Schlagwort ‘damals‘

damals

Miami, Florida, ca. 1908

Herrscht Interesse an Dingen abseits von Technik-foo, Gadgets und stetigen Kassandrarufen gen Politik? Wenn ja, dann wird man wohl auf Shorpy sein kultur-historisches Eldorado finden.

Wer sich daran nicht sattzusehen vermag ;-), der findet ähnliches auch für das Zarenreich der Jahre 1905–1918 in hoher Auflösung. Nicht zu vergessen, dieses prachtvolle Farbbild Londons der 20er Jahre.

Bild: Nutzungshinweise

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Mein GIMP und ich – eine Geschichte

gimpEs hat lange (Jahre) gebraucht, bis ich mit GIMP warm geworden bin. Damals, als es noch kein Web 2.0 gab, keine Blogs, man per analogem Modem, per Minute abgerechnet, ins Internet ging, war GIMP noch eher unbekannt. Wir nutzten zu der Zeit Shareware – vielleicht sagt dem einen oder anderen Leser der Begriff noch etwas. Größere Downloads waren damals die Seltenheit, Photoshop per Warezslutz – kennt wer noch die grünen Bälle/Kugeln — war eine Utopie, solange man nicht Zugriff auf einen Uni-Rechner hatte, doch auch da stellte sich das Problem, die Daten mit nach Hause zu bekommen. Damals waren wir noch auf die kleinen Helferlein angewiesen, die auf 1–2 Disketten passten.

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Die feuchten Träume eines jeden C64-Junkies

Was macht man, wenn man begeisterter C64-Freak ist, verdammt gut programmieren kann und zu viel Zeit hat? Nun, Mathfigure hat die Frage wie folgt beantwortet: Er hat sich den Frodo-Emulator vorgenommen und einen Debugger implementiert. Ich gebe zu, so ganz habe ich das Programm noch nicht verstanden. 😀

ICU64
First release of ICU64 and Frodo Redpill
Download Frodo Redpill

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The Computer Chronicles — Commodore 64

Hach, was waren das für Zeiten als TOYS«R«US wegen dem C64 zu Software«R«US mutierte. Ich glaube mit dem C64 ist das wie mit der ersten großen Liebe — man wird ihn nie vergessen. The legend is still alive… 😉

The Computer Chronicles @ archive.org.

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Monkey Island kommt zurück

Wie genial ist das denn? Monkey Island kehrt zurück — in einer Special Edition. :) Ein wenig aufgemotzt — aber da es das alte Spiel ist, bleibt natürlich der unwiderstehliche Charme bestehen. Purists will also delight in the ability to seamlessly switch between the updated HD graphics and the original’s classic look. Haben will, haben will, haben will. 😀 (via Grumpy Gamer Ron Gilbert)

Das könnte nach langer Zeit mal wieder sein, dass ich mir ein Spiel kaufe — in den letzten Monaten habe ich mich mit VICE, ScummVM oder der DOSBox amüsiert.

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Happy Computer & PowerPlay — They are still alive

PowerPlayKennt sie noch jemand, die Happy Computer oder die PowerPlay? Wer in heutigen Zeiten ein wenig Nostalgie erleben möchte, ist entweder auf Funde auf dem eigenen Speicher angewiesen, überteuert auf eBay oder bei Kultboy.com oder Kultpower.de. Ein Geheimtipp war auch immer das Blog von Heinrich Lenhardt, Lenhardt lästert, einem der dienstältesten Computerspielejournalisten Deutschlands, der Redakteur bei der Happy Computer war und später bei der PowerPlay Chefredakteur. Aus dem Geheimtipp wird für Fans nun eine Pflichtlektüre, gibt es doch nun den Spieleveteranen-Podcast. Heinrich Heini Lenhardt, Boris Doc Bobo Schneider, Anatol Locker und Jörg Langer sprechen, flachsen über aktuelle Themen wie das iPhone, sie blättern durch alte PowerPlays — hach, damals, ja da war alles besser. 😀

Wir zeichnen über Skype auf, da Heinrich in Kanada sitzt. Leider schwankt die Skype-Qualität von ‚erträglich‘ bis ‚lausig‘, dazu kommt noch, dass Anatols Stimme nicht in den Skype-Audiostream enthalten ist und als eigene Spur aufgezeichnet wird. Eine individuelle Aufzeichnung für jeden Teilnehmer wäre natürlich möglich, würde aber den Privatveranstaltungs-Rahmen des Podcasts mächtig sprengen. Falls uns jemand ein Conferencing-System zur Verfügung stellen kann, bei dem hinten noch ein MP3-File abfällt, bitten wir um Kontaktaufnahme.

