Schlagwort ‘Essen‘

Zu Gast bei Nipponoodles, München

nipponoodles

Ich war letzte Woche in München zu Gast und dort zum Opening des neuen japanischen Restaurants Nipponoodles eingeladen. Dazu muss man wissen, das ich und asiatisches Küche vom Prinzip her die gleichen Dinge sind, wie ich und stricken — das passt einfach nicht zusammen. Anfang der Neunziger, wir beendeten gerade unsere Ausbildung, waren wir auf Norderney für einen Prüfungsvorbereitungskurs und dort waren wir chinesisch essen. Die Luft im Restaurant war extrem schlecht, das Essen hat mir überhaupt nicht geschmeckt, ich habe mir dort im Waschraum die Sache noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Seitdem hab ich asiatische Küche gemieden. Nun sollte ich also japanisch essen — zentral in München gelegen, wusste ich, dass der Hauptbahnhof in der Nähe war, verhungern sollte ich also nicht. Doch der Ausweichplan war nicht nötig.

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ein Weihnachts(alb)traum


Bild: Wikimedia Commons, Creative Commons

Oder kurz: heute ist Halbzeit angesagt und so manch einer erholt sich schon von der Freßorgie, ahm dem weihnachtlichen Gelage, … dem Schlemmen halt. Kurz zu Beginn der Festivitäten meint man die Leute rüsten sich für den Krieg, also nicht im Sinne von Silvester, nein eher Notvorräte — morgen, ja morgen könnte ja schon alles weg sein und überhaupt benötigt man mindestens das Vierfache des Körpergewichts an Nahrung pro Tag. Oh ich mache keinem Vorwürfe, das sind Beobachtungen bei der eigenen Verwandtschaft, Bekannten etc. — seit der unschuldigen Kindheit, da erlebte man schon einiges.

Heilig Abend, das Fest schlechthin mit den Lieben um die heimische Tanne versammelt, am ersten Weihnachtsfeiertag wird die Verwandtschaft der Güteklasse A mit der eigenen Anwesenheit beglückt — meist das obligatorische Familien-Happening bei Omi, am zweiten Weihnachtsfeiertag wird oftmals die Verwandtschaft der Güteklasse B beglückt, der Rest wird mit kurzangebundenen Anrufen oder gar nur Karten bedacht. Wiederum andere versuchen gewirkten Schaden am eigenen Körper zu kompensieren: der Ballast unzähliger Pfunde, Schädeldröhnen, Sodbrennen … das ganze Programm eben. Manch einer schleppt sich schon quasi als gezeichneter Veteran zu Silvester , nur um dort von seinen Wunden zu klagen und die Erinnerungen zu ersäufen — aber dies ist wiederum eine völlig andere Geschichte. Kurzum, alle Jahre wieder: das Fest der Liebe. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht und zudem immer Höhen und Tiefen aufzeigt, verabschiedet sich auch bei vielen alle Jahre wieder der Magen mit etlichen Höhen und Tiefen 😉

Und die Moral von der Geschichte? Die Muß jeder für sich selbst herausfinden, der eine hat schon, der andere hat seinen Kreuzweg noch vor sich. Per aspera ad astra 😀

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