Schlagwort ‘Freiheit‘

25C3: Der Hackerparagraph 202c StGB

Es wird Zeit, dass wir mal über die Dinge sprechen, die wir seit dem Inkrafttreten des Hackerparagraphen nicht mehr machen können. Und die Dinge, bei denen wir uns nicht sicher sind, ob wir sie machen können, und daher lieber sein lassen.

25C3

Was geht, was geht nicht — Grauzone, politische Unschärfe — Taktik oder Inkompetenz? So präsentiert sich der gemeinhin als Hackerparagraph benannte § 202c StGB.
U.a. wohnt diesem Talk Felix von Leitner (aka fefe) bei, der in vielen Bereichen recht polarisierend wirkt, jedoch ein Meister seines Fachs ist.

Upload: F!XMBR, Quelle: 25C3

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die Vorratsdatenspeicherung

Hallo F!XMBR-Team,
zum Jahreswechsel wird die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung auch für den Bereich Internet verpflichtend. Die Protokollierung der elektronischen Kommunikation aller Bürger ist meiner Auffaussung nach, die das BVerG hoffentlich bald bestätigt, verfassungswidrig, weil sie sehr stark in das Fernmeldegeheimnis eingreift und somit die Privatsphäre jedes Einzelnen einschränkt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie ein Zeichen des Protestes gegen den
zunehmenden Überwachungswahn setzten, indem Sie z.B. das Schäuble-eselsohr in Ihre Seite einbauen oder Anfang Januar eine Trauer-Verhüllung vor Ihre Seite schalten.

Eine Anleitung hierzu sowie detaillierte Informationen zur Vorratsdatenspeicherung finden Sie auf der Webseite des AK Vorrat:

[…]

Einen guten Rutsch und freundliche Grüße

Dies erreichte uns gerade via Mail und auch wenn wir von Herzen dem guten Rutsch und den freundlichen Grüßen ebenso entgegnen, dem aus unserer Sicht billigen Aktionismus werden wir nicht folgen. Die Gründe legten wir schon vor Jahren da, die Aktion von unserer Seite hingegen war immer mit Inhalt gefüllt — ebenso seit beinahe einem Jahrzehnt. Das Medium mag sich verändern, der Inhalt jedoch nicht.

Inhalt und tatsächliche Aktion sind eben Programm, nicht Dinge oberflächlicher Natur. Gerne hingegen verweisen wir immer wieder auf tatsächliche Aktionen, wie z.B. Demos, Hilfen usw., auch ergänzende Inhalte von anderen kommen nie zu kurz.

Addendum:

Auf Wunsch des Senders anonymisiert.

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Freiheit für anonyme Dreckschleudern?

Ich meine wir machen keinen Hehl daraus, daß wir Freiheit befürworten. Auch wenn wir uns durchaus bewußt sind, das eben diese Freiheit auch ihre Grenzen besitzt. Grenzen die idealerweise mittels der eigenen Vernunft abgesteckt werden sollten, soweit jedenfalls die Theorie. In der Praxis schauts jedoch zunehmend anders aus, man würde ja gerne sieht sich leider jedoch vermehrt massivem Mißbrauch gegenübergestellt.

Und wir wären die letzten die jemanden Abmahnen oder überhaupt etwas strafrechtlich verfolgen, für versuchen es immer gütlich zu regeln, appellieren an die Vernunft und ansonsten sind wir auch keiner noch so kernigen Diskussion abgeneigt — sofern ein gewissen Niveau gewahrt bleibt. In unseren eigenen vier Wänden schlagen wir in diesem Punkt den Ton an und wer die Diskussionen hier verfolgt, der weiß eines mit Gewißheit: Hitzigkeit ist keinesfalls ein Ausschlußgrund ;-) Es kommen verschiedene Faktoren zusammen. Über die Jahre wanderten so vielleicht geschätzt 3000+ Kommentare ins Nirwana, über 24.000 präsentieren sich heute noch, viele vom Inhalt für das Gros der Publikationen schon zuviel des Guten. Publikationen die unsere Moderation anfangs argwöhnisch beäugten sehen sich dem Mißbrauch inzwischen selbst gegenübergestellt und schalteten auf permanente Moderation um — sprich alles wird zuerst gegengelesen.