Mal wieder ein neuer, aber absolut genialer Podcast. Mögen nach den ersten drei Folgen noch viele folgen. :) Aber bis alle alten PowerPlays oder Happy Computer durchgeblättert wurden, vergehen noch einige Tage. 😀

Aus meiner Sprechstunde
Veteranen-Podcast 2
Aller guten Podcasts sind 3 (unten)

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die Menschen hinter den Kinderspielen

Oder ein Besuch bei id Software im November 1993, kurz bevor eines dieser heute alltäglichen Spiele mehr oder weniger ein Genre initiierte. Wir legten damals bei einem bekannten Deutschen Technologieriesen eine ganze Etage mit eben diesem Spiel lahm, viele derjenigen gehen heute noch diesem Hobby nach, sind inzwischen auch Familienväter etc. pp. oder einfach nur nette Menschen. Diese Menschen konnten und können allesamt zwischen Realität und Fiktion unterscheiden, im Gegensatz zu unserer heutigen Politprominenz die in der Realität fortwährend mehr und mehr Dämonen schaut. Drum auch kein Video zu letzteren, schließlich wollen wir unsere treuen Leser auch morgen wieder begrüßen dürfen 😉

Und da wir gerade bei dieser Thematik sind, ich werde mich nun vice versa auch keiner grenzdebilen Stigmatisierung irgendwelcher Sportschützen hingeben. Nur weils gerade mal so schön anhand einiger einzelnen Personen passen würde — dieses grottige Niveau überlasse ich anderen. Zudem müßte ich dann auch jene abwatschen, die in unserer Mitte wandeln und einem Beruf mit gezielt herabgesetzter Hemmschwelle nachgehen. Man sieht wohin eine derartige infantile Logik führt, man verkennt mehr und mehr die eigentliche Problematik, die da u.a. in tiefliegenden gesellschaftlichen Problemen fußt.

via The Artful Gamer

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Google Classic

Ja, so war das damals, Ihr verrückten Internetjunkies. Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es heute habt. Damals haben wir Google eine Karte geschickt, spätestens 30 Tage später wurden die Suchergebnisse per Post geliefert. Bei über 1 Mio. Treffer fluchte zwar der Postbote, aber das war es uns wert. Ja, so war das damals. Oder so… 😀 (via)

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Monkey Island Shoes


Foto: El Último Blog al que Irías

Wie genial — nicht nur die Idee, auch die Ausfertigung… (via)

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Mich langweilt das Internet

CosmoIch kann mich noch gut an meine ersten Gehversuche im Internet erinnern. Das Analog-Modem weckte den Nachbarn bei seinem Mittagsschlaf, der Seitenaufbau dauerte schon mal ein paar Sekunden, Geocities, Augenkrebs-Alarm und doch jeden Tag etwas Neues, etwas Innovatives – der Spaß an der Sache stand im Vordergrund. Mitte, Ende der 90’er stand ein sehr guter Freund gerade vor seinem Diplom in Biologie an der Universität Osnabrück. Um seine Kulturen im Blick zu haben, musste er zu jeder Tageszeit in die Uni können, also auch in der Nacht. Dementsprechend hatte er einen Schlüssel – und so haben wir fast schon wöchentlich zu Dritt im CIP-Pool der Universität Osnabrück, Fachbereich Biologie, eine Internet-Party veranstaltet. Eine 2-MBit-Leitung und auf ging es zu Cosmo Connor. Danach war meist Warezslutz an der Reihe – 200 Files à 1,44 MB waren binnen kürzester Zeit auf der Platte. Das Kopieren auf die Disketten nahm mehr Zeit in Anspruch als das Runterladen. Hach, was waren das noch für Zeiten. Besonders lustig war es, mitten in der Nacht in der leeren Mensa unseren mitgebrachten Kartoffelsalat mit den kalten Bockwürstchen zu verputzen.

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25C3: Erich Mühsams Tagebücher in der Festungshaft

Während seiner Festungshaft (1920−1924) wurden dem Dichter und Anarchisten Erich Mühsam mehrfach die Tagebücher konfisziert, ausgewertet und (teils öffentlich) gegen ihn verwendet.

25C3

Wir haben alle nichts zu verbergen. Oder vielleicht doch? Wie absurd dieser Satz ist, zeigt Johannes Ullmaier in seinem Vortrag über Erich Mühsam. Deutschland entwickelt sich zu einem Staat, in dem die Bürger per se verdächtig sind, die Unschuldsvermutung gilt nicht mehr – zu unser aller Sicherheit werden wir überwacht. Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat angeblich nichts zu befürchten. Ein weit verbreiteter Satz, auch innerhalb der Bevölkerung. Wo dieser Weg jedoch hinführt, hat Erich Mühsam am eigenen Leib erfahren müssen. Es sollte uns eine Lehre sein.

Nehmt Euch die Zeit

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