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Google und die Aktivisten

Jetzt gehen Streetview-vernarrte Netzpolitiker, Nerdkücken und selbsternannte Gurus dazu über Kritiker von Google als technophobe, den Medien hörige Zeitgenossen zu verunglimpfen. Weil Google ja genau diese Presse auf deren Terrain angriff und sich diese nun bitterlich mittels einer Hetzkampagne zu wehren versucht.

Einige dieser Netzaktivisten verbreiten ihre seltsame Vorstellung von Netz & Co nun gar auch auf der SIGINT10 und ähnlichen Veranstaltungen. Man erkennt Parallelen zum oft gewirkten Todschlagargument des Hasses auf die Siegermächte seitens der Deutschen, wenn es denn dieses Volk wagte bzw. wagt den großen Bruder einer Kritik zu unterziehen. Diese Antipathie war sicherlich kurz nach dem Krieg, mitunter auch noch in den 70ern teils vorhanden … aber bis dato? Dennoch dient historisch argumentierter Antiamerikanismus immer noch als gefällige Maulschelle für Kritiker.

Ähnlich verhält es sich auch mit Google, Microsoft und Co. Ein sachlicher Diskurs wird oftmals auf beiden Seiten mittels Dogmen kompensiert. Sicherlich kann man nicht diese oder jene Neigung Einzelner von der Hand weisen, auch ist die offene Abneigung der Presse gegenüber Google ein legitimer Einwand, aber dann gleich Sippenhaft für alle Kritiker? Und dies nur weil die datenschwangere Notgeilheit obsiegt?

Das Dogma ist nicht anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken.

Ludwig Feuerbach

Diese Verklärung Googles und anderer Konzerne seitens dieser wannabe-Aktivisten, die mittels allerlei Sprechblasen und sonstigen verbalen Klimmzügen aufmerksame Zeitgenossen mundtot machen möchten, ist jedenfalls nicht sinngebend. Wenn dies die Zukunft solcher Veranstaltungen ist, Wirrköpfen eine Plattform zu stellen, dann ist dies der Anfang vom Ende eines jeden solchen Aktivismus. Und ein konsequenter Umgang mit eben dieser Privatsphäre des Einzelnen schaut völlig anders aus.

Die informationelle Selbstbestimmung, die vom CCC und diversen anderen Organisationen fortwährend angeführt wird, endet nicht bei Cookies, IPs und Mailadressen. Nein, diese umschließt den kompletten Wirkungskreis eines Individuums und Ausnahmen davon sollten auch weiterhin wohldurchdachte Ausnahmen bleiben, die keinesfalls per Dekret durchgesetzt werden. Ein Persilschein für ein opt-out Verfahren führt jedenfalls derlei Anliegen ad absurdum.

Addendum: ein Artikel diesbezüglich auf F!XMBR anno 2008

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Google Streetview, Nerds und ihre Spielzeuge

Was man just schön beobachten kann ist die Praxis der Heuchelei in Reinkultur. Man nehme einen Konzern wie Google, lasse diesen einfach mal ein paar Daten sammeln und diese der Allgemeinheit zu Verfügung stellen. Nerds aller Couleur werfen stante pede jeglichen Datenschutz über Bord, können sie doch fortan ebenso an diesen Daten teilhaben und diese mit diversem technischen Spielzeug verwerten.

Dies war auch der große Fehler Schäubles, hätte er denn mal die gesammelten Daten zur Nutzung durch die Allgemeinheit zur Aussicht gestellt! Wieviel Ärger wäre ihm und der Regierung erspart geblieben, denn wirklich stinkig werden die Nerds nur, wenn man ihnen nicht ihr Spielzeug gönnt. Dann wird wortgewaltiger Pathos von der Kanzel niedergeschmettert, der Untergang des Abendlandes herbeizitiert. Kultur! Freiheit! Und doch, letztendlich geht es nur um den ureigenen Spieltrieb. Google mag alles dem Nerd überlassen, jetzt ist nicht mehr der Datenschutz das here Gut, nein nun ist es die Kultur und der Fortschritt! Und jene, die da für ein opt-in-Verfahren plädieren, sind augenblicklich die Feinde, die es vehement zu bekämpfen gilt.

Googles kürzlicher Fauxpas läßt sich vortrefflich mit technischen Spitzfindigkeiten1 erklären, auch kann man vice versa Google zum Erzfeind erklären — beides täuscht jedoch über die massive Schieflage des Datenschutzes hinweg in Deutschland und wie wenig der Einzelne überhaupt versteht, was es denn bedeutet Privatsphäre zu genießen. Mit einem technischen Pragmatismus jedenfalls, ist dem Menschen keinesfalls geholfen.

Wer hier vermeint ein Übermaß Polemik zu schauen, hat damit sicherlich bedingt recht. Wer jedoch glaubt die Realität zu vermissen, sollte erst einmal den Computer für einen Tag abschalten und selbige in ihrer Gänze ungefiltert genießen.

Addendum: ein Artikel diesbezüglich auf F!XMBR anno 2008

  1. die keinesfalls uninteressant sind und wie immer von Kris Köhntopp in aller Ausführlichkeit erklärt werden []

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Bulo erklärt das Mitmachweb

von wegen Gemeinschaft meint der Bulo. Und recht hat er :D

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Happy PI-Day

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… to be continued.

:D

Weitere Infos auf: A history of PI. PI via Kanada Laboratory, Bild via Google.

