Schlagwort ‘GNU‘

Slackware Linux Version 13

Rundum erneuert, sprich wo sinnvoll wurden Applikationen auf neue Versionen angehoben, erstmals 64 Bit, KDE 4.x, Kernel 2.6.29.6 (Kernel 2.6.30.5 findet sich in /testing) usw. Die Releasnotes finden sich dort, was will man mehr? Die gewohnt hohe Qualität, tatsächlich UNIX-like, folgt keinem Hype, ist stabil und dennoch auf der Höhe der Zeit. Kurzum, die Mutter aller Distros.

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Slackware rundum erneuert

In all dem Trubel hätte ich beinahe das Gnu/Linux schlechthin übersehen: Slackware. Vor kurzem in der Version 12.2 erschienen, alles aktualisiert, KDE ist Gott-sei-Dank noch 3.5.101, ein neuer Kernel ist anbei etc. pp.

Slackware 12.2 ships with the 2.6.27.7 Linux kernel, the Xorg 1.4.2 X server (with many driver, library, and application updates), Xfce 4.4.3, KDE 3.5.10, simplified wired and wireless networking with wicd in /extra, package upgrade management with slackpkg moved into the main tree, support for non-usb-storage digital cameras through libgphoto2, pm-utils (tools to support suspend and hibernate through HAL), and much, much more. This release brings the system up-to-date without compromising stability or compatibility with the 12.x series.

Tja und weil ja gerade Weihnachten ist, gibts gleich auch mal wieder einen neuen Kernel: 2.6.28. Dieser bietet einiges an Neuerungen, viel Finetuning, Treiber, ext4 reif für großangelegte real-world-Tests usw. Heise hat in ihrem Kernellog Infos diesbezüglich aufbereitet. Alles in allem bin ich zufrieden, ich habe diesen heute morgen ohne jegliche Probleme in Betrieb genommen — was bei einer Distro wie Slackware auch nicht anders zu erwarten war. Have phun :-)

  1. wobei sich 4.x schon seit längerem im Test befindet []

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GNU/Linux: Slackware

Slackware ist eine der ältesten noch existierenden GNU/Linux-Distros — und war bzw. ist auch die meinige seit den frühen 90ern, damals noch mittels der bekannten Walnut Creek CDRömer1 geordert. Die UNIX-ähnlichste, jene die auch BSD–Usern mehr Spaß bereitet als sonst irgendeine GNU/Linux-Distro. Patrick Volkerding ist der benevolent dictator for life, Stein des Anstoßes für viele Kritiker. Letztere übersehen zwar dabei gerne, daß Torvalds eine identische Funktion einnimmt, aber ein rant um des rants Willen ist immer gerne gesehen 😉 Tatsache ist jedoch auch, daß nicht nur Pat alleine werkelt, sondern eine Vielzahl fleißiger Helfer. Qualität und Beständigkeit dieser Distro sprechen für sich und insbesondere für Pats Führungsstil.

Wenn wir uns schon in den Gefilden der Vorurteile befinden, wäre auch das fehlende Paketmanagement zu nennen. Was per se zwar nicht korrekt ist, da das Gros in der Regel die fehlende Auflösung von Abhängigkeiten meint, denn ein Paketmanagement selbst ist natürlich vorhanden. Die fehlende Auflösung von Abhängigkeiten mag ein Nachteil sein, insbesondere wenn man den Versionsjunkies der Windows-Gefilde nacheifert, tatsächlich aber liefert Slackware genügend mit, so das für viele selten ein Mangel auftritt oder ein erhöhtes Maß an Arbeit. Den Rest kann man in der Regel recht simpel kompensieren, es existieren Mittel und Wege Dritter, die üblichen Buildscripts etc. — nichts für den blutigen Anfänger, aber auch nichts was den einigermaßen geübten Linux-Anwender überfordern würde. Ein Manko also? Nicht wirklich, Slacker sehen dies als Vorteil, als K.I.S.S.

Weiterlesen: »GNU/Linux: Slackware«

  1. auch mein Amiga wurde schon mit diesen und Aminet-Auszügen bedient []

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Debian GNU/Linux

Debian ist immer für zweierlei Dinge gut: Qualität und Kritik. Diese Ambivalenz erklärt sich einerseits ob den eigens formulierten Zielen dieser GNU/Linux-Distro und andererseits dem Grad der Komplexität — imho jedoch noch immer recht ausgewogen. Was aber ist Debian? Debian ist ebenso wie Slackware eine der ältesten noch existierenden Distros und wie bei gutem Wein üblich reifen auch diese Systeme mit den Jahren. Junger Wein mag dem einen oder anderen munden, kann jedoch auch erhebliche Bauchschmerzen verursachen — aber man hat in diesen freien Gefilden zumindest die Wahl.