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Das Happening «Freiheit statt Angst»

Die Demonstration Freiheit statt Angst gestern war offensichtlich ein großer Erfolg. Dank derer, die um der Sache wegen mitgegangen sind. Wenn man sich aber auf offiziellen Seiten umschaut, dann merkt man, dass es manchen sogenannten Machern kaum noch um den Abbau der Bürgerrechte geht, sondern immer mehr um sich selbst, das Happening, das Feiern. Die Demonstration ist nicht mehr existentieller Kampf um die Bürgerrechte, sondern Anlass um zusammenzukommen und Party zu machen. Diese Entwicklung stimmt bedenklich — war aber dank der bekannten Sprachrohre zu erwarten. Ein großes Danke also an die, die gestern der Sache wegen mitgegangen sind. Es ist Euer Erfolg. Das Wort zum Sonntag überlasse ich dann Lanu. :)

Macht «Freiheit statt Angst» bitte nicht zur nächsten «Love Parade». Die Tendenz ist leider erkennbar und sollte nicht weiter verfolgt werden.

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Selbstaufgabe im Web 2.0?

Ich beobachte staunend, dass sehr kluge Menschen anfangen, ihre ganz persönlichen Befindlichkeiten per Twitter zu verbreiten.

annalist

Anne Roth, aka annalist, ist die Lebenspartnerin von Andrej Holm. Letzter wiederum jener, welcher von den bundesrepublikanischen Schergen unter Terrorverdacht gestellt wurde. Ich kann obige Aussage sehr gut nachvollziehen, irgendwie ist alles unheimlich — man schaut die staatliche Datenakquise, die nicht erst seit dem großen Lauschangriff und insbesondere 9/11 Tagesgeschäft der Obrigkeit ist, man schaut lokalen als auch internationalen Kolateralschaden — sprich wenn der Staat Leben zerstört ob Willkür, man schaut die freiwillige Datenanhäufig im Web — momentanter Peak: Web 2.0. Man sieht all diese Dinge — viele ignorieren, andere relativieren, zuviele tolerieren, wenige analysieren und befleißigen sich einer gesunden Paranoia. Aber halt — kann Paranoia heutzutage überhaupt noch krankhaft sein? Betrachtet man diese zumindest erdgebunden, die Fakten fest im Blickfeld? Ich denke kaum, wer dies noch behauptet hat denn Knall noch nicht vernommen und spätestens 98 sahen wir den ersten massiven Höhepunkt mit dem großen Lauschangriff.

Aber wie soll man dem begegnen? Was ist gesunde Selbstzensur und was der Advent eines digitalen Biedermeier? Man muß wohl differenzieren, einerseits zwischen allzu massiver Redseligkeit — definitiv ein no-go, egal ob in digitalen Gefilden oder auf der Straße — und notwendiger Information. Man kann Dinge kodieren, beschneiden, essentielle Details auslassen etc. Die daily routine auf identi.ca/twitter/weblog & Co feilzubieten mag einerseits augenscheinlich nicht viel bieten, andererseits ist es eventuell dies Mosaikstückchen, welches verknüpft mit anderen Daten einer Ladung Dynamit gleichkommt in den falschen Händen. Und viele Daten gebündelt in einer Hand sind immer der Daten zuviel. Das weiß ich als Administrator und erst recht als Archäologe, der derlei Puzzlespiele mit Datenfragmenten zur Profession gemacht hat.

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Freiheit statt Angst — morgen 14:00 Uhr — Berlin — Alexanderplatz

Der Seidene Block ist eine Idee, die im Heise-Forum entstanden ist. Es geht ihm darum, Herrn Schäubles Argument «da kommen nur Langhaarige und Freaks» Lügen zu strafen.

AK Vorrat Wiki

Indirekt bestätigt man somit Schäubles geistigen Tiefflug … mit oberflächlichen Kindereien. Somit wird nichts kontrakarikiert wird dort zu lesen, sondern man bestätigt das vorhandene vor Oberflächlichkeit strotzende System, welches den Menschen mehr und mehr knebelt. Wer tatsächlich in der Freizeit im Anzug oder Kostüm umher rennt, kann dies sicherlich auch dort tun, andererseits existieren auch Menschen mit langen Haaren oder gar Bart, die ebenso ihrer Profession nachgehen — Natürlichkeit ist Trumpf, Freiheit hat Priorität. Allerdings würde ich mich von derlei Clownerien im Zug fernhalten. Schaut man sich Quelle etc. an wundert man sich keineswegs. Egal — dies gesagt, möchte ich aber auch keinem sonst die Demo vermiesen und beteilige mich hiermit auch an einem ernsthaften Aufruf.

Aufruf zur Demo in Berlin am Samstag, den 11. Oktober ab 14:00 Uhr — Berlin Alexanderplatz.

