Schlagwort ‘FOSS‘

FreeBSD 9.0 RC 1 — ein alternatives Betriebssystem mit UNIX Vergangenheit

Lange hatte ich hier nichts mehr zu FreeBSD geschrieben, um so erfreulicher nun, die Veröffentlichung des ersten Release Kandidaten bekanntgeben zu können. Klar, so ganz offiziell ist der noch nicht, aber just auf dem Server eingeschlagen und bereit ausgiebig getestet zu werden.

Die interessanteste Neuerung für Neulinge in BSD Gefilden, dürfte wohl die völlig neue Installationsroutine sein — good bye Sysinstall. Ansonsten gibt es wie üblich viele Bugfixes, Optimierungen, neue Treiber und nicht zu vergessen einen Sack voller nützlicher Dinge, wie z.B. Journaling Softupdates. Eine ungefähre Idee, was einen denn so im Detail erwarten wird, erhält man im FreeBSD Wiki oder bei Ivan Voras und seiner Rubrik What’s cooking for FreeBSD 9?

Lust auf mehr? FreeBSD paßt nicht zu jedem, aber wenn es paßt, dann sitzt es auch wie angegossen ;-)

 

Update: nun auch ganz offiziell erhältlich

 

Der schicke Teufel entstammt übrigens der Feder des allseits geschätzten Bulo :-)

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OpenBSD 4.9 Release

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

This release the artwork is based on the stories of Douglas Adams, including his favorite number — 42. Therefore we can remember the previous major achievement of CSRG — BSD 4.2.

BSD 4.2 was not free, but it created and integrated so many new technologies that we all depend on today. Take a moment to consider how many things first available in BSD 4.2 you are using at this moment, to read this page — sockets, AF_INET, virtual memory, etc.

Today, new releases of operating systems from well-known vendors contain less new features than BSD 4.2 did.

If only we could stop slacking and make a release like that!

Eines der sichersten freien UNIX-Betriebssyteme steht seit dem 01.Mai 2011 als Release bereit: Version 4.9. Was sich bis dato änderte, kann man im Changelog nachlesen.

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CLI Magic: Herrie — a minimalistic music player

 

Herrie spielt Musik in der Konsole ab, besticht mit einer simplen Bedienung und einer großen Auswahl unterstützer Audioformate. Scrobbler findet Anbindung, eine chroot-Umgebung ist möglich, darüber hinaus lassen sich auch Streams wiedergeben.1

playq.xmms=yes
gui.color.bar.bg=red
gui.browser.defaultpath=/home/user/radio

 

Ein simple Konfiguration könnte derart ausschauen: Bedienung wie bei anderen Playern üblich, eine etwas andere Farbgebung und der Pfad zu den abgelegten Hörgenüssen. Gute Hausmannskost, Herrie spielt Musik und fällt einem nicht durch eine unnötig komplizierte Bedienung auf die Nerven :-)

 

  1. Die auf dem Screenshot sichtbare Musik steht unter einer Creative Commons und ist von Severed Fifth, die Streamdatei im Browser-Fenster stammt von SR2. []

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CLI Magic: TTYtter — Twittern aus der Konsole

 

Weiter geht es mit CLI Magic, heute TTYtter. TTYtter ist ein Perl-Script, welches über die Twitter-API1 die Verbindung zu diesem Dienst herstellt. TTYtter bietet alles, was man auch von Twitter gewöhnt ist und einiges mehr: Geolocation, SSL–Verbindungen, Autosplit für mehr als 140 Zeichen, eigene Erweiterungen, Einbindung in Scripte/Cron–Jobs, usw.

Die Konfiguration ist recht simpel: nach der Installation ruft man das Programm auf und folgt den Anweisungen, um mittels OAUTH einen Schlüssel zu generieren.

/reply a5 message
/rt a5

 

Die Bedienung per se ist ebenso einfach: um einen Tweet abzusetzen gibt man diesen ein und schließt mit Return ab. Im obigen Beispiel sieht man, wie man antwortet bzw. einen Tweet wiederholt. A5 bezeichnet dabei den gewählten Tweet auf den man antworten bzw. welchen man wiederholen möchte.

