Schlagwort ‘Fazit‘

FC Bayern – Zeit auf den Teppich zurückzukehren

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Foto: Färdder | CC-Lizenz

Der FC Bayern hat gestern Abend das Champions-League-Finale gegen Inter Mailand mit 0:2 verloren. Inter war einfach besser, nun heißt es für den FC Bayern: Mund abwischen, die Mannschaft punktuell verstärken und motiviert in die neue Saison starten. Dabei ist es enorm wichtig, dass Mannschaft und Verantwortliche wieder auf den Teppich zurückkehren. Was wurde in den letzten Wochen nicht alles geschrieben. Die Medien überschlugen sich gegenseitig mit Superlativen – das mögliche Triple hat den Medien die Augen vor der Wahrheit verschlossen. Die beste Bayernmannschaft aller Zeiten soll in dieser Saison auf dem Platz gestanden haben. Das ist natürlich großer Unsinn.

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The Humble Indie Bundle – Sensationeller Erfolg

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Hier hatte ich The Humble Indie Bundle vorgestellt. Fünf Sechs Spiele, den Preis kann der Nutzer selbst bestimmen. Wolfire hatte vorgestern bereits einen ersten Zwischenbericht veröffentlicht. So sind bis vor zwei Tagen über 600.000 Dollar zusammengekommen, insgesamt 57,6 TB Traffic sind aufgelaufen und als Goodie gab es Samorost 2 noch oben drauf. Doch nicht nur das – Wolfire schätzt, dass zusätzlich zu den bezahlten Bundles 25% illegal heruntergeladen wurden, Torrent & Co. nicht mitgerechnet. Wolfire bat darum, wenn, dann doch bitte per Torrent das Paket herunterzuladen, damit man selbst die Bandbreite spart. Wird Wolfire dagegen vorgehen? Nein. No — we will just focus on making cool games, having great customer service, and hope for the best. It sure seems to be working right now! Es wird aber überlegt, die Downloadlinks nur noch zeitlich begrenzt zur Verfügung zu stellen, wie es andernorts auch üblich ist.

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100 Tage Glückseligkeit

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Es war eine Liebesheirat. 100 Tage Schwarz-Gelbe Koalition liegen nun hinter uns – und ich muss ehrlich gestehen, was ich bisher gesehen habe gefällt mir außerordentlich gut. Die christlich-liberale Koalition als Desaster zu bezeichnen, wäre noch harmlos ausgedrückt. Selten haben Politiker ihre Unfähigkeit derart zur Schau gestellt, wie Angela Merkel, Guide Westerwelle und ihre Getreuen in den letzten Monaten. Solange das Schwarz-Gelbe Chaos weiter unser Land beglückt, kann es nicht allzu viel zerstören. Man muss solche Dinge auch einmal positiv sehen.

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Cofee — Computer Online Forensic Evidence Extractor

CofeeAus seinem Tool Cofee hat Microsoft nie ein Geheimnis gemacht. Der Computer Online Forensic Evidence Extractor wurde dazu geschaffen, Ermittlern die Möglichkeit zu geben, Beweise auf PCs — noch während einer Hausdurchsuchung — zu sichern. Das Netz wäre nicht das Netz, wenn nicht irgendwann alles veröffentlicht werden würde. So auch diesmal – Cofee wurde geleakt. Der SPIEGEL macht daraus den nächsten Thriller von John Grisham: Ein internationaler IT-Konzern entwickelt ein Spezialwerkzeug für Strafverfolger, um Beweise auf den Rechnern Verdächtiger zu finden. Dieses Werkzeug verschenkt er an Behörden in aller Welt. Hacker und Möchtegern-Hacker lechzen gierig nach der streng geheimen Schnüffel-Software, loben Belohnungen für denjenigen aus, der sie beschafft. Und eines Tages passiert es dann wirklich: Die Software mit dem Spitznamen Cofee taucht in einer Datentauschbörse auf, über die normalerweise Musik oder Software verschoben wird. Doch ist dem wirklich so?

