Schlagwort ‘DFB‘

Kirch lässt grüßen

Die Vereine der Fußball Bundesliga freuen sich über den den neuen TV-Deal mit Sky und der ARD. Rund 2,5 Mrd. Euro sollen in den nächsten Jahren in die Kassen der Clubs fließen. Die Champagnerkorken knallen, Spiegel Online fabuliert gar davon, dass demnächst «extrem teure Mega-Stars» in Deutschland spielen werden. Ein böses Erwachen scheint hier vorprogrammiert.

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DFB ./ Jens Weinreich — der Schlussstrich

PlattJens Weinreich atmet durch und man kann ihm nur gratulieren und alles Gute wünschen. Der Feldzug des DFB auf meiner Meinung nach undemokratische Art und Weise hat ein Ende gefunden. Beide Parteien haben nun zusammen eine Presseerklärung veröffentlicht. So sehr es mich für Jens Weinreich freut, dass diese nervenaufreibende und existenzbedrohende Angelegenheit nun zu Ende gegangen ist, so sehr sei noch einmal darauf hingewiesen, mit was für Mitteln der DFB ganz offensichtlich versucht hat, einen Menschen zu zerstören. Ich bin für mich zu der Überzeugung gelangt, dass die Herren Dr. Theo Zwanziger, Harald Stenger, Wolfgang Niersbach und Dr. Rainer Koch zurücktreten sollten. Ich bin fast versucht, zu behaupten, sie sind moralisch einfach nicht in der Lage, den DFB zu leiten, Fair Play den kleinen und großen Kickern vorzuleben. Ich behaupte es aber nicht, sollen sich die Leser ihre eigene Meinung bilden — hier auf F!XMBR und bei Jens Weinreich. Die Überschüsse aus der erfolgreichen Spendenaktion werden sachdienlich verwendet, Jens schlägt unter anderem vor, die Hartplatzhelden zu unterstützen. Die Presseerklärung:

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Interview mit Jens Weinreich

Das Magazin 11 Freunde hat ein Interview mit Jens Weinreich geführt.

Ein Vernichtungsfeldzug
Denn seither haben die Gerichte ja fünf Mal entschieden – fünf Mal für mich, fünf Mal gegen den DFB. Und trotzdem habe ich, am 25. November, dem DFB ein schriftliches Angebot unterbreitet, die juristische Auseinandersetzung zu beenden. […] Ich habe einen Themenbereich kommentiert, in dem ich nicht völlig ahnungslos bin, schon 1998 habe ich zu dieser Problematik mit Thomas Kistner ein Buch veröffentlicht: »Das Milliardenspiel«. Es verging knapp ein Monat, bis ich eine Unterlassungsverpflichtungserklärung bekommen habe.

Wer noch eine kleine Spende übrig hat, der möge das bitte tun. Und wenn jemand noch das eine oder andere Buch über Sportpolitik sucht, der lese hier noch einmal oder bestelle einfach das Milliardenspiel.

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Warum der DFB im Fall Hoffenheim schnell und entschlossen handeln muss

Der weltweite Leistungssport hat ein Problem. Spätestens seit den Apotheker-Festspielen der Tour de France sind auch den letzten Zuschauern und Sesselsportlern Zweifel gekommen, ob im Profisport alles mit rechten Dingen zugeht. Doping wird in vielen Fällen nicht mehr unter der medialen und öffentlichen Decke gehalten. Das Thema Doping ist in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt. Wir stehen diesbezüglich zwar noch am Anfang — es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Fußball-Deutschland diskutiert zur Zeit den Fall der zwei Hoffenheimer Kicker Andreas Ibertsberger und Christoph Janker, die nach ihrem Spiel gegen Gladbach wegen einer Teamsitzung 10 Minuten zu spät zum Doping-Test gekommen waren. Eine Welle der Empörung schwappt durch die Republik, das Regelwerk sieht vor, diese beiden Spieler nun mindestens für ein Jahr zu sperren. Was jedoch wie ein harmloser Fauxpas aussieht, ist in Wahrheit ein schwerwiegendes Vergehen gegen den per se schon an vielen Stellen zahnlosen Tiger Doping-Vorschriften. Der DFB muss nun schnell und entschlossen handeln, er zeigt an anderen Stellen, dass er dies sehr gut kann, und er wird keine andere Wahl haben, als Ibertsberger und Janker zu sperren. Und das ist auch gut so.

