Schlagwort ‘Flattr‘

Kanzlerkandidat Steinbrück richtet Paywall auf seiner Webseite ein

(F!XMBR) Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, geht neue Wege um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Wie er heute in Berlin mitgeteilt hat, ist auf seiner Webseite eine so genannte Paywall eingerichtet worden. Ziel sei es, «auch für digitale politische Inhalte erfolgreiche kostenpflichtige Angebote zu machen». Aus dem Umkreis der SPD ist zu hören, dass der Wahlkampf immer mehr ins Internet verlagert werden würde und sich deshalb Spenden und Honorare nur schlecht realisieren lassen.

Zudem wird Peer Steinbrück als erster Bundespolitiker Mitglied beim Micropayment-Netzwerk «flattr». Unterstützer und Interessierte können so die Aussagen des Kanzlerkandidaten via Twitter mit einer Spende honorieren. «Ich will meine Wähler mit guter Politik zu fairen Preisen und einem guten Service überzeugen», so Steinbrück vor versammelter Presse.

Ob Steinbrück diesen Service auch nach erfolgreiche Wahl zum Bundeskanzler fortführen möchte, ist ungewiss. Bekannt ist, dass er das Gehalt des Bundeskanzlers als zu niedrig empfindet. Ein nicht genanntes Vorstandsmitglied der SPD: «Ich glaube, als Bundeskanzler kann Peer Steinbrück wieder auf die guten, alten und bekannten schwarzen Koffer ausweichen».

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Flattr, Peter Sunde und die NPD

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Foto: F!XMBR

Als ich vor knapp zwei Wochen Flattr und die dazugehörigen Blogs dafür kritisierte, dass zugelassen wird, dass die NPD Teil ihres kleinen Netzwerkes ist und somit auch ein stückweit von Flattr, dem System und der Community finanziert wird, war der Aufschrei groß. Peter Sunde meldete sich in den Kommentaren zu Wort und merkte an, dass sich Flattr als schwedisches Unternehmen an schwedische und nicht an deutsche Gesetze halten müsse. Er führte weiter aus, dass es ihm per Gesetz untersagt sei, die NPD von Flattr auszuschließen, das sei Diskriminierung. Mehrere Kommentatoren sprangen darauf an — der gute Peter Sunde hätte doch gute Gründe genannt, warum er Geschäfte mit der NPD macht. Der Held der Community hatte gesprochen. Hugh! Elke Wittich, @Elquee, hat recherchiert und eine Anfrage diesbezüglich an das schwedische Justizministerium gestellt. Die Anfrage wurde an das Ministerium für Integration und Gleichstellung weitergeleitet. Die Antwort fiel wie erwartet aus.

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Blogger und Medien für Nazis

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(Klick auf das Bild für höhere Auflösung)

Vor ein paar Wochen wurde die wunderbare Kampagne Soziale Netzwerke gegen Nazis gestartet. Fast alle der großen Sozialen Netzwerke waren mit im Boot — es fehlte lediglich Facebook, was entsprechend kritisiert wurde. Auch Flattr war nicht mit dabei — aber dafür ist das Unternehmen wohl noch zu klein. So dachte ich zumindest. Ein typischer Fall von «falsch gedacht». Seit gestern wissen wir, dass Nazis von Flattr geschützt werden.  Die Verantwortlichen wurden darauf hingewiesen, was für Gesellen sich bei ihnen tümmeln. Die Reaktion erschreckt — man kämpfe für die so genannte «Freedom of Speech». Doch nicht nur Flattr selbst beruft sich auf das Totschlagargument Zensur, wenn man die NPD ausschließen würde — erschreckend viele deutsche Blogger behaupteten in den letzten Stunden, die NPD sei doch eine ganz normale Partei. Mir fehlen dazu ehrlich gesagt ein stückweit die Worte — und wenn immer es soweit ist, versuche ich mit Satire zu arbeiten und zu antworten…

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Flattr — Geld verdirbt den Charakter

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Satirisches Logo: F!XMBR

Egal ob man das Prinzip Flattr nun ablehnt oder nicht: es gibt Dinge, die sollte niemand, der mit beiden Beinen innerhalb unseres Grundgesetzes mit all seinen politischen und gesellschaftlichen Strömungen steht, akzeptieren, tolerieren oder nur einen Ansatz von Rücksicht zeigen. Dazu gehören selbstverständlich die NPD und deren PR-Organ «Deutschlandecho». Ich denke, ich muss das nicht begründen. Man kann die CDU und FDP politisch bekämpfen und doch beim Stadtteilfest gemeinsam einen Kaffee trinken. Bei manchen CDU– und FDP-Wähler ist Hopfen und Malz noch nicht verloren — umgekehrt denken viele Menschen übrigens genauso. Das ist bei den Rechtsextremen nicht der Fall. Und genauso verhält es sich selbstverständlich auch mit den islamfeindlichen Muttersöhnchen von Politically Incorrect, bei denen es natürlich mit der NPD eine große Schnittmenge gibt. Warum ich das gerade jetzt anspreche? Nun, bereits am 30. August wies ich Markus Beckedahl von netzpolitik.org per Twitter darauf hin, dass die NPD und ihr PR-Organ «Deutschlandecho» Flattr nutzen. Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass ein paar Berliner Kollegen gute Kontakte zu Peter Sunde & Co. haben. Die Nachricht ist im Übrigen angekommen, es gab eine kurze Rückfrage. Dann habe ich gehofft und darauf gewartet, dass Etwas passiert.

