Schlagwort ‘FAZ‘

Wahlwerbung muss sich wieder lohnen

Die FDP plakatiert zur Zeit allen Ortes, dass sich Arbeit wieder lohnen müsse.1 Nachdem die SPD mit ihren Plakaten schon ziemlich tief in die Tonne gegriffen hat, sind nun heute — aus gegebenem Anlass — Silvana Koch-Mehrin und die FDP an der Reihe.

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  1. Was natürlich gerade in heutiger Zeit bei dieser Partei einer Realsatire gleichkommt. []

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Die FDP, das neue Jamba?

Ich mache es kurz und schmerzlos: Hier hatte ich bereits über Silvana Koch-Mehrin, ihre Anwesenheit im Europaparlament, die dortigen Abstimmungen, eine Einstweilige Verfügung gegen die FAZ und die Drohung einer Strafanzeige gegen die Ruhrbarone berichtet. Interessant ist mittlerweile nicht mehr ob und wie oft die der INSM-nahstehende FDP-Politikerin im Europaparlament anwesend war. Mittlerweile geht es um ihr Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber und einer von ihr abgegebenen Eidesstattliche Versicherung, die den Veröffentlichungen des Europaparlaments zuwider läuft.

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Hallo Herr Ober, einmal Barbara Streisand für Silvana Koch-Mehrin, bitte

Ich habe Silvana Koch-Mehrin nie leiden können. ihre Tätigkeit für die INSM spricht Bände (Video), hat aber das tief gefallene so genannte BILDblog auch nicht davon abhalten können, ihr eine Plattform zu bieten. Zuletzt habe ich mich mit ihr im Rahmen der Wahlwerbespots geringfügig beschäftigt — die einzige Leistung, die mir ad hoch zu ihr einfällt, sind die freizügigen Fotos ihres Babybauches. Aber vielleicht denke ich auch da zu konservativ — ist sie damit doch mit den BILD-Seite-1-Mädels in guter Gesellschaft. Heute gab es wieder Neues vom blonden Superstar der FDP. Es geht um ihre Anwesenheit im Europaparlament, die dortigen Abstimmungen, eine Einstweilige Verfügung gegen die FAZ und die Drohung einer Strafanzeige gegen die Ruhrbarone, weil diese darüber berichtet haben.

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Ohnesorg, die Stasi und die gleichgeschaltete Presse

Die Polizei war ja mit einer derartigen Brutalität gegen die Demonstranten vorgegangen, es gab hunderte von Verletzten, danach konnte man nicht zur Tagesordnung übergehen. Und dann muss man doch die Gründe für diesen Protest nennen, die nichts mit Stasi-Machenschaften zu tun hatten: der Protest gegen das Schah-Regime, gegen den Vietnamkrieg, gegen die Hochschulstruktur, gegen die Apartheid in Südafrika. Ein Aufbegehren gegen autoritäre Strukturen in der Gesellschaft, die Kritik an entsprechenden Strukturen in der DDR einschloss.

FAZ

Uwe Timm, ein Freund von Benno Ohnesorg, im Gespräch mit der FAZ. Auffällig bei diesem Gespräch: die stoische Beharrlichkeit der Gesprächspartnerin, ja quasi die Fixierung einzig auf den Todesschützen welcher nun als Stasi-Spitzel geoutet wurde. Diese Reduzierung auf allein diese Tat — wenn auch zugegeben ein multiplizierendes Ereignis — kommt schon einer massiven Geschichtsklitterung gleich — betrachtet man insbesondere die Dimension in den Medien: eine beinahe gleichgeschaltete Berichterstattung. Völlig verkannt werden diverse andere auslösende Momente, die gewachsene Bewegung, der hohe intellektuelle Grad dieser und das oben erwähnte brutale Vorgehen der Polizei, die Duldung der Übergriffe seitens der Jubelperser beim Schahbesuch, die abschätzigen Aussagen der Politik gegenüber der Jugend, die Haltung der Gesellschaft per se, der Sumpf des dritten Reiches der auch diese Republik noch bis heute überschattet etc. pp. Ein erzkonservativer Habitus, der auch diese Tage wieder verstärkt zu spüren ist und welchem sich die Medien willfährig unterwerfen.