In aller Regelmäßigkeit lesen wir tragische Nachrichten, dass junge Leistungssportler von heute auf morgen den Tod gefunden haben. Dabei drängt nicht die Trauer über den Verlust der Menschen in den Vordergrund – die erste Frage lautet immer: Was haben diese Sportler für Medikamente eingeworfen? Im Leistungssport geht heute nichts mehr ohne zusätzliche Mittel, der Übergang zwischen legal und illegal ist fließend. Wenn es den Sportverbänden wirklich ernst ist, im Kampf gegen das Doping klare Linien zu ziehen, dann muss bei eindeutigen Fällen, und seien sie noch so schwer vermittelbar wie im Fall Hoffenheim, resolut gehandelt werden.

In Deutschland entwickelt sich gerade die Diskussion in die Richtung, dass das Vergehen doch völlig harmlos sei. Eine 10-minütige Verspätung sei doch wirklich nicht die Rede wert, man würde wegen einer Lappalie die Karriere zweier jungen Menschen zerstören. Das ist falsch. Die Liste mit den Möglichkeiten einen Doping-Test zu manipulieren ist lang. In 10 Minuten sind viele Dinge möglich. Es waren Spitzensportler die immer wieder gezeigt haben, welch Einfallsreichtum der Mensch besitzt. Das Verhalten der Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker ist nicht harmlos, es ist unentschuldbar.

Einen neuen Nebenkriegsschauplatz schlägt nun der Hoffenheimer Trainer Ralf Rangnick auf, der behauptet, Verspätungen bei Doping-Kontrollen seien die Regel, beispielsweise um den Spielern die Möglichkeit zu geben, ein neues Trikot überzustreifen. Er stellt somit in den Raum, dass Manipulationen von Doping-Tests in der Fußball-Bundesliga normal seien, nicht eine Ausnahme. Es ist gut und richtig, dass der Deutsche Fußballbund eine Stellungnahme von Ralf Rangnick eingefordert hat. Der Bremer Manager Klaus Allofs hat Rangnick bereits widersprochen, es scheint, als seien die Hoffenheimer hier den berühmten Schritt zu weit gegangen.

Der weltweite Leistungssport hat ein Problem. Es besitzt nicht mehr das Vertrauen der Menschen. Die Diskussionen im Fall Hoffenheim zeigen, warum. Selbst wenn ein eindeutiger Verstoß festgestellt wird, versuchen die Betroffenen sich rauszureden. Es ist immer wieder das gleiche Spiel. Der DB täte gut daran, in einem ordentlichen Verfahren schnell und entschlossen zu handeln: Das heißt: Andreas Ibertsberger und Christoph Janker müssen für mindestens ein Jahr gesperrt werden, Hoffenheim ist der Punkt aus dem Spiel gegen Gladbach abzuziehen, Gladbach sind im Gegenzug die Punkte anzuerkennen. Auch wenn die Doping-Probe der beiden Profis negativ ausgefallen ist – wer kann schon sagen, ob sie es wirklich war? Sollten sich die Vorwürfe Ralf Rangnicks als unbegründet und als Versuch herausstellen, die gesamte Fußballbundesliga zu diskreditieren um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist auch der Hoffenheimer Trainer zu sperren. Im Fall Hoffenheim steht ein stückweit die gesamte Glaubwürdigkeit des deutschen Profi-Fußballs auf dem Spiel. Hoffen wir, dass sich der DFB dieser Verantwortung bewusst ist.

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Wie der DFB die Existenz eines Menschen ruinieren will

Jens Weinreich gehört weltweit zu den besten und etabliertesten Sportjournalisten. Anfang des Jahres erst, durfte er vom Medium Magazin den Preis als Deutschlands Sportjournalist des Jahres entgegen nehmen. Mittlerweile jedoch sieht Jens Weinreich seine gesamte berufliche Existenz in Gefahr. Ende Juli letzten Jahres berichtete das Weblog direkter-freistoss.de über die Kartellamtsentscheidung bzgl. des Vermarktungsmodells der TV-Rechte von der Deutschen Fußball Liga (DFL). In den Kommentaren meldete sich auch Jens Weinreich zu Wort und äußerte seine Meinung zu DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Er ist ein unglaublicher Demagoge, so der Sportjournalist. Diese einfache Meinungsäußerung hat mittlerweile mehrere Gerichtsverfahren nach sich gezogen — weitere werden folgen. Die gesamte Existenz von Jens Weinreich steht auf dünnem Eis.

