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Solidarität mit dem DGB

Nachdem ich gerade im Feedreader unzählige blödsinnige Artikel gelesen habe, die Solidarität mit einem gewissen Blogger fordern, ist es an der Zeit, den DGB zu unterstützen. Der sogenannte Blogger hat hier schon Ewigkeiten Hausverbot — als er sein Blog eröffnete, war sein erster Landeplatz wohl F!XMBR. Das sogenannte Blog des Herrn hat nichts mehr mit politischer Meinung(sbildung) zu tun — es ist meiner Meinung nach Hetze auf Schwache und Andersdenkende der ganz üblen Sorte. Ein Blick in das dortige Archiv offenbart Erschreckendes. Über Gewerkschaften und gerade deren Beamte Funktionäre kann man trefflich streiten — wer aber die Mindestlohnforderung der Gewerkschaften mit Hitler gleichstellt, der muss sich nicht wundern, wenn die DGB seine Rechte einfordert und zumindest ein paar Menschen noch fragen, ob der sogenannte Blogger nicht doch bei den Herren mit den weißen Jacken besser aufgehoben wäre als auf seinem Blog. Danke Craplog.

Von mir, lieber Marco, gibt’s keine Solidarität, allerhöchstens etwas Mitleid. Denn es hat schon etwas Don Quixote-artiges, sich selbst und das eigene verkackte Weltbild so aufzublähen, dass man meint aus einer nicht lustigen, nein — wirklich einfach nicht lustigen, grafischen Nazi-Gleichsetzung eine Verteidigung angeblich liberaler Werte zu konstruieren. Vorzugeben, dass eine solch erbärmliche Albernheit Satire sei, anderen vorzuwerfen, sie seien humorlos, wenn sie den Humor darin nicht entdecken.

Wie viele Blogger wären hier und da wohl froh gewesen, eine kostenfreie Unterlassungsaufforderung zu bekommen? Im Gegensatz zu einer Abmahnung, die mir mal ein gewisser Dialer-Freund zukommen ließ, fand ich die beiden kostenfreien Unterlassungsaufforderungen, die mir mal FAZ-Herausgeber Schirrmacher zugeschickt hat, sehr freundlich — und natürlich bin auf das freundliche Angebot eingegangen. Natürlich habe ich eine eigene Meinung, gibt es die Meinungsfreiheit — dies gilt aber ebenso für Frank Schirrmacher oder den DGB. Der DGB ist hier wohl der Meinung, seine Rechte seien verletzt worden. Wo also bleibt die Freiheit des DGBs anderer Meinung zu sein wie der freiheitskämpfende größenwahnsinnige Blogger? Ach — die gilt hier nicht? Hab ich mir fast gedacht… 😉

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