOGIS, das ist u.a. jener Verein, der von der Wikipedia als irrelevant eingestuft wurde.

Upload: F!XMBR / Quelle: 26C3 — weitere Uploads auf Sevenload bzw. Vimeo.

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mein Firefox und ich #2

Oliver hat hier seinen Firefox beschrieben. Man merkt doch, dass wir Teile des Online-Lebens gemeinsam gegangen sind. Sei es anno dazumal auf dem einen oder anderen Forum oder aktuell hier und da. Es bleibt mir nicht viel zu ergänzen, und doch – das eine oder andere Addon habe ich zusätzlich installiert. Die geänderte about:config-Einstellungen finden auch bei mir Verwendung – insbesondere die network.prefetch-next-Einstellung wird bei mir nach jeder neuen Firefox-Installation auf false gestellt. Mein Firefox und ich, das ist so eine Art Hass-Liebe. Die Möglichkeit, ihn ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen zu können, macht ihn noch unschlagbar. Google Chrome setzt mit den Extensions an diesem Punkt an. Hoffen wir das beste, Alternativen sind immer gut und wichtig. Natürlich hat der Firefox auch Schwächen – der unglaubliche Speicherverbraucht bei längerer Nutzung und offenen Tabs oder das immer noch nicht behobene Copy-and-Paste-Problem. Nichtsdestotrotz ist der Firefox derzeit meine erste Wahl. Hier nun meine weiteren Addons, die Erweiterungen, die Oliver beschrieben hat, finden auch weitestgehend bei mir Verwendung:

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mein Firefox und ich

Ich habe so einige Dinge an meinem Firefox geändert bzw. ergänzt. Keine ganz geheimen Tipps und Tricks die Redmond nicht verraten möchte oder in diesem Fall Mozilla, sondern alltägliche Maßnahmen, die die Surfqualität– u. Sicherheit meiner Meinung nach verbessern. Letztendlich ist es eine virtuelle Note meinerseits, vielleicht nützten die Hinweise auch anderen.

Beginnen wir als erstes mit dem about:config-Dialog. Diesen ruft man in der URL-Eingabe mittels about:config auf und bekommt danach erst einmal eine in meinen Augen unsinnige Warnung präsentiert. Frohen Mutes weitergeklickt findet man nun eine alphabetische Übersicht aller FF-Interna.

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formspring.me – wieder so ein Blödsinn

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Okay, wie beschreibt man diesen neusten Blödsinn, der sich aufmacht, das Web 2.0 im Sturm zu erobern? Keine Ahnung. 😀 Fragt mich einfach, ich antworte – oder so ähnlich… 😀

formspring.me – hier werden die Fragen des Lebens beantwortet

//Nachtrag: Experiment beendet, es werden keine Fragen mehr beantwortet.

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Computer die Toaster der Moderne?

Heutzutage vernimmt man vermehrt Stimmen, die nach einer massiven Simplifizierung bestehender Computer, Betriebssysteme und zugehörigen Applikationen verlangen — Apple gilt gemeinhin als Vertreter dieser Bewegung: klein an der Zahl, jedoch groß in «Worten». Oft vernommenes Argument: das muß so «simpel» bedienbar sein wie ein Videorekorder, ein Auto oder manche vermeinen gar in der Art wie ein Toaster. Woher stammt dieser Wunsch? Nun dieser Wunsch ist der Glaube daran, hochkomplexe Technik mit einem Tastendruck gefügig zu machen, ganz so wie es die PR-Agenturen Microsofts und Apples tagtäglich propagieren.

Dem ist aber nicht so, nehmen wir beispielsweise den Videorekorder, den viele anscheinend nur noch aus den Erzählungen der Eltern kennen. Vieles war dort möglich, eine einfach Bedienung sicherlich nicht allzu häufig und gar mancher wird noch vom Abenteuer «Programmierung» berichten können, sprich den unzähligen Versuchen des Nachts beispielsweise den Film der Wahl aufzuzeichnen. Vom oben erwähnten Auto ganz zu schweigen, Verkehrsunfälle jedweder Couleur sprechen Bände — dort sind folglich also die «Könner» unter sich, die nun auch auf dem Desktop für den einen oder anderen Crash sorgen möchten. Wobei diese Beispiele nur die Absurdität solcher leichtfertig geäußerter Vergleiche aufzeigen sollen.

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Medienkompetenz, Quellenkritik oder Wie man einen Wikipedia-Artikel… liest

Wikipedia ist eine Online-Enzyklopädie. Die meisten Menschen nutzen Wikipedia zum Nachschlagen, das heißt ihre Nutzung ist lesend und vertikal. Lesend bedeutet, die verändern den Artikel nicht, obwohl Wikipedia das prinzipiell zuließe, und vertikal heißt, daß sie meistens über einen Deep Link direkt bei dem Artikel landen und auch nicht nach anderen verwandten Artikeln schauen.

