Schlagwort ‘Film‘

Walt Disney und Star Wars: eine Chance

Zugegeben, die Meldung, Walt Disney habe Lucasfilm übernommen und wird in den nächsten Jahren mindestens drei neue Star-Wars-Filme herausbringen, ist mindestens gewöhnungsbedürftig. Und doch steckt in diesem Deal eine große Chance — auch für alte Star-Wars-Fans, die wissen: «Han shot first.».

Seien wir ehrlich, schlimmer als die zweite Trilogie von George Lucas, kann es nicht werden. Wir denken mit Schrecken an Jar Jar Binks zurück und waren erst beruhigt, als in den letzten Minuten der neuen Trilogie Anakin zu Darth Vader wurde und das berühmteste Atmen der Filmgeschichte zu hören war.

Walt Disney hat in den letzten Jahren Pixar und Marvel übernommen. Was hat es uns gebracht? Unter dem Label Pixar entstehen immer noch wunderbare Trickfilme, WALL·E hat viele unserer Herzen im Sturm erobert.

Die Übernahme von Marvel hat uns Iron Man (2) und Marvel’s The Avengers gebracht — großartiges Popcorn-Kino. Bei den neuen Star-Wars-Filmen besteht eigentlich nur die Gefahr, dass man sich auch unter neuer Führung an die neue Trilogie anlehnt. Es kann nicht schlechter werden, nur besser. Darum ist die Übernahme von Lucasfilm durch Walt Disney in erster Linie eine Chance, aber eines ganz bestimmt nicht: ein Weltuntergang.

Möge die Macht mit ihnen sein.

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Alltag Überwachung

Alltag Überwachung.
Zwischen Terror, Sicherheit und digitaler Kontrolle.

Eine Dokumentation von Roman Mischel und Fiete Stegers (2006). Via Retweet auf Twitter auf den Film aufmerksam geworden, der auf der aktuellen CHIP-DVD ebenso zu haben ist. Nehmt Euch die Zeit…

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F!XMBR exklusiv: Kein dritter Teil der Twilight-Sage

Twilight

Hamburg – Wie F!XMBR aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, wird es keinen dritten Teil der erfolgreichen Twilight-Saga geben. Nach Bekanntgabe der Nachricht kam es weltweit unter den Teenagern zu einer Massenpanik. In allen Herrenländer wurden Hotlines eingerichtet, die von speziellen Therapeuten betreut werden. Das haben wir seit der Trennung der Beatles nicht erlebt, wird ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes zitiert. Wie es dazu kommen konnte, ist nicht bekannt. Allerdings ist obiges Bild im Internet aufgetaucht. Die Macher lehnen jegliche Stellungnahme ab.

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KarmaKula – Mystic Warrior

karmakula

Erinnert sich noch wer an Ninjai: The little Ninja? Große Kunst in Flash verpackt – schon vor Jahren wurden die Episoden rund um die Abenteuer des kleinen Ninjai auf fast jedem Forum verteilt.1 Insgesamt gab es 12 Episoden, nicht wirklich unblutig – und doch immer mit einer Nachricht an den Zuschauer, am Ende gewann natürlich der kleine Ninjai über den wahnsinnigen Herrscher. The Ninjai Gang hatte großartiges geschaffen und wurde damals vom Erfolg überrollt, so dass man die (Server-) Kosten nicht mehr auffangen konnte — erst als ein Partner gefunden wurde ging es weiter. Mittlerweile gibt es ein Nachfolgeprojekt – diesmal in 10 Episoden aufgeteilt, ist man mittlerweile bei Episode 8 angelangt: KarmaKula: Mystic Warrior.2

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  1. Damals, vor dem Web 2.0 und der Blogosphäre. []
  2. Das hätte ich doch fast verpasst. []

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Günter Wallraff und der alltägliche Rassismus in Deutschland

Wer wissen will, warum wir hier auf F!XMBR sensibel mit dem Thema Rassismus umgehen, sollte sich den neuen Film von Günter Wallraff, Schwarz auf Weiß, anschauen. Wallraff war mal wieder unterwegs, diesmal als Schwarzer in Deutschland — in der Fußgängerpassage, beim Fußball, auf dem Amt.