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Die Flattr-Gang: die Rumänen-Gang 2.0

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Die Bettler, die man in deutschen Großstädten immer wieder sieht, sind heutzutage weitestgehend organisiert. Sie werden von Schwerstkriminellen ausgenutzt, oft sogar extra aus Osteuropa eingeschleust um auf den bekannten Meilen in Hamburg, Berlin und anderen Städten Geld einzutreiben. Oftmals sind es Kinder, Menschen mit Behinderungen – und der obligatorische Hund darf auch nicht fehlen. Hauptsache Mitleid wird erzeugt und der Rubel rollt. In den meisten Fällen haben die Bettler selbst nichts vom Geld, sie werden von Hintermännern zu ihrem Einsatzort gefahren, am Abend abgeholt und das Geld wird einkassiert. Wenn man es zynisch sehen will, kann man davon sprechen, dass selbst die Bettelei in Deutschland professionalisiert wurde. Im (deutschen) Internet wird man mittlerweile auch an jeder Stelle angebettelt. Die neue Wunderdroge des Web 2.0 nennt sich Flattr.

Die Flattr-Gang ist die Rumänen-Gang 2.0.

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SocialMediaBlock-Filterliste für Adblock Plus

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Bild: jaycameron | CC-Lizenz

MonztA, einer der bekanntesten Macher für Filterlisten für Adblock Plus, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: SocialMediaBlock-Filterliste für Adblock Plus. Web 2.0-Gedöns, welches jeden unserer Schritte verfolgt, trackt und auswertet, gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. Als Beispiel seien hier Flattr oder die Facebook Like-Button genannt. Dagegen soll die SocialMediaBlock-Filterliste helfen. Sie ist zwar noch im Aufbau, aber es finden sich in ihr bereits die wichtigsten und bekanntesten Dienste.

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Facebook und Flattr blocken

Meine Adblock-Plus-Filterliste hat neue Einträge bekommen:

facebook.com^$third-party
facebook.net^$domain=~facebook.com
fbcdn.com^$domain=~facebook.com
fbcdn.net^$domain=~facebook.com

api.flattr.com

Viele Webseiten bekannter deutscher Blogger erinnern mittlerweile an gute, alte Geocities-Zeiten. Buttons und anderes Spielzeug nehmen oftmals mehr Platz ein als der eigentliche Inhalt. Dass Facebooks Geschäftsmodell die Daten der User sind, sollte bekannt sein. Da sollte jeder Nutzer wissen, was er tut – wenn man die Problematik der Politik überlasst, kommt solch eine Lächerlichkeit wie bei Tante Ilse heraus. Die Idee des Like-Buttons mag auf den ersten Blick Sympathie hervorrufen, wir haben nach Diskussion mit unseren Lesern den Button wieder entfernt. Das war eine gute Idee. Der Like-Button soll mittlerweile nicht nur angemeldete Facebook-Nutzer ausspionieren, sondern jeden Besucher einer Webseite, die Facebook integriert hat.

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Flattr – Datenhandel leicht gemacht

Flattr schwört: Trust that we neither rent nor sell your personal information to anyone and that we will share your personal information only as described below. Um die eigene Aussage dann gleich ad absurdum zu führen: Business Transfers: In some cases, we may choose to buy or sell assets. In these types of transactions, user information is typically one of the business assets that is transferred. (via)

Im Übrigen halte ich 10% Provision für Flattr selbst für puren Wucher — mal völlig davon abgesehen, dass wieder mal ein System geschaffen wurde, bei dem die Macher und wenige große Blogs verdienen werden, der Rest steht lachend daneben, wie er über den Tisch gezogen wird. Die Paypal-Gebühren lassen wir auch mal unter den Tisch fallen. Wäre noch ein dritte Instanz dazwischen, wäre man pleite bevor man den ersten Euro gespendet hätte. Die Idee ist gut, die Ausführung darauf ausgelegt, dass Flattr großen Reibach macht. Social Micropayment wird es genannt, mal wieder ein Beweis, wie sehr mit dem Buzzword Social Schindluder getrieben wird.

Blogbar — Das neue Sozialhilfeniveau für Profiblogger
Jeriko — Warum es hier wohl keinen Flattr-Button geben wird
APTGETUPDATE – Flattr: Betteln 2.0
13. Stock — Flattr – Social Micro Donations

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