Schlagwort ‘Geschäftsmodell‘

Vom Respekt vor dem Konsumenten

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Foto: F!XMBR

Frank Schirrmacher hat heute in der FAS einen weiteren Beitrag zur Urheberrechtsdebatte geleistet: Schluss mit dem Hass. Seit beinahe 20 Jahren bin ich nun schon online, das erste Jahrzehnt fast ausschließlich auf Foren, in denen es Bereiche gab, in denen man alles finden konnte, was das Herz begehrt: Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Musik,Videos und TV-Serien. Und natürlich habe ich das eine oder andere Angebot angenommen. Ich erinnere mich an das erste große heruntergeladene Programm: 200 Files mit einer Größe á 1,44 MB, damit es auf Diskette passte. Heute habe ich hier mehrere Versionen dieses Programms als Original im Regal stehen.

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Geschäftsmodell Abmahnung – New Chicks Cum First

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Dass sich das Abmahnwesen in Deutschland zu einem fragwürdigen Geschäftsmodell entwickelt hat, wird nicht erst seit gestern vermutet. Schon zu C64-Zeiten machten freundliche Tanja-Briefe die Runde. Ein Rechtsanwalt aus München machte sich als Abmahnanwalt einen Namen und war sicherlich eine Zeit lang berühmt und berüchtigt. Heute hat sich das Kopieren urheberrechtlich geschützter Software, Filme und Musiktitel, wie soll es auch anders sein, ins Internet verlagert. Per Mausklick sind nicht nur Opensource-Perlen zu finden, sondern jeder aktuelle Kinofilm und die neueste Software, meist noch vor dem jeweiligen Release. Für unbedarfte User sind diese einfach ausgeführten Klicks in den letzten Jahren immer wieder mit dramatischen Folgen verbunden: Es folgte eine Abmahnung mit nicht unerheblicher Kostennote. Oder:

Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um.

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Google kauft Twitter?

Fragt Cem nebenan auf der Sprechblase. Google dürfte, gerade in heutiger Zeit, das einzige Unternehmen sein, welches sich das Spielzeug Twitter leisten kann. Risikokapital hat Twitter zwar gerade erst eingenommen – ein Geschäftsmodell hat man aber nicht in der Schublade. Ich persönlich sehe auch kein Geschäftsmodell. Die Diskussionen hier und da verfolge ich laut lachend. Es läuft immer wieder auf die selben Ideen heraus: Premium Accounts, Werbung, etc. pp. Und wenn das Überhand nehmen sollte, wird der Monopolist schnell seine Marktstellung verlieren – bessere Alternativen stehen bereit, gerade für Unternehmen, für geschlossene Systeme. Google wird das natürlich wissen. Bleibt die Frage, ob sich Google Twitter wie YouTube ohne Idee eines Geschäftsmodelles leisten wird. Bei YouTube suchen Horden von Google-Angestellten auch nach einem Geschäftsmodell – und finden es nicht. Sollte Google wirklich Twitter übernehmen, dann ausschließlich wegen dem eigenen Renommee und dem Ziel, Web-Monopolist zu werden. Ich denke nicht, dass Google sich nach YouTube noch einmal verkaufen wird. Aus Erfahrung wird man klug. Harte Zeiten liegen auch vor Google – und die Web-2.0-Blähungen in Form von 140 Zeichen lassen sich nicht wirklich refinanzieren…

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