Schlagwort ‘Energieriesen‘

Atomkraft im Wahlkampf?

Der bevorstehende Bundestagswahlkampf ist wohl der langweiligste, den unser Land je gesehen hat. Zwei Spitzenkandidaten, die so interessant und charismatisch sind, wie Lippenherpes und Fußpilz, zwei Parteien in einer Großen Koalition, die den Status Volkspartei verloren haben, zeugen vom Versagen einer ganzen politischen Klasse. Dazu eine FDP, die nur noch als Protestpartei wahrgenommen wird, die Grünen, die immer noch mit dem Rot-Grünen Erbe kämpfen und wohl erst wieder aufblühen, wenn das Spitzenpersonal ausgetauscht wurde und glaubhaft mit Rot-Grün gebrochen wurde. Dazu die Linke, die aus Prinzip einfach mal dagegen ist. Zu keiner anderen Zeit lebten deutsche Politiker weiter vom Volk entfernt, wie zur heutigen Zeit. Ein alter Atommeiler, der verantwortungslos vor 2–3 Wochen wieder in Betrieb genommen wurde, könnte nun für ein wenig Diskussionen Sorgen.

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Jung von Matt: Nach den Klowänden nun Angriff auf die Meinungs, Presse– und Satirefreiheit?

Und das ganze im Kampf pro Atomkraft, man glaubt es kaum. Ob die Werber von Jung von Matt strahlen, wenn sie morgens in den Spiegel schauen, ist nicht bekannt — dass Jung von Matt deutsche Blogs als Klowände bezeichnet und dann Prügel eingesteckt hat, nicht vergessen. Nun sorgen die Damen und Herren aus Hamburg, ja auch Hamburg hat hier und da seine Tiefpunkte, wieder für Gesprächsstoff. Was ist passiert? Der Verein Urgewald1 hat eine Anti-AKW-Kampagne ins Leben gerufen. Wie das so ist, wird selbst im Jahr 2009 Atomstrom immer noch als ungefährlicher Ökostrom bezeichnet. Verantwortlich sind dafür nicht nur die Energieriesen selbst und Politiker, die nach ihrer Karriere bei den Energiereisen Unterschlupf finden, sondern eben auch Werbeagenturen, bei denen man oftmals das Gefühl hat, die würden selbst die eigene Großmutter und den eigenen Hamster verkaufen. Und so hat Jung von Matt eine Werbekampagne für RWE entworfen. Gemeinsam mit dem One-Hit-Wonder Trio freut man sich auf eine strahlende Zukunft — pro Atomstrom. Folgendes Bildmotiv hat man in Hamburg kreiert:

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  1. Eigenbeschreibung: Wir vertreten die Interessen von Menschen, die unter den Folgen globaler Umweltzerstörung leiden. Wir engagieren uns für brasilianische Kleinbauern, deren Land von Zellstoffplantagen besetzt ist, für kanadische Indigene, die gegen die Kahlschläge in ihren Wäldern durch große Holzkonzerne kämpfen oder für Dorfgemeinschaften in Indien, die sich gegen ihre Vertreibung für große Staudämme zur Wehr setzen. []

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