Schlagwort ‘Internet‘

Online-Recht

Diesbezüglich kann man bei Heise nun einen fortlaufenden Leitfaden käuflich erwerben, wobei ich mich allerdings frage ob der juristische Profi diesen nötig hat und ob der praktisch veranlagte Laie mit diesem Werk ein Plus an Sicherheit gegenüber dem seit Jahren kostenlosen erhältlichen Werk von Juraprofessor Thomas Hoeren erlangt? Ich denke Laie als auch Profi werden mit Hoerens knapp 600 Seiten starkem Werk immer noch äußerst gut und aktuell bedient. Aber jedem das seine, so manch einer benötigt immer noch einen zu entrichtenden Obolus, um von der Professionalität einer Sache überzeugt zu werden. Aber da wir hier auch nur Laien im Umgang mit dieser Materie sind, können wir das natürlich keineswegs beurteilen und entscheiden uns halt aus dem Bauch heraus für das Material für lau 😉

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Preisfrage der Woche

Kann jemand verstehen, warum ich einfach nur gegrinst habe, als ich diese Werbung an der U-Bahn-Haltestelle Hagenbecks Tierpark gesehen habe?

Zeit Internet Special

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Hallo DWDL #2

Können wir uns darauf endlich einigen, dass Ihr ein Online–Mediendienst seid? Können wir uns darauf einigen, dass wir uns im Internet bewegen? Können wir uns darauf einigen, dass zum Internet Verlinkungen gehören? Ja? Wunderschön — warum ist das dann bei Euch so oft nicht der Fall? Ist es nicht sehr seltsam, wenn ich in diesem Artikel die URL zu der Seite, über die der gesamte Artikel handelt, per Copy & Paste rüberholen muss, weil Ihr das Internet nicht versteht. Okay, okay — bei dem Redakteur handelt es sich um Jochen Voß, PR-Stunts, damit kennt er sich besser aus, Grimme war mal sein Metier, die haben es auch nicht so mit dem Internet. Aber — extrem peinlich ist sowas schon. Und für Eure Leser verdammt nervig. Kleiner Tipp: Eure Leser gehen nicht verloren, weil sie einen Link bei Euch anklicken, es ist ein Mehrwert für sie, so dass sie gerne wiederkommen — viele Nutzer öffnen von sich aus sogar Links in einem neuen Fenster / Tab.

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informiert im Netz

Jeder 5. Deutsche liest Nachrichten im Internet, eine durchaus unsinnige Aussage, denn hätte ich zum Beispiel dergleichen bei einem 2000 köpfigen Gräberfeld geäußert, wäre mir garantiert eine Komplettausgabe des Müller-Karpe an den Kopf geflogen 😀

Klar es hört sich cool an und man kann da mitunter die Quintessence rüberbringen, irgendetwas hat sich da gesteigert. Und das war es auch schon, läßt man alle erdenklichen Parameter einer Statistik Revue passieren bleibt da meist nicht viel über, realistisch betrachtet. Wohl eher, was auch ohne Statistik anzunehmen ist, stieg die allgemeine Lust sich im Netz zu informieren, aber genau dann sieht man keine gleichmäßige Verteilung, sondern vielleicht mehr die sporadischen nebenher-Leser und Leute mit einem inflationär gesteigerten Pensum, genannt News-Junkies. Das da ein Altersgefälle mit einhergeht ist ebenso logisch, traditionell wird man wohl bei älteren Lesern eher noch die Tageszeitung, sowie Tagesschau antreffen. Wobei ich mir dabei auch nicht so sicher wäre, denn mitunter mag der Jüngere vielleicht nicht seine konservative Haltung jedem mitteilen und dann wären wir schon wieder bei der eingangs erwähnten Realität angelangt 😀

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Wie (nicht nur) Golem seine Leser zu Werbeträgern macht

