Jeder kennt wohl das Problem: da nutzt man die freie Microblogging Lösung identi.ca oder einen ihrer zahlreichen Ableger und verfolgt erst einmal heftig andere Leute. Im Reallife würde der Gesetzgeber dies unterbinden, im virtuellen Leben können dies jedoch auch Verfolger mit guten Absichten sein
Sofern man sich nur innerhalb des gewählten Dienstes bedient wird man den etwaigen SPAM auch wieder los — unsubscribe und gut ist. Was aber tun, wenn man dieses obergeile remote-subscription-Feature (aka OpenMicroblogging — OMB) nutze, einmal gefolgt wird man denjenigen nie mehr los? Nun eine Möglichkeit wäre diesen Dienst hier zu nutzen, aber Obacht — schwere Störungen im Raum-Zeit-Kontinuum sind möglich, d.h. Verlust von Kontakten etc. You’ve been warned. Ich selbst nutzte es schon zweimal — Notfälle eben — übertreiben sollte man es nicht
Schlagwort ‘identi.ca‘
Identi.ca — wie man stalking bekämpft
Lallus? Wtf?
Keine Angst, ich werde nicht näher auf das Lehnwort1 eingehen und dieses en detail beleuchten — wo jedoch unser umgangssprachliches lallen seinen Ursprung hat dürfte somit in etwa verständlich sein und somit auch unsere Namensfindung.
Lallus ist ein Microblogging-Dienst, welcher auf der freien Software laconica basiert. D.h. wir nahmen den Code, setzten einen Server auf, spielten die Software ein, modizierten Style und einige Details am Code und pflegen wöchentlich aktuellen Code aus der Entwicklung nach. Laconica selbst befindet sich noch in einer recht frühen Phase, bietet jedoch schon viele mit Twitter vergleichbare Funktionalitäten und erfreut sich durchaus einer stabilen Anwendung in der Praxis, sowie einer wachsenden Gemeinschaft.
- lat. lallare — trällern, einlullen, … [↩]
Identispy — Thementracking auf Identi.ca per Jabber/Xmpp
Es gibt auf Identi.ca eine interessante Möglichkeit, Themen per Jabber/Xmpp zu tracken. Und bevor jemand in den Kommentaren aufschreit — das Missbrauchspotential ist mir durchaus bewusst. Das Internet selbst lässt sich natürlich auch an jeder Ecke und an jedem Ende missbrauchen. Wir lassen trotzdem nicht die Finger davon und gehen behutsam und verantwortungsbewusst damit um. Identi.ca hat ein prinzipielles Problem: Man abonniert Freunde, Bekannte, Kontakte, hört denen beim Essen, beim Bloggen, oder anderen Sachen zu. Man abonniert aber keine Themen und einzelne Stichwörter — es sein dann man greift auf die Variante zurück, Tags per RSS zu abonnieren. Eine Möglichkeit per Yahoo Pipes hat das MBC09-Blog hier aufgeführt. Da ist man aber auf die anderen Nutzer angewiesen, dass diese Tags auch immer mit dem vorangestellten # markiert werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Suche, wenn man nach bestimmten Themen, Stichwörtern Ausschau hält. Und da ist Mama Google oder die Suchmaschine Eurer Wahl wahrscheinlich die bessere Alternative. Es gibt aber eine Möglichkeit, Themen und Stichwörter auf Identi.ca zu tracken. Der Name Identispy ist eher unglücklich gewählt — egal. Sinnvoll, den eigenen Bedürfnissen angepasst, bietet Identispy die Möglichkeit, Themen und Stichwörter zu tracken. Und bevor ich großartig weiter rede, ein Video von bwana.tv. Dann sollte das meiste klar sein.
Weiterlesen: »Identispy — Thementracking auf Identi.ca per Jabber/Xmpp«
HTML– und / oder CSS-Frage
Wo sind die Experten?
Folgendes: 2 Identi.ca-Seiten:
Ist der Unterschied zu erkennen? Der gesamte Inhalt wird im zweiten Link ein kleines Stück weiter rechts angezeigt. Das ist auf allen (Unter-) Seiten auf Identi.ca der Fall, wo gescrollt werden muss. Hat wer eine Idee, wie dies zu lösen ist?
Dingshow — WordPress-Plugin für Laconica-Server [Update]
