Schlagwort ‘Gentoo‘

Incognito — Live, Linux, Gentoo, Sicherheit

incognitoIncognito ist eine Live-Scheibe, welche auf Gentoo basiert und einmal gestartet Traffic jeglicher Natur nur verschlüsselnderweise weiterreicht. Dargereicht werden keine kryptisch zu bedienenen Tools, sondern Dinge welche der Normalsterbliche in der Regel auf seinem 08/15 Desktop vorfindet. U.a.: Browser, IRC, Instant Messenger1, Mail2 etc. pp. Das dabei Tor zum Einsatz kommt dürfte klar sein und bei Mail bedient man sich Mixminions, um auch die Mail tatsächlich anonymisiert weiterzureichen3. Selbst der Speicher wird gelöscht, um diverse forensische Praktiken im Nachhinein zu vereiteln.

Natürlich nützt all die Sicherheit im Vorfeld rein gar nichts, wenn der User profilrelevante Inhalte veräußert oder aber kompromittierende Dienste/Technologien nutzt, die die just gewonnene Anonymität ad absurdum führt — Adobe Flash, Javascript, Cookies … um nur die markantesten zu nennen. CSLite4 und Noscript5 beispielsweise versprechen üblicherweise in Firefox zusätzlichen Schutz, sofern nicht ob der Bequemlichkeit ausgehebelt, sprich deaktiviert. Die Funktionalitäten der beiden Extensions werden in der vorliegenden Version mittels TorButton gewirkt.

Unter der Haube wird wie eingangs erwähnt Gentoo offeriert, kurzum ein Gnu/Linux, bei welchem der Kernel 2.4.24 zum Einsatz kommt inkl. Gentoo-Patches und jeder Menge zusätzlicher Treiber. Ansonsten findet man gewohnte Dinge vor, wie z.B. Thunderbird 2.0.0.14, Firefox 2.0.0.16, TrueCrypt 6.0a, Vidalia 1.6, Tor 0.2.0.30, XChat, Pidgin und natürlich die Oberfläche in Form von KDE 3.5.9.

Das 421Mb große Image kann man dort von einigen Mirrors herunterladen und einmal gebrannt genügt tatsächlich ein Einlegen der CD und Neustarten des Rechners — et voila: security :-) Eine Einleitung zum System wird zu Beginn gestartet.

Passend für unterwegs, auf dem USB-Stick, der CD, auf dem heimischen Rechner um mal eben die Tarnkappe überzustreifen etc. Die möglichen Anwendungen sind mannigfaltiger Natur, die Gründe Legion.

  1. optional OTR/GPG []
  2. optional GPG []
  3. voraussgesetzt die Nachricht per se läßt keine Rückschlüsse zu []
  4. Cookie-Filter []
  5. Script-Filter/Blocker, auch Flash []

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Gentoo in der Krise?

Die Entwickler der Distribution Gentoo haben das Release von Gentoo 2008.1 storniert. Offizielle Begründung: Bereits die Vorgängerversion habe für zu viel Stress beim Release-Team gesorgt, was zu mehrfachen Verschiebungen der Veröffentlichung führte. Gründe sind zu wenig man-power etc., von Politik, siehe auch Daniel Robbins, ganz zu schweigen. Was mich jedoch wirklich irritiert: warum fehlender man-power? Rühmt sich nicht die Gentoo–Community die erfahrensten Leute zu besitzen? Ist es also nur Bequemlichkeit? Oder bewahrheitet sich doch das Klischee vom Poser mit Rennstreifen? Wie dem auch sei, es wäre schade wenn Gentoo — die auch ihren Beitrag durch vielerlei Patches leisten (siehe z.B. GCC4-Portierungen von Software) etc. — derart den Bach hinuntergingen. Sicherlich, ein Opensource-Projekt stirbt nie, es kann jedoch langsam dahinsiechen …

via LinuxCommunity

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Gentoo is for Ricers

Lesen warum Gentoo Gentoo ist und welche User es beherbergt :D ;)
Nett anzumerken, einige im Gentoo Forum verstanden den unterschwelligen Humor, viele andere hingegen bestätigten die Aussagen. Btw. solcherlei Links suche ich in der Regel nicht, diese sendet man mir zu, warum auch immer … danke :D

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