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In den Tod geschickt

Ich komme gerade aus der Ausstellung In den Tod geschickt im Hamburger Kunsthaus. In der Ausstellung geht es um die Deportation von Juden, Sinti und Roma aus Hamburg in die Konzentrationslager während des Zweiten Weltkrieges. Insgesamt wurden 7.692 Menschen vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof aus deportiert. Die Ausstellung ist sehr persönlich gehalten, Einzelschicksale machen das unvorstellbare Grauen erst greifbar. Immer wieder wird bewusst, wie akribisch der deutsche Staatsapparat den Völkermord buchhalterisch erfasst und begleitet hat. Es wird wieder einmal klar, dass die Deutschen sehr wohl gewusst haben, was während der Zeit geschehen ist. Sei es durch die einfache Bewerbung um die Wohnung des Juden, der gerade umgezogen ist oder durch die Spontan-Versteigerung der Haushaltsgegenstände, die nach dem Umzug zurückgeblieben sind.

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