Schlagwort ‘Internet‘

Firefox – die nächste Generation

Die Beta von Firefox 4.0 läuft bei mir ohne Probleme und sehr stabil. Bisher hatte ich erst einen Absturz von Adobes Flash Player – der Browser selbst stürzte dabei nicht ab, es erschien lediglich eine Hinweismeldung, ich konnte weiter surfen, nach dem nächsten Neustart funktionierte dann wieder alles wie gehabt. Das Multiprocessing funktioniert also ohne Probleme. Bei Mozilla schreitet die Entwicklung des Firefox 4.0 selbstverständlich voran – die Nightlys lassen sich natürlich jederzeit nutzen, wenn gewünscht. Der Codename lautet Minefield – zwei Entwicklungen versprechen Interessantes:

Weiterlesen: »Firefox – die nächste Generation«

, , , , , , , , , ,

Darauf hat die Welt gewartet: Telekom veröffentlicht Netz-Knigge

abandon_telephone
Foto: howzey | CC-Lizenz

101 Leitlinien für die digitale Welt – so nennt sich ein neues Projekt der Deutschen Telekom, genauer des Creation Centers der Telekom Laboratories unter der Leitung von  Raimund Schmolze. Ich befürchte fast, die so genannten Leitlinien sind ernst gemeint – und keine Realsatire. jetzt.de hat bereits auf die Lachnummer passend geantwortet: 10 Ratschläge für die Telekom. Besonders fein: Bevor man sich aufschwingt, anderen Tipps zu geben, sollte man jemanden vom Creation Center damit beauftragen, vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Weiterlesen: »Darauf hat die Welt gewartet: Telekom veröffentlicht Netz-Knigge«

, , , , , , ,

Firefox 4.0 Beta: Kompatible Addons/Erweiterungen

fox_real
Foto: Ben Fredericson | CC-Lizenz

Vor knapp einer Woche ist die erste Beta vom Firefox 4.0 erschienen. Wie das immer so ist, alle wollen sie haben – nur hinterher gibt es lange Gesichter, weil die Addons nicht mehr funktionieren. Dabei ist es in der Regel der Fall, dass die Addons durchaus funktionieren – selbst beim Sprung von der Version 3 auf die 4 sind kaum Probleme festzustellen. Man muss halt nur ein wenig tricksen. Caschy hat hier beschrieben, wie man die Kompatibilitätsprüfung per about:config ausschaltet. Als Addon würden sich die Nightly Tester Tools Compatibility Reporter empfehlen – und hier wird beschrieben, wie man selbst Hand anlegt und die install.rdf der Addons ändert. Ich habe die Beta bereits am Laufen und bis auf zwei Addons funktioniert alles wie gewünscht.

Weiterlesen: »Firefox 4.0 Beta: Kompatible Addons/Erweiterungen«

, , , , , , , , , , , ,

Krimi 2.0 – Über das Ende eines Projekts

crime_scene_bw
Bild: Daniel Y. Go | CC-Lizenz

Der Schauspieler Michael Jäger war mir bisher entfernt aus dem Marienhof bekannt. Auf Identi.ca jedoch erschien er durch Retweets von Twitter immer wieder auf meiner Timeline. Michael hat sich sehr gegen Ursula von der Leyen und die Netzsperren engagiert und hat der Bewegung ein weiteres bekanntes Gesicht gegeben. Ich folgte ihm dann auf Twitter, er folgte mir, es wurde gemeinsam gegen Zensursula gewettert, der Lauterer Michael Jäger und der alte Osnabrücker Chris freuten sich über die Auslosung zur ersten Runde des DFB-Pokals, wir stritten uns kurz bei der Bundespräsidentenwahl, sprich: Michael Jäger war für mich nicht mehr der Schauspieler, den ich aus dem TV kannte, sondern eine belebende Größe in meiner Timeline. Sein Blog habe ich in meinem Feedreader  — insbesondere die Geschichten rund um Frau Huber waren schlicht grandios, mitten aus dem Leben gegriffen. Frau Huber wird jetzt von oben schauen und die Daumen drücken.

