Schlagwort ‘Hansenet‘

OpenDNS und andere freie DNS-Server

Ich denke, den meisten F!XMBR-Lesern muss ich nicht erklären, wie man den DNS-Server auf dem eigenen System umstellt. Die heute beschlossene freiwillige und bald folgende gesetzliche Internetzensur ist leicht auszuhebeln. Natürlich werden andere staatliche Überwachungs– und Zensurtechniken folgen. Bis dahin hilft betroffenen Kunden der Zensurprovider nur ein stückweit ziviler Ungehorsam. Mehr kann es nicht sein.

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1984 war das Leben auf dem Ponyhof

Heute ist 2009 und unsere Elite hat aus den Misserfolge zweier vergangener Systeme gelernt. George Orwell war ein kleiner Witzbold und Kinderbuchautor gegen das, was heute technisch möglich ist und umgesetzt wird. Das wissen wir nicht erst seit Anne Roth und Andrej Holm.

So geht die Freiheit zugrunde – mit donnerndem Applaus.
(Padme, Star Wars: Episode III — Die Rache der Sith)

 

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Hansenet – der Schlussstrich

Ich bin eine treue Seele. Wer mich einmal überzeugt und auf seine Seite gezogen hat, kann sich meiner Loyalität sicher sein. Das gilt nicht nur im menschlichen sondern auch im geschäftlichen Bereich. Die Telekom war, wie sollte es auch anders sein, mein erster Telekommunikationsanbieter. Mit ihr versendete und empfang ich meine ersten Bits und Bytes. Als ich 2001 nach Hamburg zog, war für mich klar, dass ich bei der Telekom bleiben würde – auch wenn Freunde von einem genialen regionalen Anbieter schwärmten. Hansenet hieß dieser – und man konnte gar nicht glauben, dass ich beim magentafarbenen T blieb. Lange hielt diese Treue dann nicht. Probleme mit der Internetleitung, ein überhöhter Preis und ich dachte darüber nach, zu Hansenet zu wechseln. Na endlich, so hörte ich aus meinem gesamten Freundeskreis, als ich davon erzählte und mein Vorhaben schließlich umsetzte. Hansenet war die absolute Nummer 1 hier in Hamburg. Regional verankert, ein gutes Netz, ein sehr guter Support – und die weitaus günstigeren Preise. Jahrelang war ich in der Folge zufriedener Kunde des Unternehmens mit dem verführerischen Lächeln. Und nein, Brad Pitt ist nicht gemeint. Freunde außerhalb Hamburgs — zum Beispiel in Osnabrück — waren schon ein wenig neidisch. Das jedoch hat sich grundlegend geändert.

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Die Unverschämtheiten der Hansenet-Kundenhotline

Ich hab ja nun schon viel erlebt — aber was Hansenet in den letzten Tagen abgeliefert hat, schlägt so ziemlich alles. Als erstes bekam ich auf mein Anschreiben eine E-Mail zurück, in der man mir per Textbaustein erklärt hat, was denn ein DNS-Server ist. Zudem wies man mich darauf hin, dass dieser Service doch in meiner Kundenlounge abzustellen sei. Und natürlich durfte auch — Unser Tipp für Sie — in dieser E-Mail nicht der Hinweis fehlen, dass ich doch zu meinem Produkt noch mehr dazubuchen könne. Rechthaberisch, unverschämt, mir fehlten nach dieser Mail ein wenig die Worte. Zudem konnte ich meine Kundenlounge nicht mit Firefox, deaktivierten NoScript und dem Zulassen von Cookies betreten. Ganz großes Kino — dabei sollte ein Unternehmen wie Hansenet doch den Zugang zu Internetseiten ermöglichen und nicht verhindern oder gar auf Seiten zwangsumleiten, die man auf keinen Fall betreten oder sehen will.

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Ach Hansenet

Wer in Himmelhergottsnamen hat Euch eigentlich gestattet, mich auf die Alice-Suche umzuleiten, sollte die von mir angeforderte Webseite nicht vorhanden sein (404)? Es ist nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern auch eine Unverschämtheit gegenüber Ihren Kunden. Vom Datenschutz — gerade in heutiger Zeit — ganz zu schweigen. Die Protokolle, die Sie nun anfertigen (können, Stichwort Surfverhalten Ihrer Kunden), lassen wohl Ihre Werberherzen höher schlagen. Ich als Kunde kann aber über diese Dreistigkeit nur mit dem Kopf schütteln.

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