#https
ssl=1 

#colour
ansi=1

#more than 140 characters
autosplit=word

#colour my tweets
colourprompt=red

 

Eine mögliche Konfiguration von ~/.ttytterrc könnte derart ausschauen: Verbindung via SSL, etwas Farbe in der Konsole, automatische Teilung von überlangen Nachrichten und Hervorhebung der eigenen Tweets. Natürlich bietet TTYtter noch weitaus mehr Möglichkeiten, z.B. auch das Filtern nach Begriffen usw. Aber zu grundlegenden Nutzung ist nicht einmal meine spartanische Konfiguration notwendig.

Ich lese in letzter Zeit häufig das Gezetere von Leuten, welche erbost sind über das neue Webinterface von Twitter und dem alten, recht spartanischen Interface hinterhertrauern. Warum man die Trauer um das Leichtgewicht aber beispielsweise mittels einer Adobe AIR Applikation zu kompensieren sucht, dies entzieht sich jedoch jedweder Logik.2 TTYtter to the rescue ;-)

  1. auch der Kontakt mit identi.ca ist möglich []
  2. außer natürlich auf entsprechend benachteiligten Plattformen []

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CLI Magic: Newsbeuter — RSS-Feeds in der Konsole

Eine neue Serie: CLI Magic. Hier werde ich gelegentlich Programme für die Kommandozeile vorstellen, meiner Meinung nach die effektivste und eleganteste Methode einen Computer zu bedienen. Wer wie ich mit Dingen wie ZX81, IBM PC, Sinix und auch teils Irix «sozialisiert» wurde in bernsteinfarbenen und auch grünlichen Gefilden, wird wissen von was ich rede. Nicht umsonst wird z.B. die professionelle Bedienung von Adobe Photoshop, AutoCAD & Co nicht in zurückgelegten Mauskilometern gemessen, sondern in verfügbaren Tastaturkürzeln, abseits des Tabletts. Ja, wir schreiben das Jahr 2011, aber anstatt ein Tablett vollzuschmieren, wird hier Handarbeit geleistet. Vice versa entsteht natürlich kein Dogma daraus …

Wie dem auch sei, für jede Aufgabe das passende Werkzeug. Newsbeuter ist solch ein Werkzeug, um die Feeds diverser Seiten zu bändigen. In Zeiten von Twitter glauben natürlich einige RSS wäre redundant, warum also noch ein solches Tool, aber ich behaupte schlicht, daß diejenigen nicht wissen von was sie sprechen. RSS ist schlichtweg Effektivität im Umgang mit News, ein derartiges Tool baut entsprechend darauf auf.

Weiterlesen: »CLI Magic: Newsbeuter — RSS-Feeds in der Konsole«

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FreeBSD: Optimierung

Nicht Rennstreifen sind das Ziel oder Aussagen a la «30% schneller», sondern schlicht Verbesserungen des Gesamtverhaltens. Natürlich ist ein derartiges Optimieren der Konfiguration vom jeweiligen Kontext abhängig, was den einen Nutzen bringt, verpufft u.U. bei anderen oder wirkt sich gar kontraproduktiv aus.

FreeBSD bietet grundsätzlich keine Optimierung, wie sie bei vielen Linux-Distributionen usus ist. Das Betriebssystem bildet die Basis und liefert vielerlei Werkzeuge, es geht dem Anwender aber in der Regel aus dem Weg, hält ihn nicht an der Hand. Der eine mag dies als Nachteil sehen, der andere als Vorteil. Your mileage may vary.