Dr. Theo Zwanziger und der DFB gingen gegen diese Formulierung und Jens Weinreich vor — und scheiterten vor dem Landgericht und auch dem Kammergericht in Berlin. Mit der Äußerung des Antragsgegners, der Antragsteller sei ein “unglaublicher Demagoge”, wird dessen Persönlichkeitsrecht nicht rechtswidrig verletzt, weil es sich um eine zulässige Meinungsäußerung handelt, die keinen schmähenden Charakter hat, so das Landgericht Berlin. Dr. Theo Zwanziger und der DFB hätten es dabei belassen können. Sie taten es jedoch nicht. Mittlerweile tanzt Jens Weinreich laut eigenen Aussagen auf drei unterschiedlichen Hochzeiten, das heißt drei verschiedene juristische Stränge werden gegen ihn und auch von ihm angestrengt.

Doch nicht nur das, der DFB selbst hat mit aller Macht versucht, Jens Weinreichs Ruf zu diskreditieren. In einer Presseerklärung, die zusätzlich an mehrere Personen aus Politik und Sport geschickt wurde, hat der DFB Tatsachen verdreht und zwei Gerichtsurteile gegen den Sportverband unterschlagen. Ob das zum Wohle des Sports geschehen ist, wurde dabei nicht überliefert. Jens Weinreich hat erfolgreich gegen diese Pressemitteilung eine Einstweilige Verfügung erwirkt, worauf der DFB in zwei Punkten Widerspruch einlegte, das Landgericht Berlin bestätigte jedoch die Verfügung. Der DFB hat nun Jens Weinreich dazu gedrängt, ins Hauptsacheverfahren zu gehen. Dies ist geschehen, die Folgen für den DFB sind marginal. Die Folgen für Jens Weinreich sind unvorhersehbar.

Vor dem Landgericht Frankfurt hat Jens Weinreich gegen einige Punkte der DFB-Pressemeldung eine Gegendarstellung erwirkt. Selbstverständlich hat der DFB Widerspruch eingelegt, zudem bestreitet der DFB die Rechtmäßigkeit der Zustellung der Verfügung per Telefax. Man kann sich durchaus vorstellen, dass Jens Weinreich an jedem neuen Tag mit einem Zittern seinen Briefkasten öffnet. Die Nerven sind zum Zerreißen gespannt, das finanzielle Risiko kaum noch tragbar. Für den DFB ist es nur ein PR-Desaster, welches schon zu Rücktrittsgedanken des Herrn Dr. Zwanziger geführt hat. Dies hat er mittlerweile leider zurückgenommen. Für Jens Weinreich jedoch, bedeutet dieser Fall viel mehr. Es kann für ihn Alles bedeuten.

In einem Interview mit direkter-freitstoss.de sagte Dr. Theo Zwanziger im November letzten Jahres: Ich bin kein Prozesshansel, ich kann Kritik einstecken. Wenn auf solche Worte keine Taten folgen, kann man diese Sätze sicherlich auch als Lügen bezeichnen. Dr. Theo Zwanziger versucht mit der gesamten Macht des DFB im Hintergrund Recht zu bekommen — ob er dabei wirklich Kritik einstecken kann und kein Prozesshansel ist, mag der geneigte Leser selbst entscheiden. Gegenüber F!XMBR äußerte sich Dr. Theo Zwanziger wie folgt: Auch Sie gefallen sich in Ihrem Schreiben in der Rolle, Täter und Opfer zu verwechseln. Er sieht sich selbst als Opfer, Jens Weinreich als Täter. Wenn man die ursprüngliche Äußerung Jens Weinreichs nimmt, kann man ihm dies durchaus zugestehen, auch wenn mehrere Gerichte das anders gesehen haben — und sicherlich sehen werden.

Jedoch hat Dr. Theo Zwanziger mittlerweile mehrere Grenzen überschritten. Aus dem vermeintlichen Opfer ist ein Täter geworden. Aus der von Dr. Theo Zwanziger immer wieder betonten privaten Angelegenheit ist ein Politikum geworden. Er hat den gesamten DFB eingespannt, namentlich seien hier auch Wolfgang Niersbach, Harald Stenger und Dr. Rainer Koch genannt. Der DFB hat diskreditierende Pressemeldungen verschickt, die den Ruf Sportjournalisten Jens Weinreich ruinieren sollten. Bis heute ist nicht ein Gerichtsbeschluss pro DFB und Dr. Theo Zwanziger ergangen. Jens Weinreich hatte immer das Recht auf seiner Seite.

