Schlagwort ‘Finanzen‘

Offener Brief an Ole von Beust

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Sehr geehrter Herr von Beust,

mit großer Fassungslosigkeit nehme ich Ihre Einlassungen bezüglich der Finanzen der schönsten Stadt der Welt, unserer Hansestadt Hamburg, zur Kenntnis. Lassen Sie mich ein wenig zurückblicken. 2001 ließen Sie sich von den CDU, der FDP und der so genannten Schill-Partei zum Bürgermeister wählen. Die tolerante und weltoffene Hansestadt Hamburg wurde damit zur Geißel einer rechtspopulistischen, in Teilen rechtsradikalen Partei – unter Ihrer Führung. Heute fällt Ronald B. Schill nur noch durch verschnupfte YouTube-Videos auf, Roger Kusch wird als Senator Tod in die Geschichte eingehen und unter Führung von Dirk Nockemann wurde ein Hamburger Landesverband der Deutschen Zentrumspartei gegründet. Das sind Namen, die von Ihnen in das Hamburger Rathaus geholt und zu Ministern gemacht wurden. Folgerichtig platzte die Koalition durch einen Erpressungs– und Sexskandal, der in Deutschland bis heute seines Gleichen sucht.

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Die Schufa, ein neues Gesetz und die Schließung von Geschäftsstellen

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Foto: schufa.de | SCHUFA Holding AG

Nicht Google und auch nicht der Staat ist die größte Datenkrake unseres Landes. Es ist ohne Zweifel die Schufa. Bei der Schufa wird der gläserne Mensch Realität. Ein neues Bankkonto ohne Schufa-Auskunft? Heutzutage unmöglich. Ein Kredit mit negativem Schufa-Eintrag? Ebenso. Das Beispiel Schufa zeigt, dass unser (finanzielles) Leben bereits in einer Zentraldatei gespeichert ist – ohne dass die Menschen auf die Straße gehen und gegen diesen Wahnsinn protestieren. Die Schufa weiß, wo wir wohnen, in welcher Stadt wir bereits gelebt haben, welche Kredite wir in unserem Leben in Anspruch genommen haben, wer unser Telekommunikationsdienstleister ist. Unsere Suchanfragen bei Google und unsere lebenslang geltende Steuer-Identifikationsnummer sind Peanuts gegenüber den Daten, die die Schufa über uns gespeichert hat. Wäre das nicht schon schlimm genug, bewertet die Schufa uns Verbraucher zudem auf einer Skala zwischen 1 und 1000 – dem so genannten Scoring.

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Schalke 04 kurz vor dem Exitus?

SchalkeErinnert sich noch wer an die Finanzprobleme von Borussia Dortmund? Die Borussen wollten sich die Macht im deutschen Fußball erkaufen und scheiterten kläglich. Knapp an der Pleite vorbeigeschrammt machen sie heute nur noch durch ihren Trainer Schlagzeilen und sind zu einer grauen Maus mutiert. Schalke 04 scheint nun auf ähnlichen Spuren zu wandern. Wenn man den Bericht Schalkes Finanznöte offenbar größer als bekannt im Handelsblatt liest, ist zu befürchten, dass es auf Schalke sehr viel schlimmer ausschaut, als vor Jahren noch bei Borussia Dortmund. Dass Schalke 04 finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, ist seit langer Zeit ein offenes Geheimnis. Die jetzt aber veröffentlichten Zahlen sind dramatisch.

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