Weiterlesen: »Krimi 2.0 – Über das Ende eines Projekts«

, , , , , , , , ,

Quo vaditis, Blogger?

Blogging

Wenn wir uns dieses von Pathos geprägte Bild eines Bloggers in deutschen Gefilden betrachten, so schauen wir die Speerspitze einer neuen Gesellschaft, die letzte Bastion gegenüber dem ausufernden datentechnischen Begehren der Politik, die Stimme der Vernunft gegenüber einer entrückten Gesellschaft, den Sargnagel der alten Medien, die digitale Bohème etc. pp., die Liste ließe sich endlos fortführen. In den Augen der anderen, dieser Mehrheit da draußen, ist man mehr vox clamantis in deserto, die Stimme eines Rufers in der Wüste.

Und doch, vieles davon sind valide Prädikate, wenn auch die Breitenwirkung eher als vernachlässigbar anzusehen ist. Der Mehrwert bleibt also aus und die Nachhaltigkeit ist mehr oder weniger gen Null strebend. Nicht so jedoch innerhalb dieser sogenannten digitale Bohème, in dieser Welt ticken die Uhren anders, alles ist dynamisch, will stetig neu definiert werden und wenn es nur eine Art Neusprech ist, die bekannte Dinge neu verpackt. Cui bono? Wem gereicht dies zum Nutzen? Einige wenige leben dies sicherlich, gehen einem Ideal nach, versuchen ihr Iota zu einer besseren Welt beizutragen und wenn nur zumindest gemäß unserem Motto: Wir schreiben hier nur, damit die Nachwelt sieht, dass nicht alle so waren. Das Gros jener aber, die sich Tag für Tag in den alten Medien die Klinke in die Hand geben und von diesen hehren Zielen der Blogosphäre fabulieren sind jedoch einzig und allein auf Aufmerksamkeit aus. Keineswegs Aufmerksamkeit für diese einst formulierten Ziele, nein Aufmerksamkeit für ihre Person — sei es um die eigene Publikation zu pushen oder die Karriere per se zu fördern. Monetäre Gesichtspunkte überwiegen, viel zu oft bleibt am Ende des Tages von so mancher Konferenz nur der schnöde Mammon über und eine mißbrauchte Community — Legionen willfähriger Lemminge.

Weiterlesen: »Quo vaditis, Blogger?«

, , , , , , , , , , , , ,

Google Chrome und Anpassungsfähigkeit

chrome_fixmbr

Wie bekannt nutze ich für das tägliche Surfen den Firefox. Google Chrome habe ich mir angeschaut, ist hier auch installiert – doch der Browser hat eine ganz entscheidende Schwachstelle: die fehlende Anpassungsfähigkeit. Die Addons, die bei Google Extensions heißen, haben bei Weitem nicht die Qualität, wie sie beim Firefox zu finden sind. Google Chrome ist sicherlich gut und interessant, mehr aber auch nicht. Der grundlegende Fehler, warum Google Chrome kaum größere Marktanteile gewinnt, sind die schwachen Extensions. Wenn man sich wie meine Wenigkeit seit Jahren an einen Browser gewöhnt habt, eine kleine Handbewegung, ein kurzer Tastendruck, dann möchte man sich auch gar nicht mehr umgewöhnen. Warum auch – wenn es wie gewünscht funktioniert. Ich habe nach ähnlichen Extensions Ausschau gehalten, wie ich sie im Firefox installiert habe – unter dem Strich bleibt: mehr schlecht als recht.