Beginnen wir mit dem Datenträger. Es existieren eine Menge Möglichkeiten diesem auf die Sprünge zu helfen. Die simpelste Variante wäre der Kauf einer SSD, die zweite Möglichkeit wäre der Einsatz eines anderen Filesystems wie ZFS. Bringt viele Vorteile mit sich, aber auch einen Sack voller Nachteile, insbesondere in puncto Ressourcenverbrauch. Dabei geht es aber auch mit UFS und ohne den Kauf neuer Hardware.

echo 'ahci_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'geom_sched_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'gsched_rr_load="YES"' >> /boot/loader.conf 

echo 'kern.maxfiles=16384' >> /boot/loader.conf
echo 'kern.maxfilesperproc=8192' >> /boot/loader.conf

echo 'vfs.ufs.dirhash_maxmem=67108864' >> /etc/sysctl.conf
echo 'vfs.read_max=32' >> /etc/sysctl.conf

 

Ahci lädt den neuen Treiber für SATA-Geräte, man gewinnt etwas an Geschwindigkeit, eine bessere Unterstützung diverser Fähigkeiten der einzelnen Geräte und die Gerätenamen ändern sich. Bei mir änderte sich beispielsweise die Bezeichnung der Festplatte von ad4 zu ada0, also Obacht! Ansonsten wird ein Disk-IO-Scheduler geladen, sowie ein paar allzu konservativ gehaltene System-Variablen angepaßt. Bei letzteren tritt natürlich einzig ein Effekt ein, wenn man überhaupt kritische Grenzen auf dem eigenen System erreicht. Ist dies nicht der Fall, tritt auch keine wundersame Beschleunigung in Erscheinung. Kurzum, wer ein wenig Mail, WWW & Co macht, der wird mit diesen Einstellungen nichts gewinnen. Nutzer von KDE, Zeitgenossen die viel mit Dateien arbeiten oder diese auch oft parallel schreiben, werden hingegen teils einen spürbaren Unterschied registrieren.

echo 'geom sched insert -a rr ada0' >> /etc/rc.local

 

Der zuvor geladene Disk-IO-Scheduler muß noch installiert werden für den jeweiligen Datenträger, mehr Konfiguration ist nicht notwendig.

echo 'tmpfs_load="YES"' >> /boot/loader.conf
echo 'tmpfs /tmp tmpfs rw,mode=1777 2 0' >> /etc/fstab
echo 'tmpfs /var/tmp tmpfs rw 2 0' >> /etc/fstab

 

Die Wirksamkeit von Tmpfs entfaltet sich ebenso nur auf Systemen, die auch ausgiebig Gebrauch von temporären Dateien machen, z.B. wenn ports kompiliert werden. Nicht vergessen sollte man, den alten Eintrag für tmp in /etc/fstab auszukommentieren. Tmpfs gilt noch als experimentell, tritt eine Panic auf, so ist diese jedoch in der Regel zu geringem Hauptspeicher geschuldet. Ich setzte tmpfs seit mehr als einem Jahr regelmäßig ohne Probleme ein.

Mehr Informationen erhält man in tuning, sollte sich aber darüber im klaren sein, was man da en Detail tut. Viele Systemparameter  sollten nur in grenzwertigen Situationen z.B. auf einem stark frequentierten Server anpaßt werden. Obige Optimierungen können helfen, schaden aber auch nichts, außer, daß beispielsweise ein wenig mehr Speicher abgezweigt wird in MB-Dimensionen.

 

Bild: der Bulo

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Firefox 4

 

Ich wollte es nur noch einmal erwähnen: Firefox 4 ist nun endlich gelandet. Chris schrieb kürzlich dazu einiges, ansonsten gibt es dazu wohl nicht mehr viel zu sagen, außer: fasten your seatbelts and start your engines :D

 

Bild: Firefox, Mozilla

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FreeBSD: Energie sparen

GreenIT ist in aller Munde und was zuvor nur für den mobilen Bereich galt, ist auch heute beim Desktop-User angekommen. Vorbei sind die Zeiten eines Intel Prescott, welcher ungehindert vor sich hinheizte, auch wenn der Rechner ansonsten nichts zu tun hatte. Zwar sind die diversen Techniken, um zum Ziel gelangen, teils noch nicht wirklich ausgereizt, aber es ist ein Anfang.