Weiterlesen: »Günter Wallraff und der alltägliche Rassismus in Deutschland«

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World War

Was für eine grandiose Abschlussarbeit von Vincent Chai. Überall in der Welt werden, wie hier von der Universität Hertfordshire, solch wunderbaren Arbeiten, unendliches Wissen, ins Netz gestellt. Und in Deutschland? Ist das Internet dermaßen rechtsfrei, dass man selbst im Erfolgsfall eine Rechnung von 17.000 Euro zu begleichen hat (hier die Vorgeschichte). Und man muss täglich damit rechnen, dass Anwälte Existenzen zerstören. Bei Vincent Chai gibt es zum Video noch weitere Bonus Features. Wer allein diese Links anklickt, weiß, warum Deutschland netztechnisch ein Entwicklungsland ist…

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R.I.P. Karl Malden

Einer, der ganz Großen geht. Karl Malden ist heute im biblischen Alter von 97 Jahren gestorben. Mladen Sekulovic war neben Michael Douglas nicht nur das Gesicht von Die Straßen von San Francisco — seine Filme werden unververgessen bleiben. Es ist keine gute Zeit, Farah Fawcett, Michael Jackson, nun Karl Malden…

Oscar-winning actor Karl Malden dies at 97
Actor Karl Malden Dead at Age 97

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Lauschattacke

Insgesamt aber taugen Depeche Mode mit ihrem seit je wuchtig zwischen euphorisierter Transzendenz und bedröppelter Introspektion mäandernden Synthie-Stil, den sie live mit tribalistisch rockender Perkussion aufpeppen[…]

taz

Es hat schon seine Gründe warum ich nie derartiges Versuche, um einen musikalischen Eindruck zu umschreiben … man macht sich damit einfach nur lächerlich. Geht gar nicht anders, wie sollen Worte auch nur ansatzweise einem möglich Hörgenuss gerecht werden? Während die einen Rezis oft mit hahnebüchenen Vergleichen aufwarten, versuchen es die anderen mit einer Art erzwungenen Sinnbefreitheit. Die Schönheit des Augenblicks, des ganz persönlichen Erlebens, kann keiner wiedergeben und wenn dieser noch so sehr an seinen Worten feilt. Ein Ding der Unmöglichkeit bei Lyrik, Prosa, Musik und auch Film. Man kann sich dem ganzen technisch nähern und zerstört dennoch ganz nebenbei jegliche innewohnende Schönheit. Es existieren Ausnahmen1, wenn ich beispielsweise die Werke eines Künstlers kenne und eine neuere Arbeit dem Gesamtschaffen gegenüberstellen möchte — Nachteil: dies nutzt wiederum nur dem Kenner etwas, eine derartig dargebotene Sinnbefreitheit versagt jedoch auch dort im Ansatz.

  1. Komparatisten verlieren sich beispielsweise gerne in Fachtermini und führen den Lesegenuß gleichsam ad absurdum, oftmals auch nebst der ureigenen Intention des Autors []

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Masquerade

Drei Monate hat Aziz aus dem wunderschönen San Francisco an diesem Film geschraubt. Ein Blick in den eigenen Spiegel? 😉 (via)

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Buster Keaton 1964

Wie viele Schätze sich da draußen auf den Speichern, in den Schränken wohl noch verstecken? Zumindest einen hat der Cartoonist Alex Robinson gerade im Nachlass seines Großvaters gefunden. Fotos von Buster Keaton und der Filmcrew während der Dreharbeiten zu Samuel Becketts “Film” am Fuße der Brooklyn Bridge in New York. Zwei Jahre später starb Buster Keaton.

 
Quelle: Alex Robinson

Eine grandiose Aufnahme, die den schwarz-weißen Helden der Stummfilm-Ära einzigartig zeigt. Ein großartiges Foto, an dem man sich gar nicht satt sehen kann. Und zur Vervollständigung: Ein Kommentator von Alex hat die Fotos nachcoloriert. Dank an Cem, dass er dies gefunden und auf der Sprechblase veröffentlicht hat. Und hier der Film um den es geht, wie schreibt Cem so schön, ein absurder Slapstickstreifen.

Weiterlesen: »Buster Keaton 1964«

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Fragmente

Bewußt vermeide ich ein gewisses Vokabular, welches nur allzu deutlich auf die vor kurzem abgelaufene Tragödie in Deutschen Gefilden hinweist und geifernde Voyeure en masse wie die Fliegen anziehen würde. Auch werde ich gewiß nicht Partei ergreifen. Tatsache ist jedoch, Gewaltorgien visuell oder gar interaktiv umgesetzt sind potentiell eher als Auslöser für reale Gewalt zu sehen als beispielsweise Werke der Literatur — letztendlich jedoch handelt es sich um Fragmente die derartiges bei einem äußerst kleinen Kreis vorbelasteter Individuen vermögen, jedoch bei der großen Masse generell versagen.

Weiterlesen: »Fragmente«

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