Debian wurde anno 93 von Ian Murdock ins Leben gerufen, der Name leitet sich von seinem Vornamen und dem seiner Frau Debra ab, die Code-Namen für die einzelnen Releases sind den Namen der Protagonisten von Pixars Toy Story entlehnt. Und darüber hinaus fördert man massiv freie Software, besitzt einen Gesellschaftsvertrag und stellt die Basis für vielerlei Derivate. Kurzum findet man nicht nur Software für lau oder Dogmatik, sondern auch eine echte Community in der jeder angehalten ist mitanzupacken, um das System der Wahl zu verbessern. Zwar können all die genannten Dinge auch so manches mal recht seltsame Blüten treiben, in dieser durchaus als gesund zu bezeichnenden Community greifen jedoch auch wiederum oft selbstreinigende Prinzipien. Von daher verbleibt im Nachhinein oftmals nur von einem Sturm im Wasserglas zu künden, selbst wenn die Medien derlei Dinge gerne überkochen.

Weiterlesen: »Debian GNU/Linux«

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Happy Birthday to GNU

25 Jahre Free Software Foundation und auch wenn ich sicherlich nicht immer einer Meinung bin, in Zeiten wirtschaftlicher Marodeure ist eine derartige Organisation mit ihren teils dogmatischen Ansichten ein Muß. Zum Kritisieren verbleibt immer no en detail genügend Raum — insofern Happy Birthday und weiters so :-)

Stephen Fry
, ich erwähne nur Blackadder(!), hält die Laudatio zu Ehren der FSF. Die Variante im Knebelformat:

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zweimal Gnu/Linux

Zum einem wären da 15 Jahre Debian zu feiern, Debian gehörte zu den ersten Linux-Distributionen und ist heute eine der ältesten, die noch aktiv sind. Als Ian Murdock am 16. August 1993 Debian ankündigte, das nach ihm und seiner Frau Debra benannt war, war das Konzept der Linux-Distributionen noch jung. Mehr dazu auf Pro Linux. Zum anderen gibts es zur Froscon dieses Wochenende eine spezielle Version von ArchLinux, We have made a special edition of our live install CD for FrOSCon 2008 (an open source conference this weekend). Diese findet man auf diesem Tracker, die Performance ist sehr gut. D.h. im Klartext aktualisiert und ready to install, wer sie noch nicht besitzt hat somit noch weniger Gründe nein zu sagen 😉

Update:

15 Jahre Debian auf heise open

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Buch: Die Befreiung der Information

Ein Buch das GNU, Linux und die Folgen näher beleuchtet. Verfaßt von André Spiegel, einem Informatiker und FSF-Mitglied. Das Kommerzialität und zugleich Freiheit der Information kein Widerspruch darstellen müssen beweist er eindrucksvoll mit diesem Werk, welches einerseits käuflich erwerbar, gedruckt auf totem Holz, andererseits aber auch umweltschonend und frei als PDF erhältlich ist. Das Buch steht unter einer Creative Commons und kann dort heruntergeladen bzw. käuflich erworben werden.

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Wolvix GNU/Linux

Nachdem schon das Urgestein aller Linux-Distros Erwähnung fand, Slackware, sowie dessen Ableger wie Zenwalk bzw. Draco Linux, darf es natürlich auch nicht an Live-Medien fehlen. Wolvix ist ein auf Slackware basierendes Live-Medium, welches mit XFCE und Fluxbox daher kommt. Das knapp 480Mb große ISO-Image kann man dort herunterladen. Neben dem Umstand, das Wolvix als Live-Medium auch auf einem USB-Stick lauffähig ist, ist es auch möglich das System auf die Festplatte zu bannen und wie ein reguläres, jedoch schon für den Desktop vorkonfiguriertes, Slackware zu nutzen. Das ein derartiges Projekt heutzutage auch Forum und Wiki zu bieten hat, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. Und wie jedes Live-Medium ist dieses hier natürlich auch nur eine Geschmacksrichtung leichtgewichtiger Natur und kann z.B auch von Windows-Anwendern quasi als Schweizer Armee-Taschenmesser genutzt werden, wenn das System der Wahl mal wieder die Flügel streckt 😀

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Unix Tipp: screen

Ein kleiner Tipp, wenn nicht schon bekannt, GNU screen. Das kleine Tool schafft virtuelle Konsolen, wer viel damit arbeitet wird darauf schwören, kann man doch behände z.B. zwischen mc, centericq und einer laufenden ssh–Sitzung umherschalten. Auch möglich ist es bestehende Sitzungen zu unterbrechen und später dort weiterzuarbeiten, der Prozess an sich läuft natürlich im Hintergrund weiter.
Ein Beispiel, in der Konsole würde man mc z.B. derart starten, screen mc, mittels Strg+A c erzeugt man eine neue Sitzung, mittels Strg+A space kann man zwischen diesen umherblättern oder auch mit Strg+A 0…x die einzelnen durchnummerierten Sitzungen direkt anwählen. Das wichtigste Kommando dürfte wohl Strg+A ? sein, damit erhält man eine Übersicht der Befehle bzw. Strg+A w, um eine Übersicht der laufenden Sitzungen zu erhalten. Das ist natürlich nicht alles, screen ist ein sehr mächtiges Tool das so manchen Mausschubser alt aussehen läßt 😉

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