FreeBSD bietet mit cpufreq ein Framework, welches die diversen CPUs von AMD und Intel ansteuert und sich deren Mechanismen in puncto Ruhezuständen, Verhalten unter geringer Last, etc. pp. zu Nutze macht. Mit dem Daemon powerd schließlich, kann dieses Verhalten je nach Kontext automatisch angepaßt werden, in eigens gewählten Grenzen.

echo 'powerd_enable="YES"' >>/etc/rc.conf
echo 'powerd_flags="-a hiadaptive -b minimum"

 

Dies ist eine moderate Konfiguration der Energiesparmaßnahmen. In /etc/rc.conf wird der Daemon powerd aktiviert und mittels powerd_flags konfigurieren wir diesen. a meint hier schlicht den Netzbetrieb, b folglich den Batteriebetrieb. Bei ersterem wird mit hiadaptive eine schnelle Reaktion bevorzugt, während bei letzterem mit minimum der Spareffekt auf Kosten der Systemleistung gefördert wird. Man kann diese Einstellungen natürlich variieren bzw. noch eine Feinjustierung vornehmen, usw. Die Grundeinstellung ist hiadaptive für a und adaptive für b.

economy_cx_lowest="C2"
performance_cx_lowest="C2"

 

sysctl dev.cpu.0.cx_supported gibt Auskunft bezüglich der möglichen Ruhezustände, C1 ist die Grundeinstellung, ich wähle hier C2, C3 ist bei mir nicht vorhanden und wirkt sich in der Regel auch eher nachteilig auf die Reaktionszeit des Systems aus.

kern.hz=100
hint.acpi_throttle.0.disabled=1
hint.p4tcc.0.disabled=1

 

Nachdem ich C2 wählte, ist p4tcc bzw. acpi_throttle eher unnötig, d.h. es entsteht keine zusätzliche Ersparnis, insofern kann man diese deaktivieren. Darüber hinaus sind geringere Unterbrechungen von Vorteil, damit der Rechner seine Ruhephasen auch auskosten kann, ergo kern.hz=100.

echo 'ahci_load="YES" >>/boot/loader.conf'
echo 'hint.ahcich.0.pm_level=5' >>/boot/loader.conf
echo 'hint.ahcich.1.pm_level=5' >>/boot/loader.conf

 

Die Ruhezustände der Festplatte nutze ich generell nicht, mitunter kann man diese moderat einsetzen, muß jedoch dabei bedenken, daß jedes «Hochfahren» der Festplatte die Lebenszeit dieser verringert. In jüngster Zeit machten einige Hersteller negative Schlagzeilen mit allzu aggressivem Verhalten und somit einer drastisch verkürzten Lebensdauer der Datenträger. Ich nutze hingegen die Fähigkeiten des SATA-Kontrollers Energiesparmaßnahmen einzuleiten zusammen mit ahci. Wichtig im Zusammenhang mit ahci ist, daß sich die Namen der Geräte ändern, wer mit Bezeichern für die einzelnen Partitionen arbeitet ist dabei klar im Vorteil.

Dieses Dokument ist work in process, d.h. es wird gelegentlich eine Erweiterung bzw. u.U. auch Änderung erfahren. Viel Spaß :-)

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Debian: Installation und Verschlüsselung

Ich erwähnte schon einmal, daß es zunehmend schwieriger wird ein reguläres Debian zur Installation zu nutzen. Grml to the rescue heißt es da lapidar, nicht umsonst die Admin-Distro der Wahl. Debian selbst ist nett, aber bei der Installation werden einem zunehmend Steine in den Weg gelegt. Grml hingegen liefert alles mit, was man im Admin-Alltag benötigt, dazu gehört auch ein relativ aktueller Kernel plus die entsprechende Firmware.

Neben Grml benötigt man nur einen Internet-Anschluß, ein wenig Zeit und selbstredend grundlegende Kenntnisse in der Konsole. Die Partitionen werden klassisch aufgeteilt: root, swap, home. Swap und home werden verschlüsselt, auf LVM gehe ich nicht ein. Ziel ist es relativ schmerzfrei ein Debian Testing zu installieren. Letzteres ist durchaus stabil zu nennen, dennoch können gelegentlich bei einem Update die einen oder anderen Bauchschmerzen auftreten. Grundlegende Kenntnisse sind also ein Muß, daß man die Mailinglisten frequentiert ebenso.