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Ich gebe auf

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Foto: F!XMBR

Liebes Web 2.0,

ich war ja schon immer ein Internet-begeisterter Mensch. Ich habe schon viel Gutes, viel Quatsch und auch schon weniger schöne Dinge mitgemacht. Das Internet ist eines meiner liebsten Hobbys geworden. Früher waren die technischen Möglichkeiten noch beschränkt, heute schreiten sie in atemberaubender Geschwindigkeit fort. Vom Mond wird bald getwittert, die Geolocation von Atlantis ist nur noch eine Frage der Zeit und bald habe ich mit meinen Identi.ca-Mitlesern Ashton Kutcher mit seinem kleinen Account auf Twitter überholt. Als wir hier auf F!XMBR anfingen war die Situation noch überschaubar, ein paar Blogs gab es damals schon, andere Dinge waren eher Randnotiz – auch wenn Robert wöchentlich The next big Thing ausrief. ;-)

Weiterlesen: »Ich gebe auf«

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Google rüstet auf

via Bulo

:D

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Google almighty

via Bulo dem Einzigartigen :D

Köhntopps Google im Fadenkreuz der Politik bzw. Kappes Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine beleuchten einerseits die tatsächlichen Risiken und Nebenwirkungen des Suchmaschinen-Riesen, respektive wie die Politik darauf reagiert, zum anderen das geradezu zum Kult avancierte Google-Bashing. Insbesondere seitens letzterem erliegt man behände der Gefahr einem ähnlichen Kult zu erliegen, wie die Mär vom evil empire aka Microsoft. Auch bei jenem verwischte zunehmend Realität mit Hörensagen und heraus kam das omnipotent schlechte System ohne aber überhaupt noch die tatsächlichen Problematik erahnen zu können. Mutiert die Kritik über die Zeit zum reinen Bashing quasi zu einer Art Netzfolklore, so wird man auch bei Google bald nicht mehr Realität und Hörensagen voneinander unterscheiden können. Man verliert mit der Zeit den Blick für das Wesentliche, eignet sich einen Tunnelblick an und ist somit vielfältigen Gefahren anderer Natur überhaupt nicht mehr gewahr.

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Mozillas Antwort auf Googles Vorstellung von Datenschutz

Nutzen wir doch einfach Bing. Bing ist Microsofts Antwort auf Googles Suchmaschine. Erfolgreich sicherlich, qualitativ vergleichbar bis dato kaum. Aber das tangiert auch recht wenig, Microsoft konzentrierte sich diesmal, ähnlich wie bei Windows 7, primär auf Oberflächlichkeiten und konnte ob dieser Augenwischerei einiges an Boden wett machen. Bei Bing beispielsweise ist die Marke Microsoft in den Hintergrund gerückt und die Rechnung scheint aufzugehen.

Aber dies nur nebenbei. Vielmehr interessiert die Empfehlung Asa Dotzlers1 Bing anstelle von Google zu nutzen, ob Eric Schmidts befremdlicher Aussage in puncto Datenschutz. Schmidts Vorstellung von Datenschutz ist recht simpel: lass einfach die Finger von Dingen, die eine Datenerhebung mit sich bringen.

If you have something that you don’t want anyone to know, maybe you shouldn’t be doing it in the first place.

Weiterlesen: »Mozillas Antwort auf Googles Vorstellung von Datenschutz«

  1. director of community development bei Mozilla []

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Google Wave in Thunderbird nutzen

Wie der Google Kalender in Thunderbird mit einem wunderbaren Plugin genutzt werden kann, hat Caschy nebenan sehr fein erklärt. Bei Google Wave habe ich bisher nicht den Sinn erkennen können – nichtsdestotrotz gibt es auch die Möglichkeit, die Google Wave als Tab im Thunderbird anzeigen zu lassen.

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Google Goggles

Ein neues Killerfeature fürs Handy? Schon beeindruckend. Man schieße ein Foto und den Rest macht Googles Infrastruktur. Das Handy lässt sich sogar fast als Scanner nutzen…

Das könnte echt mal wieder ein Hit von Google werden…

Laut Google ab sofort fürs Android erhältlich, in freier Wildbahn bisher aber noch nicht gesehen… ;-)

Vic is announcing Google Goggles.

Nachtrag: Und auch fürs iPhone und andere Plattformen

TechCrunch — Search By Sight With Google Goggles

Google Goggles Home

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CustomizeGoogle ist tot. Es lebe OptimizeGoogle.

optimizegoogle

Wer seine Addons im Firefox regelmäßig pflegt und bisher die Erweiterung CustomizeGoogle eingesetzt hat, dem ist mit Sicherheit aufgefallen, dass dieses Addon seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurde und mehrere Dinge dementsprechend nicht mehr funktionieren. Auch die Mailingliste ist eher eine Webleiche, als dass dort diskutiert werden würde. Aus diesem Grund wurde OptimizeGoogle geschaffen. Mit OptimizeGoogle kann man nicht nur Google in vielen Dingen an seine eigenen Bedürfnisse anpassen – der Focus liegt ebenso auf das Entfernen von Werbung und der Tracking-Tools von Google. Wer CustomizeGoogle geschätzt hat, wird OptimizeGoogle lieben. (via Camp Firefox)

OptimizeGoogle
OptimizeGoogle de (derzeit Seite 3)

Weiterlesen: »CustomizeGoogle ist tot. Es lebe OptimizeGoogle.«

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