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Großer Erfolg für World of Goo

Über World of Goo hatten wir schon mehrfach berichtet. Mir fehlte leider die Zeit, um auf die Geburtstagsaktion hinzuweisen. Kurz zusammengefasst: Pay whatever you think it’s worth. Es wurde also dazu aufgerufen, das Spiel zu kaufen, den Preis sollte dabei der Käufer bestimmen. Die Aktion wurde zu einem großen Erfolg. Über 57.000 Käufer hat World of Goo an Land gezogen, der durchschnittliche Preis, welcher gezahlt wurde, lag bei $2.03. Auch wenn 2D Boy bisher die Beträge, die unter $0.30 lagen, nicht von PayPal ausgezahlt bekommen hat, so hat das kleine Indie-Spiel mit dieser Aktion über $100,000 eingenommen. Das ist doch eine feine Sache.

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Nach den Europawahlen

Deutschland hat gewählt. Mal wieder. Die Sozialdemokraten erleben ein Desaster sondergleichen, die Union rettet sich mit einem Jugendfoto von Angela Merkel übers Ziel, die Grünen behaupten sich, die Linke hat sich auch im Westen etabliert und die FDP kann vor Kraft kaum laufen. Die Wahlbeteiligung lag bei gut 43%, was aber nicht an Politikmüdigkeit liegt. Die Menschen sind politikermüde. Selbstverständlich waren nach der Wahl alle Gewinner — mit Ausnahme der SPD natürlich. Das so genannte bürgerliche Lager strahlt, hat unter dem Strich aber 2 Sitze an das als links bezeichnete Lager verloren. Die Piratenpartei hat einen für diese Partei großen Erfolg erzielt — knapp 230.000 Stimmen erhielten die jungen Piraten in Deutschland. Über 7,1% in Schweden ziehen sie sogar ins EU-Parlament ein. Der Wahlabend war wie immer sehr interessant, wenn sich Sprechblasen und Hofschranzen aus Presse, Funk und Fernsehen treffen, hat das immer etwas Irreales.

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Das Versagen des Freitag

 
Satirische Verfremdung: F!XMBR

Man kann wirklich nicht behaupten, dass ich dem Freitag keine Chance gegeben habe. Im Gegenteil. Nach meinen Diskussionen mit Jakob Augstein war ich sehr guter Dinge. Selten hat ein neues Projekt dermaßen Vorschusslorbeeren von mir erhalten, wie der neue Freitag. Meine Empfehlung zum Relaunch glich fast schon dem eines Jubelpersers, man hat mir zu dem Zeitpunkt schon Werbung für den Freitag vorgeworfen und gefragt, ob ich dafür bezahlt werde. Doch nicht nur das — mehrere Male habe ich dem Team, Jakob Augstein selbst, Tipps und Tricks zukommen lassen. Als wäre das alles nicht genug, habe ich F!XMBR ein stückweit links liegen lassen und Inhalte geliefert. Das alles ist mittlerweile weitestgehend vorbei — der Freitag hat versagt. Auf ganzer Linie.

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Merke — denn sie wissen nicht, was sie tun

Der Blog von chris97
Themen zum Freitag gehen sehr gut, Anregungen werden auf gleicher Augenhöhe diskutiert, manche umgesetzt. Die Mitarbeiter des Freitag verstehen es, den Lesern das Gefühl zu geben, man höre auf sie.

Warum die SPD nicht links ist
Politische Diskussionen gehen ebenso, die Diskussionskultur ist weitaus höher aus auf jedem anderen Blog dieser Republik. Der Freitag-Leser ist interessiert und engagiert an der Politik. Das Niveau wird natürlich nicht so bleiben, zumal keine Moderation auf dem Freitag vorhanden ist.

Der Sonnenkönig des deutschen Journalismus
Web 2.0-Themen gehen gar nicht. Da schlägt der gesamte anonyme Web-2.0-Mob auf, der Bernd Graff und Kollegen eindrucksvoll bestätigt. Anonymität wird von immer mehr Web-2.0-Hools ausgenutzt, so dass diverse Forderungen aus der Union nicht mehr überraschen. Im Gegenteil, es ist als Betroffener leicht nachzuvollziehen, warum sie in der breiten Bevölkerung Unterstützung finden.