Dementsprechend erwarten Benutzer, daß die Informationen in dem Artikel wahr und vollständig sind und möglicherweise sind sie das sogar. Dieser Blogeintrag soll helfen, die Qualität eines Wikipedia-Artikels beurteilen zu können.

via Kris Köhntopp

Ich muß das hier mal als einzelnen Tipp loswerden, die Sache ist einfach zu wichtig. Ich wollte schon längst einmal etwas zur Quellenkritik allgemein verfassen, schob es aber ob widriger Umstände und weil ich doch manchmal eine faule Socke bin, recht genügsam vor mir her. Man schleppt da natürlich ein wenig schlechtes Gewissen mit sich herum, wenn man fortwährend davon redet, die Mittel der Quellenkritik auch nutzt, jedoch andere nicht an diesem Wissen teilhaben läßt.

Kris Köhntopp (aka isotopp) und Felix von Leitner (aka fefe) haben sich nun ihrerseits dazu aufgerafft im Rahmen der allgemein wütenden Wikipedia-Debatte eine Artikelserie diesbezüglich zu verfassen, den Auftakt macht Kris, weiteres wird folgen. Vielleicht steigen sogar andere mit ein, denn solch eine Diskussion kommt nicht nur der Nutzung der Wikipedia zu Gute, nein auch die allgemeine Medienkompetenz profitiert davon. In heutigen Zeiten medialen Overkills geradezu die Grundvoraussetzung zur Bewältigung dieser Informationsschwemme. Absolute Leseempfehlung.

Update:

Fefes Artikel ist nun ebenso online: Medienkompetenz-Grundkurs: Wie man ein Zeitungsinterview liest.

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Chromium OS – Die ersten Screenshots

Am Donnerstag hat Google sein Chromium OS, liebevoll auch Chrome OS genannt, als Opensource veröffentlich. Die Netzgemeinde ist bei solchen Geschichten immer sehr schnell, und so gibt es in der Piratenbucht nun ein VMware-Image zum Download. Gestartet werden kann es nicht nur mit VMware, auch mit VirtualBox. Wer selber basteln möchte, kann hier die Nightly Builds im Source herunterladen. Sehen wir hier die Zukunft? Kann durchaus sein – alles läuft über das Internet – der Anwender selbst hat zu Hause nur noch ein Web-OS und den Rechner, der Rest wird bei Google gespeichert. Erschreckend und faszinierend zugleich. Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Jährchen ins Land gehen – vielleicht auch ein paar mehr. Auch bei diesen Screenshots gilt: Klick aufs Bild für höhere Auflösung.

Nachtrag: Jürgen hat noch einmal auf den wunderbaren Artikel von Kristian hingewiesen, ein Blick auf Google, fernab von Google is evil.

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Der kleine Jack und die PISA-Studie 2009

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Quelle: Dawanda-Shop

Ich denke ja nicht, dass Jack Wolfskin gut beraten war, sich mit den Kreativen von Dawanda anzulegen — vom Social-Media-Impact mal ganz zu schweigen. Bei Twitter und auf den Blogs werden mittlerweile Alternativen genannt, die mir persönlich zum Beispiel völlig unbekannt waren. Eigentor ist bei dem Echo noch harmlos ausgedrückt…

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Jack Wolfskin: selbst schuld

AbmahnungIch habe bisher nicht viel von Jack Wolfskin gehalten und meine Meinung hat sich in den letzten Tagen leider bestätigt: Jack Wolfskin lässt die Abmahnmaschenerie laufen und mahnt derzeit mehrere junger Mütter und Stick-begeisterte Damen auf der Internet-Plattform Dawanda ab. Ihr Vergehen: das Anbieten von Tierpfoten auf selbstgenähten Mützen, Hausschuhen, Wärmflaschen oder Puppen — also alles, was man für den Outdoor-Bereich benötigt. Jack Wolfskin hat die typische Tatzenpfote als Marke geschützt — und so werden nun mehrere Personen, auch welche, die Katzenpfoten, nicht Wolfspfoten, anbieten abgemahnt. Der Werbeblogger schreibt: Wie unsicher muss sich ein Jack Wolfskin fühlen, um gegen diese Damen Abmahnungen zu versenden? Wie viel können sie ihm wirklich schaden? Wie viel kann Jolyon Yates’ Princess Jack Wolfskin schaden? b

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Harry-Potter-Nachlese

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Etwas älter, aber aktuell vom unvergleichlichen Bulo. :)

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Der Tag an dem Harry Potter starb

oder

Wenn Welten aufeinander prallen

Als Blogger muss man täglich damit rechnen, dass man im Briefkasten Post von einer Anwaltskanzlei vorfindet. Die Rechtslage ist in weiten Teilen derart unklar, dass unterschiedliche Gerichte widersprüchliche Urteile fallen. Wenn man als privater Blogger Post bekommt, hat mein genau zwei Möglichkeiten: Man macht die Sache öffentlich und hofft auf den Streisand-Effekt oder man einigt sich mit dem Gegenüber, ohne sich auf ein öffentliches und rechtliches Scharmützel einzulassen. Wie auch immer — als Blogger hat man im Regelfall, auch wenn man im Recht ist, keine Chance. Das Prozessrisiko könnten selbst kleinere Unternehmen nicht tragen. Recht haben und Recht bekommen schließen sich im Internet praktisch aus. Vor zwei Tagen war es mal wieder so weit — ich bekam Post von der AntiPiracy-Abteilung von Warner Bros. Entertainment.

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