Insofern erscheint zahlreich, lebt die Freiheit für die ihr kämpft. Ihr geht für Dinge auf die Straße, die den Menschen betreffen — Humanismus — der Kampf um diese Dinge beginnt nicht erst im Internet! Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. –Marie von Ebner-Eschenbach

Weiteres:

FSFE for Freedom not Fear
HU: «Freiheit statt Angst 2008″ — Demonstration gegen den Überwachungswahn

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grenzenlose Freiheit

flickr, creative commons

living easy, living free …

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Tag der Deutschen Einheit

Feiertag … frei … nun eigentlich stimmt das nicht, viele gehen heute arbeiten oder dürfen zum Ausgleich Sonntags antraben — sollte man auch mal dran denken, wenn man das Glück hat daheim bleiben zu können und auch Wochenende tatsächlich Wochenende ist. Da existieren vielerlei fleißige Geister da draußen, die Dinge am funktionieren halten so das wir hier z.B. in letzter Instanz unserem Vergnügen nachkommen können. Ach ja und ganz nebenbei, heute ist der Tag der Deutschen Einheit, ihr wißt schon, der Tag an dem die Politiker sich mit fremden Federn schmücken. Der Fall der Mauer, am 09. November 89 wäre der adäquate Feiertag gewesen, viele verloren dort seit Bestehen dieser physischen und psychischen Barriere ihr Leben und letztendlich brachte das Volk dieses Bollwerk zum Einsturz — kein Politiker.

Mein Vater, selbst früherer DDR-Bürger, freute sich als letztendlich die Mauer fiel, auch wenn diese Freude überschattet wurde von dem Wissen, um das folgende politische Bohei. Aber was solls, in Deutschland ist es üblich eben jene zu feiern, die sich oftmals verantwortlich für eine verfahrene Situation zeigen und bei ihrem Wirken in der Regel mit völliger Inkompetenz glänzen — schließlich werden Feiertage auch nicht vom Volk initiiert.

Denkt mal drüber nach was wirklich erreicht wurde, was man versprach und wo wir uns heute beinahe wieder befinden?

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Freedom

freedom

flickr, creative commons

Freedom is not worth having if it does not include the freedom to make mistakes.

–Mahatma Gandhi

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freie Systeme sollten größtenteils frei bleiben

Man sollte wohl derartige Dinge unter freien Systemen geflissentlich wenn möglich ignorieren, beispielsweise Firmen die ihre Treiber partout nicht offen legen wollen und dieses selbst für die Zukunft verneinen1 , ob der vorgeschobenen Absurdität geistigen Eigentums. Vielmehr offeriert sich hier der offen zur Schau getragene wirtschaftliche Habitus, der Kunden mittels Druck eines fehlenden Treibers zum Kauf neuer Hardware animieren soll und oft der recht biederen Übervorteilung der Konkurrenz dienlich ist. Auch kann man wohl auf Kopierschutz im freien Ländle verzichten, wenn es sich halt nicht rentiert läßt man es folglich bleiben. Und ich denke kaum das Linux beispielsweise ein Raubkopier–Problem besitzt. Beispiele wie Ankh bezeugen das krasse Gegenteil. Kurzum all dies wird immer eine Gratwanderung darstellen, will man denn nicht in fundamentalistische Gefilde abdriften, aber letztendlich sollten es dennoch die Ausnahmen von der Regel darstellen.

  1. dabei ist die Problematik der nVidia Treiber unter freien Systemen wie FreeBSD und Linux Legion, ebenso wie die Ursächlichkeit diverser massiver Vista-Probleme []

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Elfenbeinturm?

Ich frage mich doch angesichts solcher Artikel hier auf Telepolis ob einige den Blick für das Wesentliche verlieren können in diesem Meer von Möglichkeiten, welches ihnen ihre hochgeistige Bildung eröffnet? Natürlich haben Telepolis und andere investigative Publikationen ganz klar das verzerrte Bild der üblichen Medien ausgemacht, da wird von Karl May und edlen Wilden geschwafelt und mittels Begriffen wie Soldateska (marodierende Truppen) wird Bildung präsentiert. Bildung die die Konkurrenz in die Schranken verweist. Hochgeistig bis zum abwinken und was fehlt letztendlich? Nun der Blick für die historische Realität und den tibetischen Alltag dort und selbstredend auch in der Volksrepublik. Die Nebensächlichkeit offenbart sich in diesem Geplänkel der Medien, die Hauptsache hingegen ist das Problem der Menschen dort, im Reich der Mitte und unterworfenen ehemaligen Protektoraten.

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