Schlagwort ‘Fefe‘

Alternativlos, Folge 20

Wenn Du Sonntagmorgen, 06.30h aufwachst, einen Schluck trinkst, mitbekommst, dass die neue Alternativlos-Folge draußen ist, mit Gast Frank Schirrmacher, Thema Politischer Diskurs im Wandel der Zeit, das Notebook eine Stunde später dann neben Dir im Bett steht und Du den Podcast immer noch hörst, wird Dir bewusst, dass Du einen der wahrscheinlich besten Podcast aller Zeiten hörst. Fefe, Frank Schirrmacher und Frank Rieger. Einfach großartig…

Alternativlos, Folge 20

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Experte gesucht …

Wir möchten da keine Agenda fahren sondern die Hintergründe erklärt bekommen und hätten lieber einen neutralen Physiker als einen Greenpeace-Experten oder einen RWE-Fachmann. (Danke an Manuel für den Hinweis mit der Versionsgeschichte)

via fefe

Schon klar, man sucht jemanden der neutral ist, der also vor Laien die eigene Gesinnung geschickt zu kaschieren weiß. Da setzt man dann auch mal eben Greenpeace gleich RWE und das Bullshit-Bingo ist perfekt. Könnten wir nächstes mal auch einen neutralen Experten für IT-Belange ausfindig machen? Also nicht die üblichen «Kellerhacker» des CCC oder die Mannen vom BMI, sondern neutrale Leute ohne Agenda …

Felix meint meine Aussage auf Twitter, «dümmer gehts nimmer», sei Getrolle. Nun gut, auf 140 Zeichen beschränkt ist dies sicherlich mehr Ausdruck von Wut, als denn kritische Analyse des Getrolles seinerseits gegenüber Greenpeace. Wenn Magazine wie Scientific American u.a. Greenpeace-Experten laden können, wieso kann dies ein Format wie «Alternativlos» nicht? Warum wurde Constanze Kurz (CCC) vom BVerfG als Expertin in puncto VDS geladen? Schließlich läuft der CCC seit Jahrzehnten schwanger mit einer Agenda. Warum  wird Felix als Experte referenziert, sucht er doch täglich nach dem neuesten Verschwörungskick und weiß diesen entsprechend gefärbt unters Netzvolk zu bringen? Objektivität ist ein Glaube, an den man sich nur allzu gerne klammert. Aber Objektivität ist einzig ein eigens geschaffenes Regelwerk im bevorzugten Habitat.

Ich unterstütze gerne beide Vereine, denn letztendlich macht Greenpeace das gleiche wie der CCC, nur eben in grün. Man kann sicherlich die Arbeit beider Gruppen hier und da mal kritisieren, aber derlei infantile Ausschlußkriterien? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, ohne das man sich der Tragweite des eigenen Handelns auch nur im Ansatz bewußt ist.

 

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26C3: Wikipedia — Wegen Irrelevanz gelöscht

Die Wikipedia wurde einst als Erfolgsmodell des Internets und des freien Zugangs zu Wissen gefeiert. Doch immer öfter regt sich Kritik wegen ausufernder Löschungen: Alte und neue Autoren werden verprellt, sogar der Vorwurf des Revisionismus wird laut. Ist die Zukunft der Wissensgesellschaft an Gartenzwergzüchtern gescheitert? Wir diskutieren.

Wikipedia Diskussion auf dem 26C3

Ein brachialer Löschaktionismus, ein rüder Umgang mit Neuankömmlingen, ja gar der Stallgeruch einer Art Loge — betrachtet man beispielsweise die technische und intellektuelle Abgrenzung gegenüber Novizen — brachten der Wikipedia in den letzten Jahren einen stagnierenden Nachwuchs, sowie einen schlechten Leumund ein. Einen traurigen Höhepunkt stellte der im Jahr 2009 erfolgte Löschantrag auf MOGIS da — Grund: Irrelevanz. Seitdem tobt die Schlacht und während Partizipierende, sowie Nutzer konstruktive Kritik en masse liefern, mauert die Wikipedia und versucht die Problematik zu relativieren bzw. auszusitzen.

Fefes Résumé zu obiger Diskussion auf dem 26C3 ist kein kein Anlaß zum Frohlocken, dennoch ist es eine recht interessante Diskussion, die zumindest die Fronten auch für die letzten da draußen klärt. Es sind Opensourcler, Nerds, CCCler, Piraten, Geisteswissenschaftler et.al. die kritisieren, deren Intelligenz und Erfahrung wird fortwährend in Frage gestellt, wenn denn überhaupt einmal seitens der Wikipedia argumentiert wird. Ein Armutszeugnis vor dem Herrn …

Upload: F!XMBR / Quelle: 26C3 — weitere Uploads auf Sevenload.

