Schlagwort ‘Frank Schirrmacher‘

Was war nur schiefgelaufen?

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Foto: F!XMBR

Ein Schneesturm legte große Gebiete in Deutschland lahm. Einen solchen Winter hatte es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Frank Schirrmacher stieg in Frankfurt in seinen Dienstwagen, er wurde in Hamburg bei Google Deutschland zur Unterzeichnung der neuen Verträge erwartet. Als sein Fahrer den Wagen auf die Autobahn lenkte, dachte Schirrmacher zurück, an die gute alte Zeit des Leistungsschutzrechtes. Die Politik hatte verstanden, damals 2013: Kurz vor ihrer Abwahl hatte die schwarz-gelbe Koalition unter lautem Beifall der rot-grünen Opposition das emotional diskutierte Leistungsschutzrecht verabschiedet. Die Zukunft des Journalismus schien gesichert.

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Alternativlos, Folge 20

Wenn Du Sonntagmorgen, 06.30h aufwachst, einen Schluck trinkst, mitbekommst, dass die neue Alternativlos-Folge draußen ist, mit Gast Frank Schirrmacher, Thema Politischer Diskurs im Wandel der Zeit, das Notebook eine Stunde später dann neben Dir im Bett steht und Du den Podcast immer noch hörst, wird Dir bewusst, dass Du einen der wahrscheinlich besten Podcast aller Zeiten hörst. Fefe, Frank Schirrmacher und Frank Rieger. Einfach großartig…

Alternativlos, Folge 20

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Die bürgerliche Bankrotterklärung

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Foto: F!XMBR

Vor einer Woche hat Frank Schirrmacher in der FAS seinen Artikel Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat  veröffentlicht, in welchem er auf den Text von Charles Moore aus dem Daily Telegraph Bezug nimmt. 7 Tage sind seitdem vergangen. 7 Tage, in denen sich das bürgerliche Lager im ganzen Land hätte zu Wort melden sollen. Dich passiert ist: Nichts.

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Schirrmacher schafft sich ab

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Foto: F!XMBR

Frank Schirrmacher hat sich wieder einmal in die Sarrazin-Debatte eingeschaltet – und wieder einmal kann man über seinen Einwand nur mit dem Kopf schütteln. Ich persönlich werde aus Frank Schirrmacher nicht schlau. Er gilt als intellektueller Meinungsmacher, was ich persönlich anzweifle. Er hat ein gutes Buch geschrieben – aber auch fragwürdige Thesen unter die Menschheit gebracht wie das Methusalem-Komplott. Aufhänger für Schirrmachers neuesten Sarrazin-Artikel ist das «Eingeständnis» der Bundeskanzlerin, sie habe Sarrazins Buch nicht gelesen, die öffentliche Debatte reiche ihr aus, um sich ein Bild zu machen und eine Meinung zu bilden. Schirrmacher nimmt dies zum Anlass zu einem Rundumschlag gegen die Politik, insbesondere Angela Merkel. Ich hätte mir nie träumen lassen, einmal die Bundeskanzlerin zu verteidigen – doch der neueste dreifache Rittberger des Frank Schirrmacher lässt einem keine andere Wahl.

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Rassismus bleibt Rassismus – eine Replik (Update)

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Foto: F!XMBR

Thilo Sarrazin hat heute in Berlin offiziell seinen Fantasy-Roman vorgestellt. Nach Vorabdrucke im SPIEGEL und der BILD diskutiert Deutschland bereits seit Tagen über jüdische Gene, vererbte Dummheit und Rassismus. Natürlich meldet sich auch Methusalem Frank Schirrmacher zu Wort, Herausgeber der FAZ – und vermag seine Begeisterung für Thilo Sarrazin kaum zu verbergen. Schirrmacher schwadroniert über eine Neudefinition unserer Kultur, die intellektuellen Fähigkeiten Sarrazins und vergisst dabei den entscheidenden Punkt: Rasissmus bleibt Rassismus. Kameldung bleibt Kameldung. Auch wenn man es in Gold verpackt. Eine Replik.

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Payback – warum Frank Schirrmacher Recht hat

PaybackFrank Schirrmacher hat ein Buch geschrieben. Das ist nun wirklich keine Neuigkeit — doch geht es dabei um das Thema, was uns, die junge Generation und die jung Gebliebenen täglich beschäftigt: der Computer, das Internet, die sozialen Dienste, das Multitasking. Nun gilt Frank Schirrmacher als Vordenker unserer Zeit, als Intellektueller. Selbstredend hat Schirrmacher mit seinen Gedanken großen Protest ausgelöst, die so genannten Netizens waren erbost, schüttelten über den Alten, der nichts versteht, den Kopf. Ich habe diese Texte weitestgehend nicht gelesen, bei Artikel von Thomas Knüwer beispielsweise weiß man, was drin steht, ohne sie gelesen zu haben. Wer sich auch nur annähernd mit dem Internet und seinen Möglichkeiten und Folgen kritisch beschäftigt, wird verspottet — das Jubelpersertum über das Netz, Twitter, Facebook und Co. kennt in solchen Beraterkreisen keine Grenzen. Man will schließlich davon leben.

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Dekadenz in Reinkultur

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Ist doch gar nicht so schlimm. Diesen Satz erwartet Frank Schirrmacher nach seinem Bekenntnis, auf der Party Ackermanns im Bundeskanzleramt gewesen zu sein. Diesem Gefallen darf man ihm nicht tun. Im Gegenteil. Der Artikel beweist, wie tief der Journalismus in Deutschland wirklich gesunken ist, er offenbart auf erschreckender Weise die Verstrickungen auf zwischen Politik, Wirtschaft und eben dem, so muss man es sagen, gönnerhaften Journalismus. Mathias Döpfner, Kai Diekmann und Stephan Sattler und viele andere bekannte Persönlichkeiten waren laut Frank Schirrmacher anwesend. Der Artikel belegt wie sehr sich der Journalismus in diesem Land mittlerweile demokratiegefährdend entwickelt hat. Auch führt er den Artikel seines Kollegen Heribert Prantl ad absurdum, der in den Blättern für deutsche und internationale Politik über die Systemrelevanz des Journalismus philosophiert.

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