F!XMBR war live dabei — als @filzo sein Plugin Dingshow entwickelt hat. Hoffen wir also, dass unser Betatest ein wenig zu diesem Plugin beigetragen hat. @filzo hat da, nachdem dieses Badge wegen Privavy-Bedenken (Klarname wurde angezeigt, nicht der Nick) von den Nutzern wieder verbannt wurde, klasse Arbeit geleistet. Das Ergebnis sehr Ihr hier oben rechts oder bei filzo selbst. Das Plugin kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden:
- Das Widget — die elegante Art
- Das Theme-Tag — die altmodische Art
- Die komplizierte Art — der direkte Funktionsaufruf
Natürlich muss es auf F!XMBR die Nummer 3 sein. Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr genervt, @filzo.
Interessant: Es läuft nicht nur mit Identi.ca — sondern mit allen Laconica-Servern.
Dingshow-Plugin — Home
Dingshow ist da — Ankündigung
Dingshow ist da — von Cem
#dingshow @ Identi.ca
Nachtrag: Hier habe ich es wieder ausgebaut. Es ist eine feine Sache, aber auf F!XMBR ist der Platz in der Sidebar einfach zu knapp bemessen. Es passt einfach vom Aussehen her nicht — insbesondere weil viele Links gepostet werden. Die werden dann umbrochen, etc. pp. Obwohl ein sehr feines Plugin, passt es hier einfach nicht ins Bild.
identi.ca in Vim nutzen
Nebst dem ganzen foo für die Freunde vieler Farben, Gucci-Outfit etc. bietet sich auch der Chat1 mittels Konsole oder eben Vim an. Vim das ist diese Evolution von Vi und Vi wiederum war gegenüber Emacs2 Anlaß für so mancherlei flamewar — aber das ist eine andere Baustelle ![]()
Klick für höhere Auflösung!
Wie man auf dem Screenshot übrigens sieht, ist TwitVim für beides zu gebrauchen: Twitter und identi.ca. Die Installation ist simpel, die Bedienung ebenso. Im Prinzip langt ein :FriendsTwitter, um eine Übersicht der Nachrichten zu erlangen, ein
osttoTwitter schließlich zeigt ein Eingabefeld für die abzusendende Nachricht. Darüber hinaus sind noch einige Spezialitäten möglich, um den Consolero zu befriedigen.
Installation: Vimball Archiv herunterladen, mit Vim öffen — vim twitvim.vba, innerhalb Vims sourcen — :source % und last not least ~/.vimrc anpassen, indem man folgende Zeilen hinzufügt: let twitvim_login = «USER:PASS», sowie let twitvim_api_root = «http://identi.ca/api» damit auch der Zugriff auf identi.ca erfolgt. USER:PASS entspricht den eigenen Login-Daten bei identi.ca. Eine Hilfe innerhalb von Vim existiert natürlich ebenso: :help TwitVim-install
- soll auch Leute geben, die nennen das Microblogging [↩]
- für Emacs existiert Identica-Mode [↩]
Identi.ca-Rundgang
Für die einen ist es Microblogging, für die anderen der längste Chat der Welt: Identi.ca. Robert ist nun auch dabei — und schaut sich ein wenig den vielleicht zu erwartenden Fight um die User Identi.ca vs. Twitter an. Nur warum ein Gegeneinander? Sollen sie doch beide nebeneinander existieren. Ich wäre froh und glücklich, wenn sich einige Gesellen nicht auf Identi.ca blicken lassen würden. Cem hat mit K14 rund um das Microblogging gesprochen — und Netzbürger Brenrhad fasst das Gespräch hervorragend zusammen. Cem schrieb vorher schon über seine ersten Eindrücke — dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Um die ersten Einrücke zu vervollständigen — lanu ist natürlich auch dabei. Eigentlich ist sie schuld an dieser neuen Welle. Sie hat angefangen. Jawohl. Und wo ich gerade bei Podcast war — hier ein weiterer: Marc Canter, Evan Prodromou, Kevin Marks, und Brad Williams mit Steve Gillmor. Natürlich hat nicht nur Deutschland Identi.ca entdeckt — auch internationale Reaktionen gab es:
identi.ca mittels Shell
Diese ganzen bunten Clienten sind zwar alle nett anzuschauen und auch die Kontaktaufnahme mittels Jabber ist nicht schlecht, aber eine Möglichkeit für headless-Server ist auch nicht von schlechten Eltern. Insbesondere dann nicht, wenn der Jabber-Client der Wahl streikt.