Heute hat Jens Weinreich auf seinem Blog ein Appell veröffentlicht. Er bittet um Hilfe, um Spenden, um Unterstützung. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass er mit den Kräften am Ende ist. Er schreibt: Längst hat sich eine fünfstellige Summe an Anwalts– und Gerichtskosten angehäuft, nur ein Teil davon muss die Gegenseite erstatten. […] Im Wochenrhythmus steigen die Kosten, sie könnten leicht explodieren und sich verdoppeln, sollte ich einmal vor Gericht unterliegen. […] Jemand hat mir mal überschlagen, dass es 70.000 Euro sein könnten. […] Das mediale Interesse am Streitfall DFB/Zwanziger vs. Weinreich sank also wieder. Der deutsche PR-Rat hat offenbar auch kein Interesse mehr daran, die von Gerichten gerügte zweifelhafte Qualität der DFB-Pressemitteilung vom November zu würdigen. Deutsche Journalistenverbände hatten sich ohnehin nur zögerlich dazu geäußert, Hilfe darf ich nicht erwarten. Der Einsatz der Journalistenvervände DJV und VDS ist hier nachzulesen.

Es ist der verzweifelte Hilferuf eines Publizisten, eines Journalisten, eines Menschen, der in unserem wunderbaren Land nur den Fehler begangen hat, sein Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben. Es war ein einzelner Satz in einem Kommentar auf einem Weblog, der nun die Existenz Jens Weinreichs ruinieren könnte. Jens Weinreich braucht Hilfe. Finanziell, aber auch öffentlich. Jede kleine Spende, jeder Artikel kann helfen. Es bleibt zu hoffen, dass Jens Weinreich diese Hilfe von einer breiten Öffentlichkeit erfährt — schließlich kann es morgen jeden anderen Blogger, Journalisten und Publizisten treffen. Sie, mich, uns.

Der DFB hat weltweit einen hervorragenden  Ruf. Dr. Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach, Harald Stenger und Dr. Rainer Koch setzen gerade alle Hebel in Bewegung, absichtliches und gefährliches Foulspiel in das Regelwerk mit aufzunehmen. Einmal ganz direkt gesagt: Der DFB und seine Entscheider versuchen, einen Menschen zu zerstören. Die genannten Personen sind somit für eine Institution wie den DFB nicht mehr länger tragbar. Sie sollten zurücktreten — besser heute als morgen. Geschieht dies nicht, muss sich der DFB von Innen heraus erneuern. Der deutsche Fußball lebte immer vom Fair Play. Dr. Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach, Harald Stenger und Dr. Rainer Koch treten diesen Gedanken gerade mit Füßen.

Mehr zum Thema:
Jens Weinreich hat in einem Wegweiser den gesamten Fall veröffentlicht
F!XMBR – DFB ./. Jens Weinreich

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Träume sind Schäume

PlattSo sagt ein bekanntes deutsches Sprichwort. Wenn man den Beschluss der 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt von heute begutachtet, dann muss man konstatieren, dass die Antwort Dr. Theo Zwanzigers auf meinen Offenen Brief schon fast eine tragische Komödie sein könnte, aber eben nicht von Realismus gekennzeichnet ist. Es hat fast den Anschein, als würden sich manche Herren innerhalb des DFB in ihre eigene surreale Welt zurückziehen. Herr Dr. Theo Zwanziger hat in den letzten Monaten immer wieder versucht, seine Auseinandersetzung mit Jens Weinreich auf die private Ebene zu schieben – zuletzt im Interview mit der SZ, in der er behauptet hat, wenn die Versicherungsfrage geklärt sei, wird dem DFB kein Schaden entstehen. Dass aber die Auseinandersetzung keine alleinige Angelegenheit zwischen Herrn Dr. Theo Zwanziger und Jens Weinreich ist, beweist die ominöse Presseerklärung des DFB vom 14. November diesen Jahres.