Vielleicht aber auch war ganz Berlin damals, inklusive dem Polizeipräsidenten, von der Stasi infiltriert. Vielleicht aber auch schauen wir nur Deutschen Sumpf, zweier umenschlicher Zäsuren und das Unvermögen sich adäquat der Geschichte zu stellen. Diese Art von Vergangenhaltsbewältigung wäre u.U. schmerzhafter, als diese Last, diese Bürde, von der der Deutsche nur allzugerne fabuliert, um sich der tatsächlichen Verantwortung zu entziehen. Vielleicht ist man in hundert oder mehr Jahren erst bereit mit bestem Wissen und Gewissen den historischen Pfad zu beschreiten, heute jedoch wird politisches Kalkül gewirkt und hundertausende demokratische Lemminge feiern ihr Grundgesetz, während ein paar Spinner irgendwelche Parolen schwingen und sich ihren Cassandra-Rufen hingeben.

Und die vierte Gewalt? Nun diese gerät mehr und mehr redundant, die Fehlungen werden offenbar, des Volkes Kommunikation erlebt eine Renaissance nach knapp 400 Jahren Meinungsmonopols, eine Emanzipation des Austauschs. Hoffen wir auf mehr, auf mehr Tiefe, mehr Nachhaltigkeit, mehr Freiheit.

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Liebe Perlentaucher

Auch wenn die FAZ das Internet offensichtlich nicht versteht und gerne im eigenen Saft schmort, freue ich mich darüber, zitiert und verlinkt zu werden — wie auch schon Thomas Hürlimann. Ich beginne hier jetzt garantiert keine Diskussion über den Elfenbeinturm in dem sich mancher Journalist wähnt — bis auf das eine oder andere Blog, vielleicht noch das Feuilleton, sollte man den — meiner Meinung nach — Rechtsausleger deutscher Publizistik links liegen lassen.

Lasst Euch von von der FAZ und auch der SZ bitte nicht unterkriegen. 😉

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Zitat des Tages

Spiegel

Während die FAZ wenigstens gelegentlich Anflüge von Einsicht zeigt, ist der SPIEGEL einfach nur armselig, verbohrt und bekloppt.

- Albrecht Müller

Kaum ein Zitat zeigt mehr, wie weit verkommen das boulevardeske Trash– und Hetzblatt aus unserer wunderschönen Hansestadt ist. Gott erbarme Dich ihrer

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Zitat des Tages

Die Welt ist eine Google — so schrieb bereits am 13. April 2005 der Journalist Peter Glaser. Doch das soll nicht das Zitat des Tages sein — vielmehr soll ein paar Worte des seriösen Journalisten von der FAZ, Herr Marco Dettweiler, hier verewigt werden:

Bloggen sie ruhig weiter, aber lassen sie seriöse Journalisten in Ruhe.

Wer daran nichts Neues erkennt, dass Journalisten meinen, sie wären wichtig und seriös — im Gegensatz zu Bloggern — der sollte hier weiterlesen. Kein Klischeeblogger, von denen ja bekanntlich alle hobbymäßig gegen richtige Journalisten anzustinken versuchen, könnte sich eine solche Mischung aus Arroganz, Ahnungslosigkeit und Gönnerhaftigkeit treffender ausdenken. So drückt es Peter Glaser aus — und trifft im Kern den deutschen Mainstream– und Vorzeigejournalismus à la FAZ, SZ, SPIEGEL, STERN & Co. Ich gehöre jetzt im Übrigen zu denen, die Peter Glaser korrekt zitiert haben — im Gegensatz zu dem seriösen Journalisten von der FAZ, Herr Marco Dettweiler. (via)

Beam me up, Scotty! 😀

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Im Internet zahlt niemand für Inhalte

So titelt die FAZ mit einem Zitat der Burda-Prinzessin und weil dieser und den anhängenden alten Medien noch niemand erklärt hat, daß dieses Internet oder auch jenes Web 2.0 nicht kompatibel ist mit erzkonservativem Erbsenzählen, glaubt man denn noch immer an den monetären Ponyhof. Erst einmal den Claim abstecken und dann herumexperimentieren, wird schon was bei rum kommen.

