Schlagwort ‘Die Zukunft der SPD‘

Die SPD hat in den letzten Jahren jedes Vertrauen verspielt

Als Karsten Wenzlaff mir angeboten hat, einen Artikel für vorwaerts.de zu verfassen, habe ich kurz überlegt und dann schnell zugesagt. Herausgekommen ist dabei: Die SPD hat in den letzten Jahren jedes Vertrauen verspielt. Ein besonderer Dank geht an Vera fürs Redigieren und die Anregungen. Danke. :)

Karsten Wenzlaff hat mir das Angebot gemacht, einen Artikel für vorwaerts.de zu verfassen. Ich habe kurz überlegt, ob ich mich in die Höhle des Löwen begeben soll, doch dann fragte ich mich, warum nicht, denn ich sehe trotz harter Kritik in den letzten Jahren die SPD nicht als meinen Gegner an. Tief in meinem Herzen war und bin ich es immer noch: Sozialdemokrat. Ich bin 37 Jahre alt und habe bis zu meinem 30. Lebensjahr aus voller Überzeugung die Sozialdemokraten gewählt.

Während ich gerade diese Zeilen schreibe, muss ich an meine Großeltern denken. Ich weiß gar nicht mehr, welche Bundestagswahl es war, aber die beiden brüteten über ihren Briefwahlunterlagen. Beide waren Rentner, mein Großvater hatte nebenbei noch ein paar Spielautomaten, die er wöchentlich leerte. Selbstverständlich wählte er CDU. Meine Großmutter war sich unschlüssig. Mein Opa sagte ihr, sie müsse CDU wählen. Ich erwiderte, sie müsse SPD wählen. Und so setzte sie ein Kreuz bei der CDU und eines bei der SPD.

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Die Lanze brechen für Andrea Ypsilanti

steinmeierverantwortung
Agenda 2013 | einspruch.org

Andrea Ypsilanti hat einen der erfolgreichsten SPD-Wahlkämpfe des letzten Jahrzehnts geführt. Sie ist aber auch — wie kaum ein anderer SPD-Spitzenkandidat vor ihr — verdammt tief gefallen. Sie trat 2008 gegen den amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch an — und obwohl dieser wie so oft mit rassistischen Ressentiments spielte, erreichte die SPD fast ein Patt. Doch der Fehler war bereits gemacht: Rot-Rot-Grün bekam zwar eine knappe Mehrheit gegenüber Schwarz-Gelb, jedoch hatte Andrea Ypsilanti vor der Wahl immer wieder gesagt, es gäbe keine Zusammenarbeit mit der Linken, wie auch immer diese ausschauen möge. Da die CDU gut 3.500 Stimmen Vorsprung gegenüber der SPD hatte, konnte Andrea Ypsilanti auch nicht auf eine Große Koalition unter ihrer Führung hoffen. An diesem Punkt nahm das Verhängnis der Hessen-SPD ihren Lauf. Der Rest gehört mittlerweile zur politischen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland — und sollte es auch endlich bleiben. Die Sozialdemokratie in Deutschland braucht Andrea Ypsilanti, ihre Erfahrung und ihre Stärke, den Menschen einen Weg in die Zukunft zu weisen.

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13-Punkte-Plan für die SPD


Bulo

1. Bekenntnis: Die SPD steht links der Mitte

Die SPD muss sich endlich wieder dazu bekennen, dass sie links der Mitte steht. In der sagenumwobenen Mitte ist neben der Union kein Platz. Die SPD hat sich zu einer kümmerlichen Kopie der CDU entwickelt. Die Menschen wünschen sich aber keine Kopie von CDU/CSU, sie erwarten zurecht eine Alternative. 1998 ist die SPD nicht wegen der Neuen Mitte gewählt worden, sondern weil die Menschen Helmut Kohl abgewählt haben und Gerhard Schröder einen charismatischen Gegenpart darstellte. Der Begriff links muss endlich wieder eine positive Bedeutung für die Menschen bekommen und darf nicht länger den konservativen Medien als Schimpfwort überlassen werden. Links sein, bedeutet Menschlichkeit, sich mit den Sorgen und Nöten der Menschen auseinanderzusetzen und die Schwachen zu unterstützen. Links sein, bedeutet in erster Linie Mensch sein. Das bürgerliche Lager ist konservativen und altbacken, links liegt die Zukunft der Menschen.

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