Der Freitag ist sicherlich eine gute Idee, der jede Unterstützung verdient hatte, dennoch wird er den Weg von Zoomer und anderen Projekten gehen. Wenn das Konzept an einigen entscheidenden Stellen nicht überdacht wird, ist das Experiment gescheitert. Es geht bei sowas profanem wie der Technik los und endet bei strukturellen Dingen. Das kann man bereits heute nach 12 Tagen zusammenfassen. Es wäre an anderer Stelle sicherlich noch tiefgehender begründen, über allem könnte stehen, denn sie wissen nicht, was sie tun

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MBC09 – Nachbetrachtung #5

identi.caKennt wer noch Herrn Angelo aus der Nescafé-Werbung? Niemand konnte je so gut Ich ´abe gar kein Auto in die Kameras säuseln. Bis zu diesem Wochenende. Da kam Chris. *g* Ich weiß gar nicht, wie oft ich nach meinem Twitter-Account gefragt wurde – und geantwortet habe: Ich ´abe gar keinen Twitter-Account. Die Verwunderung war immer groß – auch wenn mein Zusatz, aber einen Identi.ca-Account dann zur Kenntnis genommen wurde. Einer der meistgelesenen Artikel auf F!XMBR ist hier zu finden – Mama Google sei Dank. Natürlich könnte man den Artikel mittlerweile löschen – es war ein kleiner Rant, nicht mehr und nicht weniger. Vom Grundprinzip her ist die Kritik selbstverständlich richtig – auch wenn ich mittlerweile einige Punkte differenzierter sehe. Der Rant bleibt online, allein um die ganzen Reaktionen weiter zu beobachten. So mancher Web 2.0-Geselle zeigt da sein wahres Gesicht und lässt die Maske fallen. Natürlich könnte ich mir auf Twitter einen Account zulegen und parallel meine Nachrichten auch dort veröffentlichen. Das werde ich aber aus guten Gründen weiterhin nicht tun.

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MBC09 – Nachbetrachtung #4


kurzzz.de | Screenshot

Es gibt Menschen, mit denen man gut zusammenarbeiten kann. Es gibt andere, mit denen man persönlich, menschlich auf einer Wellenlinie liegt. Nicht immer trifft Beides zusammen. Auf der MBC09 fühlte ich mich irgendwie als Alien. Stündlich musste ich mich mehr oder weniger dafür rechtfertigen, dass ich keinen Twitter-Account besitze – zumindest wurde dann akzeptiert, dass ich wenigstens auf Identi.ca mein Unwesen treibe. Gott sei Dank habe ich auf der MB09 einen weiteren Alien1 getroffen – meinen Namensvetter Christian. Es war dann doch irgendwie sehr lustig, wenn Christian gerufen wurde, und zwei Köpfe nach oben schossen. Und wenn dann ein dritter Christian bei uns saß, ging gar nichts mehr. Gibt es eigentlich eine Erhebung, was Vornamen in der Microblogging-Szene angeht? Christian und Oliver sollten ganz vorne mit dabei sein. 😀 Mit Christian lässt sich nicht nur perfekt zusammenarbeiten, es klappt einfach, man hat Spaß und ein gemeinsames Ziel, zudem ist Christian auch privat ein verdammt feiner Kerl. Danke für die Zusammenarbeit und den Spaß, den wir auf der MBC09 hatten. :) Warum ich das alles schreib, wo ich ihm das doch auch bei einem Milchkaffee persönlich sagen kann? Nun, neben dem Hinweis auf sein Blog, möchte ich hier ein spannendes Projekt von Christian vorstellen. Er und – ihr ahnt den Namen schon, den ich nun schreiben werde – Oliver haben kurzzz.de ins Leben gerufen.

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  1. Anm.: Wenn ich Alien schreibe, meine ich das als großes Kompliment. 😀 []

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MBC09 – Nachbetrachtung #3

Wer F!XMBR kennt, der wird sich nun vielleicht verwundert die Augen reiben, wenn ich hier nun eine Online Relations Agentur empfehle.1 Des Rätsels Lösung ist wie immer ganz einfach: Die Macher sind nicht nur kreativ, offen und freundlich – sie packen auch mit an. Oliver Berger, einer der Geschäftsführer der 13. Stock Online Relations GmbH & Co. KG gehörte zum Orgateam der MBC09. Oliver hat unter anderem dafür gesorgt, dass 200 Leute begrüßt und akkreditiert wurden – den Gästen ein angenehmer Empfang bereitet wurde. Das erste Gesicht, welches die Besucher der MBC09 sahen, waren die Kollegen am Welcome Desk. Große Reden können viele schwingen, mit anpacken nur wenige. Oliver packt mit an. Und nicht nur das. Kreativität ist sein Geschäft.

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  1. Oder auch nicht, der Werbeblogger gehört auch schon lange zu unseren Empfehlungen. []

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