Weiterlesen: »Debian: Installation und Verschlüsselung«

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Debian: Kernel bauen

Debian gehört nicht unbedingt zu meinem bevorzugten täglich Brot, aber dennoch habe ich seit Potato mit dieser GNU/Linux-Distro desöfteren zu tun. Ich war immer mehr der Slacker seit den frühen 90ern, bin also die dortigen Wege gewohnt. Nun hier will ich kurz zeigen, wie man einen Kernel backt und zwar nach Debian-Art.

Dazu benötigt man diverse Zutaten, u.a. den Kernel-Quellcode, ein paar Debian-Werkzeuge und natürlich ein wenig Zeit. Auf heutigen Systemen geht die Zeit eher bei der erstmaligen Konfiguration des Kernels verloren, denn der Kompilation selbst. Aber wie auch sonst gilt, your mileage may vary.

Eine Anleitung für die Konfiguration des Kernels selbst werde ich hier nicht geben, da sollte jeder schon wissen was er tut.

cd /usr/src
apt-get install build-essential
apt-get install kernel-package
apt-get install libncurses5-dev
wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.38.tar.bz2

 

Obige Anweisungen dienen einzig der Vorbereitung. Man navigiert zu /usr/src, installiert die für den Kernelbau notwendigen Pakete und lädt den Kernel-Quellcode per se herunter. Libncurses5-dev wird nur benötigt, wenn man den Kernel mittels make nconfig konfigurieren möchte — aber dies muß man ganz dem eigenen Gusto entscheiden.

Der eigene Bau gestaltet sich recht simpel. Da ein älterer Kernel installiert ist, nimmt man die Konfigurationsdatei von diesem und besitzt damit schon einmal eine Basis für die weitere Konfiguration.

tar xjvf linux-2.6.38.tar.bz2
ln -s linux-2.6.38 linux
cp /boot/config-2.6.32-5-amd64 /usr/src/linux/.config
cd linux
make oldconfig
make nconfig
make-kpkg -j3 --initrd --revision olhe201103 kernel_image kernel_headers

 

Als erstes wird der Kernel-Quellcode entpackt, dann erstellt man einen soft link, im Verzeichnis des Kernel-Quellcodes paßt man mit make oldconfig die alte Konfigurationsdatei an die neuen Optionen an und letztendlich muß man mit make nconfig oder auch make menuconfig die Konfiguration des Kernels gemäß dem eigenen Geschmack anpassen. Danach baue ich die Debian-Pakete mittels make-kpkg. Die Anzahl der Jobs bei j3 entsprechen dem eigenen System, hier ein Dualcore. Revision kann ebenso nach Lust und Laune angepaßt werden, siehe die manpage, sollte aber dennoch einem Muster folgen, falls man desöfteren Kernel installiert.

cd ..
dpkg -i *.deb

 

Der letzte Schritt ist die Installation der erzeugten Pakete, zum einen linux-image und zum anderen linux-headers. Falls noch andere Pakete unter /usr/src liegen, sollte man den Platzhalter entsprechend sinnvoll ergänzen. Nun kann man den Rechner neustarten, bei Problemen wählt man im Grub-Menu einfach den alten Kernel aus und begibt sich auf Fehlersuche. Viel Spaß :-)

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Ich und mein Firefox 4.0

Firefox 4.0 steht in den Startlöchern, der erste Release Candidat wurde veröffentlicht, d. h. es werden zur finalen Version nur noch Fehler beseitigt. Mit einem Browser, egal welcher nun verwendet wird, und ich möchte keinen Browser War in den Kommentaren sehen, verhält es sich wie mit einer Hassliebe: mal verteidigt man ihn gegen jegliche Kritik, mal ist man selbst der größte Kritiker. Ich nutze den Firefox hauptsächlich, weil ich ihn weitestgehend so einstellen kann, wie ich es wünsche, auch wenn der IE und Chrome an dieser Stelle schon aufgeholt haben. Ich bin halt eine treue Seele. Dazu gehören Änderungen über about:config, als auch das eine oder andere Addon.

Weiterlesen: »Ich und mein Firefox 4.0«

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