Das ganze ist recht schnell erklärt und die Installation ist äußerst simpel. Python und feedparser sollten installiert sein, dazu lädt man dann noch dieses Script dort, identi.py, herunter et voila
Man kann nun in identi.py direkt seine Daten eintragen oder aber wird nach der Eingabe des Textes nach diesen Daten gefragt.

… ein wenig Python-fu

… und auch eine Übersicht ist möglich, ruft man denn nur identi.py auf. Alles weitere hat Chris dort schon erwähnt.
Identifox F!XMBR-Ding-Edition
Don’t call it Schnitzel — we call them Dings. Oder so ähnlich. Über Identi.ca hatte ich hier ein paar Worte verloren. Nun gibt es bei Identi.ca keine(n) Tweet(s), dort nennt man sie Dent(s). Das erinnert dann doch viele Leute an den Dentisten — den guten Zahnarzt. Das hat Identi.ca nicht wirklich geschickt gemacht — eine eher ungünstige Assoziation, ein kleiner Rohrkrepierer sozusagen. Falk hat das schon richtig gesagt:

Wurde angenommen…

Was lag da also näher als die Source Code des Addons Identifox ein wenig zu bearbeiten? Nun heißen sie also wirklich Dings.

Identifox — F!XMBR-Ding-Edition (XPI, 1,55 MB)
Twitterfox steht unter MPL-Lizenz. Bei Identifox gehe ich ebenso davon aus. ich habe hier nur ein paar Worte ausgetauscht — macht, was Ihr wollt, beachtet aber die Lizenzen von Twitterfox und Identifox.
Let’s kick Twitter in its ass — Identi.ca is coming
Okay — wie gehe ich jetzt nach diesem Twitter-Bashing am besten diesen Artikel an?1 Ich versuche es einfach mal. Es tritt immer häufiger zutage, dass Twitter offensichtlich von der japanischen Walfangflotte unterwandert ist. Twitter-Klone hatten es bislang schwer — kein Wunder bei dieser gewachsenen Monokultur. Sie waren praktisch nicht existent. Via lanu und Technology Review bin ich nun aber auf eine Alternative gestoßen — Identi.ca. Wie ich bei ein wenig Recherche feststellen konnte, sind dort auch die meisten deutschen Twitter-Gesichter zu finden. Allerdings ist das nur eingeschränkt richtig — viele Accounts werden kaum benutzt. Man hat sich seinen Nick registriert und frönt ansonsten der besagten Monokultur. Ich habe erstmal lanu und den Blogreporter abonniert. Mal schauen, ob ich gleich noch mehr finde — natürlich sollten die Accounts auch genutzt werden. Was ist aber Identi.ca? Ganz einfach ausgedrückt: Twitter als Opensource — der Quelltext steht unter GNU Affero General Public License.
Weiterlesen: »Let’s kick Twitter in its ass — Identi.ca is coming«
- Mal schauen, wer über das Stöckchen springt. [↩]