Weiterlesen: »Google Chrome und Anpassungsfähigkeit«

, , , , , , , , ,

Die Perfektionierung des AAL-Prinzips beim Freitag

freitag_flattr

Einer der größten Kritikpunkte zu Beginn des neuen Freitag waren neben den technischen Unzulänglichkeiten die von Anwälten und vom Verleger ausgearbeiteten AGB. Blogger auf freitag.de verlieren alle Rechte an ihren eigenen Artikeln, sobald sie sie dort veröffentlichen. Auf die Kritik wurde damals relativierend geantwortet, es wurde versprochen, sich darum zu kümmern – nur passiert ist selbstverständlich nichts. Man kann die damaligen Aussagen der Verantwortlichen durchaus Lügen nennen. Nun hat auch der Freitag Flattr integriert – und in einer Aussage von Jörn Kabisch, immerhin stellvertretender Chefredakteur, zeigt sich, dass das AAL-Prinzip durchaus gewollt ist und sich bereits in den Köpfen der Verantwortlichen des Freitag manifestiert hat. In der Debatte, ob Flattr auf freitag.de auch auf den Community-Seiten integriert werden soll, schreibt Kabisch:

Weiterlesen: »Die Perfektionierung des AAL-Prinzips beim Freitag«

, , , , , , , , , , , , ,

Vodafone ist tot

vodafone_testimonial

Natürlich nicht direkt, aber deren Social-Media-Kampagne. Wie ich nebenan auf dem Werbeblogger lesen konnte, hat Vodafone den Claim Es ist Deine Zeit fallen gelassen. Für Vodafone war die Kampagne ein einziges Desaster, die zuständigen Berater sitzen gerade in Berlin bei einem Latte Macchiato und halten Vorträge mit dem vielsagenden Titel How to survive a shit storm. Die nächsten Pappnasen aus den deutschen Chefetagen kommen bestimmt, die wieder die großen und erfolgreichen Namen aus der deutschen Blogosphäre einkaufen wollen und sich dann wundern, warum es nicht funktioniert. Ralf schreibt nebenan, dass der Slogan durchaus Charme hatte. Es zeigt sich eben auch, dass die Werbe– und Marketingwirtschaft hauptsächlich aus Sprücheklopfern besteht. Was nützt ein vermeintlich noch so guter Satz, mit denen sich die Menschen vielleicht identifizieren können, wenn sie ihn in der Werbung hören und sich dann lachend wegdrehen?

Weiterlesen: »Vodafone ist tot«

, , , , , , , , ,

Markus Beckedahl zum gestrigen Urteil des BVerfG in puncto Vorratsdatenspeicherung

via netzpolitik

Markus Beckedahl, netzpolitik, im Interview bei 3sat Kulturzeit zum gestrigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

, , , , , , , , , , , , , ,

derFreitag — Die schönste Zeitung der Welt

Ehre wem Ehre gebührt. Der Freitag wurde als World’s Best Designed Newspaper ausgezeichnet. Weltweit standen 240 Zeitungen zur Wahl, neben dem Freitag haben die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die New York Times den Preis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an Jakob Augstein und sein Team. Es bleibt zu wünschen, dass dieser wunderbare Text von Jakob Augstein für das SZ Magazin keine Utopie bleibt, sondern Antriebfeder für die Freitag-Redaktion.

, , , , , , , , ,

Google almighty

via Bulo dem Einzigartigen 😀

Köhntopps Google im Fadenkreuz der Politik bzw. Kappes Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine beleuchten einerseits die tatsächlichen Risiken und Nebenwirkungen des Suchmaschinen-Riesen, respektive wie die Politik darauf reagiert, zum anderen das geradezu zum Kult avancierte Google-Bashing. Insbesondere seitens letzterem erliegt man behände der Gefahr einem ähnlichen Kult zu erliegen, wie die Mär vom evil empire aka Microsoft. Auch bei jenem verwischte zunehmend Realität mit Hörensagen und heraus kam das omnipotent schlechte System ohne aber überhaupt noch die tatsächlichen Problematik erahnen zu können. Mutiert die Kritik über die Zeit zum reinen Bashing quasi zu einer Art Netzfolklore, so wird man auch bei Google bald nicht mehr Realität und Hörensagen voneinander unterscheiden können. Man verliert mit der Zeit den Blick für das Wesentliche, eignet sich einen Tunnelblick an und ist somit vielfältigen Gefahren anderer Natur überhaupt nicht mehr gewahr.

, , , , , , , , , , , ,

RSS-Feed abonnieren