Schlagwort ‘Hype‘

Der Vuvundespräsident

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Der unvergleichliche Bulo bringt den Hype rund um Joachim Gauck und Christian Wulff gekonnt auf den Punkt. Stellt sich die Frage, ob der zukünftige Grüßaugust mit Vuvuzela vor den Bundestag tritt… 😀

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Firefox 3.0: eine Bilanz

Im großen und ganzen bietet sich dem langjährigen Firefox-Nutzer, der diesen Browser gemäß seiner primären Aufgabe nutzt, nicht viel neues. Hier und da ein wenig Optik, dort mal eine kleine optionale Funktionalität und unter der Haube jedoch eine verbesserte Speicherverwaltung, sowie daraus resultierender Performance. Jedweder Fanboy kann da sicherlich noch sein liebgewonnenes Teil beisteuern, aber seien wir mal ehrlich der Kracher bietet sich wenigen. Und bei auch nicht wenigen, die jetzt erst mit dem Release auf 3.0 umstiegen, macht sich eine Katerstimmung breit nach all dem Hype. Downloadday, bis jetzt über 8 Mio Downloads, eine fette Sicherheitslücke Huckepack — business as usual, dazu häuft sich vermehrt bei den einen oder anderen der Ärger in puncto Instabilitäten. Ich bemerke von all dem nicht viel, rennt hier recht rund, aber unglaublich ist es bei diesem Browser auch eben nicht.

Wie dem auch sei, betrachte ich mir die ganze Litanei seit Phoenix, so drängt sich mir hier mehr und mehr der Verdacht auf, es mit einer einzigen PR-Kampagne zu tun zu haben, die mehr Anleihen bei den großen Konzernen sucht, als denn bei der Community. Sicherlich kamen Funktionalitäten hinzu, andererseits wurde der Browser auch zusehendst schwerfälliger und konnte binnen kürzester Zeit das ehemalige Schwergewicht, die Mozilla-Suite, toppen. Die marginale Verbesserung heutzutage mittels FreeBSD jemalloc, entschärft die Problematik, behebt sie jedoch keineswegs vollständig. Kurzum, der Hype erlangte Momentum, nur leider ging die Nachhaltigkeit ein wenig verlustig. Aber Gott-sei-dank steht Opensource hat nicht still, wie z.B. mehr oder weniger Microsofts Browser-Schlachtschiff, sondern dort bewegt man sich dynamisch weiter. Webkit wäre da zu erwähnen und da tun sich ganz wunderbare Dinge, auch gerade in puncto wirklicher Performance. Und fernab der Opensource-Gefilde steht noch Opera, der sich keinesfalls zu verstecken braucht, allenfalls dann wenn der Browser zur eierlegenden Wollmilchsau mutieren soll — aber was hat dies auch noch mit dem Browser per se zu tun?

Ich surfe nun seit Mosaic im Netz und da sah ich bisher weniger Wunder, sondern mehr Produktpflege gemäß veränderten Umständen im Laufe der Zeit. Für Firefox gilt gemeinhin, gemäß dem Mutt–Credo, it sucks less, aber ich liebäugel ebenso auch mit Opera. Ein rant also auf Firefox? Mitnichten, mehr auf den unsäglichen Hype, nichts gegen Enthusiasmus, aber das hier ist einfach in keinster Weise gerechtfertigt und die Grenzdebilität einiger Webseiten-Treiber (made for Firefox etc.) steht jener damaligen äußerst dämlichen Zugehörigkeitsbekundung zu Gunsten des IE in keinster Weise nach.

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