Schlagwort ‘Individuum‘

Bruce Schneier: die Zukunft der Privatsphäre

Bruce Schneier spricht über die Zukunft der Privatsphäre. Via Open Rights Group

Ein Jahr später, wir veröffentlichten dieses Video letztes Jahr zur gleichen Zeit auf F!XMBR, ist Post-Privacy en vogue, sprich eine Art «Biedermeier» der digitalen Elite. Anstatt zu kämpfen, gibt man klein bei, postuliert allerlei abstruse Theorien, allen voran jener Michael Seemann (aka mspr0) mit seinem ganz persönlichen Kontrollverlust, nicht zu vergessen Zeitgenossen wie Jens Best oder auch Jeff Jarvis. Ich möchte gar nicht das Augenmerk auf jene richten, dazu ist die Zeit zu schade und deren Beiträge mehr oder weniger substanzlos. Vielmehr haben diese Vertreter der «erweiterten Öffentlichkeit» exemplarischen Charakter, interessanter hingegen ist obiger Vortrag Bruce Schneiers, der das Gut Privatsphäre thematisiert und den fundamentalen Anspruch des Einzelnen auf dieses Gut verdeutlicht, ebenso wie die sich zusehends manifestierende Bedrohung diesem gegenüber.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Streetview: wenn die Vernunft abhanden kommt

Wie viele unserer Leser sicherlich mitbekommen haben, nehmen wir einen kritischen Stand gegenüber Google ein, ebenso gegenüber diversen anderen Firmen/Konzernen, die wirtschaftliche Effizienz u.a. Dinge über den Menschen stellen.1 Wir würzen diese Standpunkte teils mit Polemik, lassen aber auch nicht die Fakten außer acht. Kurzum, wir bieten unsere Meinung feil, versuchen auch nicht die naturgegebene Subjektivität mittels einem Schein von «Objektivität» zu überdecken.

Just brachte ich beispielsweise wieder einmal meine Kritik gegenüber der GEMA zu Wort, indem ich diese Nutznießer anderer Leute Eigentums als Krämerseelen brandmarkte. Nun, das ist nicht neues, aufmerksame Zeitgenossen haben kein Problem damit, denn die Rechteinhaber und eigentlichen Verwerter sind andere. Man muß sich nun also die Kritik anhören, daß man hier einerseits Google verdamme und andererseits als Helden der Masse bejubele. Die Kritik an Streetview, soll also mittels meiner Kritik an der GEMA als «Heuchelei» entlarvt werden. Nun, wie ich schon früher bemerkte, ist Google ebenso in die Pflicht genommen entsprechende Dinge, die sie kostenfrei verwerten seitens hinzugefügter Werbung, angemessen zu vergüten. D.h. im Klartext, wenn ein Vertrieb die Rechte eines Künstlers verwertet und jene mit Google einen Deal haben, dann hat die GEMA keinerlei Ansprüche anzumelden auf irgendwelche zusätzlichen Vergütungen. Per Gesetz ist dies natürlich anders geregelt, was jedoch nicht bedeutet, daß ich diesen Punkt nicht kritisieren darf.

Weiterlesen: »Streetview: wenn die Vernunft abhanden kommt«

  1. diese Publikation bietet eine Suche, wer mag darf diese einsetzen []

, , , , , , , , , , , , , , , , , ,

frohlocket … Streetview lief just vom Stapel

Wir brauchen ein Vermummungsverbot im Internet.

Axel E. Fischer, CDU, Homeboy der Entpixler-Gemeinde

Man kann es mit Streetview Wahnsinn umschreiben oder schlicht sagen: «Streetview-Entpixler würden Axel E. Fischer wählen!» :-)

oder …

Diese «nützlichen Idioten», die Google kostenlos zuarbeiten, können oder wollen nicht kapieren, dass durch die «Verdatenbankung» Panoramafreiheit zum Persönlichkeitsrechtproblem wird.

… just bei Rebellen ohne Markt in den Kommentaren vernommen.

Bild: Wikimedia Commons

, , , , , ,

Post-Privacy oder die Selbstaufgabe

In letzter Zeit vernimmt man desöfteren die Mär, um die sogenannte «Post-Privacy», also diese Zeit «nach der Privatsphäre». Hauptsächlich wird diese von jenen propagiert, die ein existenzielles Interesse an den zu «befreienden» Daten besitzen, diese in eine «erweiterte Öffentlichkeit» überführen möchten — «freie Fahrt, für freie Surfer». Daß in diesem Bereich Journalisten wie Jeff Jarvis federführend sind oder andere gar glauben mit der Diskussion um einen stetigen Kontrollverlust quasi eine selbsterfüllende Prophezeiung losstoßen zu können, ist somit recht einleuchtend.

Weiterlesen: »Post-Privacy oder die Selbstaufgabe«

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

RSS-Feed abonnieren