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Antwort von Dr. Theo Zwanziger — Von Opfern und Tätern

Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußballbundes, hat auf meinen Offenen Brief geantwortet. Da ich meine Zeilen und auch vorangegangene Artikel veröffentlicht habe, hier schon allein aus Gründen der Fairness die Zeilen des Dr. Theo Zwanziger:

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Offener Brief an Dr. Theo Zwanziger

PlattLieber Herr Dr. Zwanziger,

fassungslos verfolge ich seit Monaten wie Sie und der gesamte DFB gegen den Journalisten Jens Weinreich vorgehen. Alles begann mit einem Kommentar des Jens Weinreich, indem er Sie als «unglaublichen Demagogen» titulierte. Zwei Gerichte haben Ihnen bereits eine Einstweilige Verfügung versagt, dieser Ausspruch sei eine «zulässige Meinungsäußerung», so das Landgericht Berlin. Und auch die nach einigen Scharmützeln erfolgte Pressemitteilung des DFB habe ich nur noch mit Erstaunen zur Kenntnis genommen — seinerseits ist Jens Weinreich juristisch erfolgreich gegen den DFB und diese Meldung vorgegangen. Sie fühlen sich heute auf einmal wieder in ihrer persönlichen Ehre verletzt — trotz gegenteiliger Aussagen vor dieser «ominösen» Presseerklärung des DFB. Herr Dr. Zwanziger, glauben Sie nicht, dass ein offener Diskurs Ihre Ehre in jeglicher Form wiederhergestellt hätte, wenn sie denn jemals wirklich verletzt wurde? Mittlerweile veröffentlichen nicht nur «private Publizisten» täglich Artikel über den Fall Zwanziger ./. Weinreich — mittlerweile berichtet fast jede etablierte Zeitung und jedes angesehene Magazin von Ihren Niederlagen und ihrer Fehde gegen Jens Weinreich. Was glauben Sie wohl, wie positiv die Reaktionen gewesen wären, hätten Sie ebenso wie Jens Weinreich auf dem Blog «Direkter Freistoss» kommentiert? Wenige Sätze um zu zeigen und zu sagen, warum Sie handeln, wie Sie handeln? Stattdessen eskaliert der Fall nun bis zum Äußersten.

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Treten Sie zurück, meine Herren!

PlattDie SZ hat ein sehr gespanntes Verhältnis zu Bloggern, zu freien Publizisten im Internet. Profanes Bashing ist dort die Tagesordnung — im Gegenzug wird dann der SZ jeder einzelne Fehler und so manche Bildergalerie um die Ohren gehauen. Dieser perfekte Doppelpass wird gespielt, seit die SZ das erste Mal das Thema Blogger auf der Agenda stehen hatte. Man hasst und versteht die neue Konkurrenz offenbar nicht, die gar keine Konkurrenz ist und auch nicht sein will. Wenn die SZ nun aber die deutsche Blogosphäre in der Causa Zwanziger feiert, dann muss man sich schon verwundert die Augen reiben. 1:0 für Blogger — so steht es tatsächlich dort geschrieben. Nun müssen die Damen und Herren von der SZ nur noch lernen, dass Journalisten keine Blogger sind — vielleicht in einer Bildergalerie? Spaß beiseite: Wenn selbst die SZ, die seit Jahren die deutsche Blogosphäre (zurecht, nur halt aus dem Glashaus) in Grund und Boden schreibt, nun den Sieg der Blogger über den DFB feiert, dann muss sich der DFB schon fragen, wie tief man in Frankfurt gesunken ist. Ich befürchte ja fast, Selbstkritik ist dort ein Fremdwort.

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Die Affäre Zwanziger, Niersbach und Stenger…

… lässt sich nun in einer wunderschönen Timeline nachvollziehen, welche die Jungs von Sportticker.net zusammengestellt haben.

So langsam sollte sich der gesamte DFB fragen, ob die drei oben genannten Herren noch für den DFB tragbar sind.

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Was macht der DFB in der Wikipedia?

Der Wikipedia-User Walter Gibson ergänzte den Wikipedia-Artikel um Theo Zwanziger mit folgendem Absatz:

Den Sportjournalisten Jens Weinreich, der ihn als “unglaublichen Demagogen” bezeichnete, verklagte Theo Zwanziger vor dem Landgericht Berlin auf die Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserklärung. Das Landgericht und das Kammergericht Berlin haben dieses Unterlassungsbegehren und den Antrag auf einstweilige Verfügung abgewiesen. Jens Weinreich

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