Schlagwort ‘Desaster‘

Stoppt die Elbphilharmonie!

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Foto: Andre080582 | CC-Lizenz

Wenn Kleingeister sich selbst ein Denkmal setzen wollen, kommt selten etwas Gutes dabei raus. Die Elbphilharmonie in Hamburg war das Lieblingsprojekt des ehemaligen Ersten Bürgermeisters der Stadt, Ole von Beust. Die CDU und Ole von Beust wollten mit Sidney und anderen Metropolen in einer Liga spielen, man sprach bescheiden von hanseatischer Weltarchitektur. Die Hansestadt Hamburg ist für die Seriosität und Integrität ihrer Kaufleute bekannt — und so gab es kaum Kritik als die Stadt Hamburg und das Konsortium Adamanta den Vertrag zum Bau der Elbphilharmonie unterzeichneten. 77 Mio. Euro sollte das Meisterwerk den Steuerzahler kosten, 2010 sollte die Elbphilharmonie eröffnet werden. Wie bekannt, ist weder der Eröffnungstermin eingehalten worden, noch die ursprünglich veranschlagten Kosten.

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Schwarz-Gelb vor dem Neustart

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Mal wieder wird in diesen Tagen über unsere schwarz-gelbe Bundesregierung gesprochen. Ich glaube, so langsam manifestiert sich selbst in den konservativen Medien die Erkenntnis, dass wir es mit der desaströsesten Bundesregierung nach 1949 zu tun haben. Es begann mit der Mövenpick-Steuer, setzte sich in unzähligen Entscheidungen, wie dem Atom-Wirrwarr, fort — praktisch keine Entscheidung wird dem Amtseid der Bundeskanzlerin und dem ihrer Kabinettskollegen gerecht.

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Das Versagen des ehemaligen Nachrichtenmagazins

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Bild: F!XMBR

Auf vielen deutschen Blogs wird der SPIEGEL nur noch als ehemaliges Nachrichtenmagazin bezeichnet. Die Credits dafür gehen meist an Fefe — auch wenn die Bezeichnung schon ein paar Jahre länger im Netz kursiert. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich schon als kleiner Steppke immer den SPIEGEL gelesen habe. Ich komme aus einem Elternhaus, in dem eher SPD als CDU gewählt wurde. Ich würde mich selbst als sozialdemokratisch bezeichnen, auch wenn ich seit Jahren nicht mehr SPD gewählt habe. «Der SPIEGEL ist links», so habe ich es von Kindesbeinen an gelernt — er war das intellektuelle Gegenstück zu Springer und Konsorten. In den letzten Jahren jedoch ist der SPIEGEL zu einem lächerlichen Mainstream-Medium verkommen, man redet den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft nach dem Mund. Die Agenda 2010 hätte es ohne die propagandistische Begleitung des SPIEGEL nie gegeben. Unter Stefan Aust und auch dessen Nachfolger, Mathias Müller von Blumencron, abgezogen vom boulevardesken SPIEGEL Online, der nun gemeinsam mit Georg Mascolo das Blatt führt, hat sich der SPIEGEL zur rechten Speerspitze deutsche Politik gewandelt. Früher haben die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft am Sonntag gezittert, wenn der neue SPIEGEL anstand. Heute können sie sicher sein, dass ihre PR-Texte pseudo-journalistisch verpackt unter das Volk gebracht werden.

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The Afghanistan War Logs – ein Desaster für den Spiegel

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Bild: F!XMBR

Die Veröffentlichung der Afghanistan War Logs auf Wikileaks, journalistisch begleitet und aufbereitet durch den Spiegel, den Guardian und der New York Times ist sicherlich einer der größten Scoops der jüngeren journalistischen Geschichte. Drei der renommiertesten Redaktionen haben wochenlang an der Recherche und der Überprüfung der Dokumente zusammengearbeitet – sie sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass die Protokolle authentisch sind und dass ein großes öffentliches Interesse an der Veröffentlichung besteht. Eine großartige globale journalistische Zusammenarbeit. Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den Redakteuren gemeinsam in der Londoner Redaktion des Guardians die Dokumente übergeben – es drang keine Informationen vorab nach draußen. Selbst als der Spiegel am Sonnabend angekündigt hat, dass das ePaper des Spiegel erst am Sonntagabend erscheinen würde, tippten fast alle Beobachter auf die Berichterstattung zur Tragödie der Loveparade. Nun ist die Bombe geplatzt – und für den Spiegel entwickelt sich die Geschichte zu einem großen Desaster. Das lässt sich an zwei Punkten festmachen.

