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why DRM doesn’t work


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Raubleser aufgepasst: DRM & Co. für Webseiten

Die Musik– und Filmindustrie sensibilisiere die Nutzer bereits für den Wert von Inhalten wie Filme und Musik und appelliere an einen fairen Umgang. „Die Medienunternehmen sollten diesem Beispiel folgen“, sagt Fischbuch.

So die ZEIT und Holger Fischbuch, Leiter Electronic Media der Financial Times Deutschland, über die Internetnutzer, die Werbeblocker wie Adblock Plus einsetzen. Mal vom pseudo-objektiven Artikel über Adblock Plus der ZEIT abgesehen: Meint der Herr Fischbuch das ernst? Wie kann ich mir das vorstellen? Zukünftig soll also jeder Webseitenbesucher, der einen Adblocker einsetzt, kriminalisiert, verfolgt und mit Abmahnungen überhäuft werden? Soll demnächst ein DRM-System entwickelt werden? Nur mit bestimmter Browser-Konfiguration kann eine Seite aufgerufen werden. Nicht mehr der Internetnutzer hat die Herrschaft über seinen PC und seinen Browser — die Medienunternehmen bestimmen, was wie wo installiert und angezeigt wird. Werden wir demnächst das Wort Raubleser zu hören und zu lesen bekommen? Wie kann man nur die kundenfeindlichen Machenschaften der Musik– und Filmindustrie in dieser Art und Weise verniedlichen? Ich bestimme, was und wie auf meinem PC angezeigt wird. Wenn ich Adblock Plus oder Proxomitron einsetze, ist das mein gutes Recht — ebenso wie es dann meine Entscheidung ist, bestimmte Seiten auf die Whitelist zu setzen. Wenn mir jemand etwas von Fair Use erzählen will und als Beispiel die Musik– und Filmindustrie nennt, dann sei mir der Hinweis nach einem Realitätscheck des betreffenden Herrn gestattet. (via)

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