Kennt jemand dieses meiner Meinung nach supernervige IntelliTXT? IntelliTXT ist ein Werbeprogramm für Webseitenbetreiber. Per Keyword werden bestimmten Wörtern Links automatisch hinterlegt. Diese führen dann zum Onlineshop, wenn man mit der Maus drüberhuscht , poppt ein nerviges Fenster auf. Das ganze wird per Javascript realisiert. Wer also NoScript unter Firefox einsetzt oder auch Proxomitron allgemein, sieht diesen Mist nicht. Eine genauere Beschreibung ist hier zu finden. Es ist eine Sache, die eigenen redaktionellen Inhalte mit diesem Dreck zu verunstalten — eine andere aber die Kommentare der Leser, User ebenso. Sprich: Ich kommentiere und nachträglich werden Links in meinem Kommentar eingefügt, auf die ich keinen Einfluß habe. Schauen wir uns das mal an:

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R.I.P. Telepolis

TPDie Telepolis hat jahrelang mein Online-Leben begleitet. Doch in den letzten Monaten, vielleicht sogar im letzten Jahr ist ein eklatanter Rückgang der journalistischen Qualität zu beobachten, sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ich erinnere mich an teils inhaltlich lächerliche Artikel über das Google-Copy-Paste-Syndrom, die nur ein Ziel hatten: Ein Buch zu verkaufen. Ich erinnere mich an einen Artikel, der Schäubles Behinderung ansprach, ohne weitere Argumente, ich erinnere mich an abhängige Journalisten, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde und ich denke zurück an unzählige Jabber-Gespräche, die mit den Worten begannen, was hat die Telepolis heute schon wieder für Mist geschrieben. Ganz in dieser Tradition gibt es heute einen Artikel in der Telepolis: Macht’s gut und danke für den Blog! — von der guten Alexa Weyrauch-Pung.

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Mattes Interview

off the record hat ihn interviewt — den Mann, der vor gut einem Jahr unrühmliche Karriere in den deutschen Blogs machte — Jean-Remy von Matt. Die Klowände des Internets sind mittlerweile weltberühmt. Seit den Klowänden und seiner — fast — glaubhaften Entschuldigung hat er geschwiegen, man hat wenig gehört aus dem Hause Jung und Matt. Auch wenn er manches von damals positiv sieht, manches scheint er dann doch nicht gelernt zu haben.

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Das dämonisierte Internet

Teil 3 der Buchvorstellung gibt es bei Telepolis zu lesen und da ich gegenüber nahezu allem aufgeschlossen bin, las ich auch diesen Text und sah daran nicht mehr als die übliche Dämonisierung des Netzes und eine fortschreitende Ignoranz der Geschichte des Plagiats.

In den Diplomarbeiten befanden sich etwa «Zitate» aus Webseiten wie [extern] www.kulleraugen.de oder [extern] www.emotionalekompetenz.net. Diese Textsegmente aus dem Internet dienten jedoch nicht etwa als empirisches Material für Textanalysen, sondern vielmehr der «Informationsvermittlung» in der Arbeit.

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Die Maus erklärt das Internet

Schon alt, aber ich fand das beim ChaosTV des CCC und dachte, gerade in der heutigen Zeit, wichtiger denn je. Wirklich gut erklärt, auch wenn da noch die Rede von einem Modem ist. Heutzutage wird die Sendung wohl aber für manche Eltern essentieller, als denn für die Kinder sein. 😀

Download, Mpeg4/H264 (26Mb)

Die Sendung mit der Maus

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Freitag

Freitag

Nach den NachDenkSeiten, ist es heute mal an der Zeit Freitag — Die Ost-West-Wochenzeitung vorzustellen. Sich selbst beschreibt Freitag wie folgt:

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Kultur im Netz

Die Weimarer Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek stellt nach und nach eingescannte Bücher ihrer Sammlung ins Netz. Die gleiche Bibliothek fiel 2004 einem großen Brand teils zum Opfer und wird im Moment wieder aufgebaut.
160 Werke sind bis data digitalisiert, mehrere tausend sollen noch folgen. Online sind z.B. die Faustsammlung, sowie ein Fragment des Matthäus-Evangeliums.

Klasse Sache, sollte jeder mal reinschauen :)

Info Heise News

OpenClipart.org

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