Es hat dann schon etwas rührseliges, wenn die FAZ fragt: Frau zu Salm, stirbt Print? und die Dame von Burda antwortet: Nein. Zeitschriften und Zeitungen sterben genauso wenig wie seinerzeit das Buch. Das Buch, dieses Buch überlebt weil es Inhalt besitzt … INHALT! MTV Deutschland, 9Live, TM3 und jetzt Web 2.0? Wtf? MTV ist seit spätestens Ende der 90er ein sinkender Kommerzstern dank der Content-Mafia, 9Live — ja macht meinen Tag und dann noch der Hype um Web 2.0. Selbst in Deutschland ist unlängst bekannt das Web 2.0 ausgebrannt ist, da war zuviel kommerzieller Brandbeschleuniger im Spiel — aber wir haben ja noch Web 3.0, dieses mal mit Inhalt 😀

Man darf sich die Niederlage gar nicht erst vorstellen. Von welchem Tennis-Profi stammt dieses Zitat? Etwa von Bumm-Bumm-Becker? Natürlich nicht darf man sich das nicht vorstellen, würde ja das Karma ruinieren und man würde vielleicht ausnahmsweise mal keine Millionen verbrennen. Last not least, wenn alle Stricke reißen, zieht man ohnehin weiter — big business eben oder das 1×1 von BWL :-)

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Zitat des Tages

Kernkraft ist für die CDU Öko-Energie

FAZ

Gut für die Umwelt, schlecht für den Menschen — aber gehts nach der CDU sind Menschen ohnehin zweitrangig :) Bei diesen und jenen Fakten, wie dem Grundsatzpapier der Union: Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt– und Verbraucherschutz, fragt man sich ohnhin wer da die wahren Fundamentalisten sind, betrachtet man zumindest die reelle Gefahr vor Ort. Und von wem stammt diese Absurdität? Natürlich von dem primus inter pares der Union, Pofalla.

Weitere Infos:

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Die Doppelzüngigkeit der FAZ

FAZDie Dreistigkeit der FAZ kennt im Fall Jens Jessen keine Grenzen. Wir erinnern uns: Der Feuilleton-Chef der Zeit hatte ein Video-Podcast veröffentlicht, welches an einer Stelle durchaus diskussionswürdig war. Die Reaktionen, die Jessen daraufhin erhielt, waren fernab von Gut und Böse. Die kleinen, rechten Rassisten-Affen von PI boten im harmlosesten Fall an, ihn wie den Rentner in der U-Bahn zusammenzuschlagen. Manchen Kommentar bei diesen Verfassungs– und Menschenfeinden konnte man sogar als Mordaufruf interpretieren. Angetrieben, aufgehetzt wurde dieser dreckige Mob zusätzlich von manchen Kommentar in den etablierten Medien — wie zum Beispiel den des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher. In einem beeindruckendem Zusammenspiel mit der Schwesterpublikation BILD wurde auf die Ausländer gehetzt, hier insbesondere auf Jens Jessen, der einfach nur eine andere Sichtweise in die Diskussion bringen wollte. Wenn schon die SZ von skandalösen Sätzen des Herrn Schirrmacher spricht, wie müssen sich dann erst die Intelligenzallergiker von PI aufgestachelt gefühlt haben?

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Die geschröpfte Intelligenz

Dass die FAZ in den letzten Jahren verkommen ist, zwischen den Eskapaden ihres Mitherausgebers Frank Schirrmacher’s und der sozialpolitischen Hetze wie die Kugel im Flipperautomat hin und her geschlagen wurde, ist bekannt. Der Spiegel wird heute noch von den Menschen als links bezeichnet, dementsprechend die FAZ als konservativ. Unter dem Strich jedoch bleibt die gleiche, niveaulose Grütze — die gleiche Lehre wird dem Leser verkauft, als Heilsbringer unserer Gesellschaft. Die FAZ und ihre Redakteure frönen dem Neoliberalismus — alle Macht dem Kapital, die Schwachen unserer Gesellschaft bleiben auf der Strecke, ich habe dazu schon mehr als genug geschrieben. Frohe Weihnachten möchte man heute der FAZ zurufen — kommt deren Weihnachtsbotschaft doch besonders perfide daher. Holger Steltzner erfreut uns mit seiner Form der Weihnachtsgeschichte. Ganz auf Linie des Springer-Konzerns und der Kollegen in der Brandstwiete.

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