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Das Desaster

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Die Wahl Christian Wulffs sollte nach Bekunden der schwarz-gelben Koalition für einen Neustart stehen. Niemand hat ernsthaft daran gezweifelt, dass der Niedersachse im ersten Wahlgang gewählt werden würde. Und doch erlebten wir eine Sensation, ein politisches Erdbeben. Im Ersten Wahlgang stimmten rund 40 Wahlfrauen und –männer aus dem schwarz-gelben Lager für Joachim Gauck. Versteinert nahm Angela Merkel dieses Ergebnis zur Kenntnis, als Norbert Lammert es verkündete, im ersten Moment vergaß sie sogar zu klatschen. Im zweiten Wahlgang waren es immer noch rund 30 Wahlfrauen und –männer aus dem Regierungslager, die für Joachim Gauck votierten – so war ein dritter Wahlgang nötig. Dann endlich, so mag man bei Union und FDP denken, wurde Christian Wulff zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Doch wieder konnte Wulff nicht alle Stimmen aus dem eigenen Lager auf sich vereinen.

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100 Tage Glückseligkeit

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Es war eine Liebesheirat. 100 Tage Schwarz-Gelbe Koalition liegen nun hinter uns – und ich muss ehrlich gestehen, was ich bisher gesehen habe gefällt mir außerordentlich gut. Die christlich-liberale Koalition als Desaster zu bezeichnen, wäre noch harmlos ausgedrückt. Selten haben Politiker ihre Unfähigkeit derart zur Schau gestellt, wie Angela Merkel, Guide Westerwelle und ihre Getreuen in den letzten Monaten. Solange das Schwarz-Gelbe Chaos weiter unser Land beglückt, kann es nicht allzu viel zerstören. Man muss solche Dinge auch einmal positiv sehen.

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Die Internetversager der SPD

SPDIrgendwann im letzten Jahr habe ich das erste Mal davon gelesen, dass die SPD die Internetpartei sei, es zumindest in diesem Jahr werden wolle. Schon damals musste ich schmunzeln, denn Vergleiche mit Barack Obama hinkten schon immer. Obama hatte eine Vision, eine Idee, er hat den Menschen in den USA Inhalte versprochen, und diese hat er durch seine weltweite Vernetzung im Internet verbreitet. Die SPD hat in ihrem derzeitigen Zustand gar nichts. Sie hat keine Inhalte, außer eine gescheiterte Agenda 2010, Frank-Walter Steinmeier hat keine Vision, er ist der Prototyp eines technokratischen Beamten — zuletzt hat die SPD keine Idee für die Zukunft dieses Landes. Das alles gipfelt in den Bemühungen der SPD, sich in die Große Koalition zu retten. Der Online-Wahlkampf hat nie stattgefunden — Im Gegenteil, die wenigen Bemühungen wurden eher belächelt, als dass sie ernst genommen wurden. Der Online-Wahlkampf brach endgültig zusammen, als der Online-Beirat der Genossen aufgrund der Zustimmung der SPD zu den Netzsperren seine Tätigkeit niederlegte. All das hat man live im Netz erleben könnte, nun aber hat der Freitag einen Artikel aus dem Inneren der SPD, der Nordkurve, veröffentlicht. Der Artikel legt Zeugnis für das Internetversagen der SPD und insbesondere Kajo Wasserhövel ab. Ein Insider berichtet anonym — mir persönlich bleibt nur ein Kopfschütteln.

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