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26C3: Fnord-Jahresrückblick 2009

Felix von Leitner (aka fefe) und Frank Rieger vom CCC boten Ende diesen Jahres auf dem 26C3 wieder einmal den Fnord-Jahresrückblick feil. Ein Potpourri von allerlei News gepaart mit jeder Menge Humor — Dinge die uns bewegten, nicht unbedingt mein Fall, aber zumindest sehenswert für jene die derartiges benötigen. Aus den ganzen Rückblenden sticht diese zumindest qualitativ hervor.

Have phun! 😀

Upload: F!XMBR / Quelle: 26C3 — weitere Uploads auf Sevenload bzw. Vimeo.

Update: neue Version des Videos (Upload F!XMBR/Chris)

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Medienkompetenz, Quellenkritik oder Wie man einen Wikipedia-Artikel… liest

Wikipedia ist eine Online-Enzyklopädie. Die meisten Menschen nutzen Wikipedia zum Nachschlagen, das heißt ihre Nutzung ist lesend und vertikal. Lesend bedeutet, die verändern den Artikel nicht, obwohl Wikipedia das prinzipiell zuließe, und vertikal heißt, daß sie meistens über einen Deep Link direkt bei dem Artikel landen und auch nicht nach anderen verwandten Artikeln schauen.

Dementsprechend erwarten Benutzer, daß die Informationen in dem Artikel wahr und vollständig sind und möglicherweise sind sie das sogar. Dieser Blogeintrag soll helfen, die Qualität eines Wikipedia-Artikels beurteilen zu können.

via Kris Köhntopp

Ich muß das hier mal als einzelnen Tipp loswerden, die Sache ist einfach zu wichtig. Ich wollte schon längst einmal etwas zur Quellenkritik allgemein verfassen, schob es aber ob widriger Umstände und weil ich doch manchmal eine faule Socke bin, recht genügsam vor mir her. Man schleppt da natürlich ein wenig schlechtes Gewissen mit sich herum, wenn man fortwährend davon redet, die Mittel der Quellenkritik auch nutzt, jedoch andere nicht an diesem Wissen teilhaben läßt.

Kris Köhntopp (aka isotopp) und Felix von Leitner (aka fefe) haben sich nun ihrerseits dazu aufgerafft im Rahmen der allgemein wütenden Wikipedia-Debatte eine Artikelserie diesbezüglich zu verfassen, den Auftakt macht Kris, weiteres wird folgen. Vielleicht steigen sogar andere mit ein, denn solch eine Diskussion kommt nicht nur der Nutzung der Wikipedia zu Gute, nein auch die allgemeine Medienkompetenz profitiert davon. In heutigen Zeiten medialen Overkills geradezu die Grundvoraussetzung zur Bewältigung dieser Informationsschwemme. Absolute Leseempfehlung.

Update:

Fefes Artikel ist nun ebenso online: Medienkompetenz-Grundkurs: Wie man ein Zeitungsinterview liest.

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Piratenpartei — Heulen und Zähneknirschen, jetzt erst recht (Update)

Logo PiratenparteiFiddle.Knows hat sich mit der Kritik an der Piratenpartei und insbesondere den Reaktionen auf diese Kritik eingehend auseinandergesetzt. Jeder Pirat und alle Sympathisanten sollten sofort zu Internetausdruckern werden, und diesen Text über ihr Bett hängen. Und das meine ich durchaus ernst. Der Artikel zeigt unter anderem, dass sich zum Beispiel Felix von Leitner in seiner Replik auf die Kritik eines Vokabulars bemächtigt, dass nicht nur politisch und demokratisch bedenklich erscheint, es ist ein fast schon auffälliger Fanatismus. Fiddle.Knows schreibt: Ich halte weder die Piraten im Allgemeinen noch Fefe im Besonderen für rechts oder gar rechtsextrem, aber in ihrer verächtlichen Haltung gegenüber Kritik und Dissens scheinen sich mir Begriffe wie «Heuler» und «Zähneknirscher» allzugut in die Reihe «Meckerer», «Miesmacher» und «Nörgler» einzufügen, und diese Haltung finde ich abstoßend und beängstigend, ebenso wie die Forderung, die damit einhergeht, kritiklos mitzujubeln. «Pack» ist dann fast noch eine Schublade tiefer. Es gab im Übrigen Zeiten, da sah Fefe das mit der Jungen Freiheit noch anders — aber da ging es ja nicht im die Piratenpartei. 😉

Weiterlesen: »Piratenpartei — Heulen und Zähneknirschen, jetzt erst recht (Update)«

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