Sehr geehrter Herr von Beust,
mit großer Fassungslosigkeit nehme ich Ihre Einlassungen bezüglich der Finanzen der schönsten Stadt der Welt, unserer Hansestadt Hamburg, zur Kenntnis. Lassen Sie mich ein wenig zurückblicken. 2001 ließen Sie sich von den CDU, der FDP und der so genannten Schill-Partei zum Bürgermeister wählen. Die tolerante und weltoffene Hansestadt Hamburg wurde damit zur Geißel einer rechtspopulistischen, in Teilen rechtsradikalen Partei – unter Ihrer Führung. Heute fällt Ronald B. Schill nur noch durch verschnupfte YouTube-Videos auf, Roger Kusch wird als Senator Tod in die Geschichte eingehen und unter Führung von Dirk Nockemann wurde ein Hamburger Landesverband der Deutschen Zentrumspartei gegründet. Das sind Namen, die von Ihnen in das Hamburger Rathaus geholt und zu Ministern gemacht wurden. Folgerichtig platzte die Koalition durch einen Erpressungs– und Sexskandal, der in Deutschland bis heute seines Gleichen sucht.


Erinnert sich noch wer an die Finanzprobleme von Borussia Dortmund? Die Borussen wollten sich die Macht im deutschen Fußball erkaufen und scheiterten kläglich. Knapp an der Pleite vorbeigeschrammt machen sie heute nur noch durch ihren Trainer Schlagzeilen und sind zu einer grauen Maus mutiert. Schalke 04 scheint nun auf ähnlichen Spuren zu wandern. Wenn man den Bericht 



