Schlagwort ‘Chris‘

«Das freie Internet gibt es nicht mehr.» Interview mit dem Deutschlandradio Wissen

Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit:

Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen ist. Das freie Internet gibt es nicht mehr.

DR Wissen: Wir bestimmen, wo du surfst (MP3, 3,4 MB)

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7 Jahre F!XMBR

Caschy feiert nebenan Geburtstag, herzlichen Glückwunsch, wir haben den unseren verpasst. Das kommt davon, wenn man nicht mehr allzu viel auf dem eigenen Blog schreibt. Wir werden uns bessern, versprochen. Mal im Ernst: Ob es wieder mehr wird, oder als Archiv stehen bleibt, kann ich nicht sagen, derzeit liegen unsere Prioritäten auf anderer Ebene. Lasst Euch nicht ärgern, gehabt Euch wohl, wer mich schnell erreichen möchte, macht das per Mail, Twitter — und Google+ gibt es auch noch. ;-)

Auf die nächsten 7 Jahre, dann lachen wir über den Blog-Blues im 6. und 7. Lebensjahr. ;-)

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Frohes Fest

 

Wir wünschen all unseren Lesern und deren Familien und Freunden, ein frohes Fest, sowie ein glückliches, neues Jahr 2013 :-)

Bild: Wikipedia

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Warum ich Blogger, kein Journalist bin

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Foto: F!XMBR

Der gute Herr Kaliban, Gunnar Lott, schreibt darüber, aus Bronze Gold zu machen, als Journalist einen brauchbaren Text zu verfassen. Das erinnert mich wieder daran, warum ich Journalismus einfach nicht kann, mich zumindest sehr schwer damit tue.

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Die Beleidigungen der Doro Bär

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Foto: F!XMBR

Im Internet ist es immer wieder schön zu beobachten, wenn Menschen, besonders, wenn sie bekannter sind, ihre Hose runterlassen. Doro Bär gehört zu dieser Sorte Menschen:

Ich twitterte:

Was vom Tage übrig blieb:@peteraltmaier und @DoroBaer haben Ansgar Haveling nicht widersprochen. Haveling spricht für die Union. #merken

Weiterlesen: »Die Beleidigungen der Doro Bär«

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Der «Zündfunk» zur «Digitalen Gesellschaft»

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Screenshot: digitalegesellschaft.de

Der «Zündfunk» hat Markus Beckedahl und meine Wenigkeit zur «Digitalen Gesellschaft» befragt.

Christian Sickendieck:
Der Verein «Digitale Gesellschaft» muss sich der digitalen Gesellschaft, also den Menschen die am Internet partizipieren, öffnen. Es kann nicht sein, dass das eine geschlossene Gesellschaft wird. Letztlich sehe ich Lobbyarbeit auch per se kritisch. Lobbyarbeit hat immer den Ruch, etwas im Hinterzimmer auszuklügeln ohne dass die Breite der Gesellschaft beteiligt wird. Dadurch, dass sie sich selbst als Lobbyorganisation präsentiert und den gleichen Weg geht, legitimiert sie andere Lobbyorganisationen und das halte ich für einen fatalen Irrweg.

Okay, beim nächsten Mal versuche ich dann, es besser auszuformulieren. ;-) Nichtsdestotrotz finde ich es schon gut, dass der Redakteur Christian Schiffer und der «Zündfunk» genau das Argument von mir in den Beitrag mit reingenommen hat, über das wir bisher noch gar nicht gesprochen haben: das kritische Hinterfragen von Lobbyorganisationen (und die Folgen für unsere Demokratie und Gesellschaft) per se.

Nachtrag: Eine (leicht) geänderte Fassung des Beitrages lief heute auch auf BR5 im Computermagazin. Diesmal sogar mit Podcast:)

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Fünf Jahre F!XMBR

Brüder, fliegt von euren Sitzen, Wenn der volle Römer kreist, Laßt den Schaum zum Himmel spritzen: Dieses Glas dem guten Geist!

Friedrich Schiller, «An die Freude»

Gibt es sonst noch etwas zu sagen? Fünf ganze Jahre, eine Ewigkeit im Netz. Beinahe über 10 Jahre kenne und schätze ich Chris, mit dem ich allerlei Abenteuer zusammen erlebte. Was will man mehr, wo geht es hin? Ich denke wir sind ganz zufrieden mit dem was wir bisher erreichten und so soll es auch in Zukunft sein. In diesem Sinne auf mindestens weitere fünf Jahre F!XMBR :-)

Bild: Wikimedia Commons, Font GentiumAlt

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Jetzt begehren die Spammer schon um Einlass in die Wohnung

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Foto: dee_gee | CC-Lizenz

Führt man ein etwas bekannteres Blog, gehört es zu den Begleiterscheinungen, dass man häufiger Werbematerialien bekommt, nicht nur per E-Mail, auch trifft die eine oder andere Lieferung per Post ein, per Snail Mail. Natürlich, wenn es mich interessiert, freue ich mich – in der Regel schreibe ich aber nicht darüber, weil ein Satz eigentlich immer die Intelligenz beleidigt: «Wir würden uns freuen, wenn sie darüber schreiben würden.» Was denn wohl sonst? Öffentlich verbrennen kann wohl nicht der Wunsch sein, wenn man uns solche Dinge zukommen lässt. Zuletzt habe ich ein wirklich interessantes Buch bekommen – nein, nicht den Thilo, ich bevorzuge mehrlagiges Toilettenpapier, sondern Ich bin dann mal Offline – Ein Selbstversuch von Christoph Koch. Ich muss es nur mal anfangen, zu lesen. Gerade über Bücher freue ich mich immer besonders.

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Danke – oder die Geschichte eines Bildes

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Ehrlich gesagt, ist es schon nett, auch einmal positive Rückmeldungen zu bekommen. ;-) Als ich die Geschichte online stelle, war mir schon klar, dass es dem einen oder anderen Leser gefallen würde. Man hat nach so vielen Jahren doch ein gewisses Gefühl, was passieren könnte. Mit dieser riesigen Welle habe ich aber nicht gerechnet. Aktuell zählt Rivva 4 Blog– und 173 Twitterreaktionen – wobei gerade Twitter natürlich nicht komplett erfasst wird. Da war und läuft immer noch eine Menge mehr. Ich habe ein paar Mails bekommen, mit der Frage, wie ich das angestellt habe, ob es eventuell eine PSD-Datei gibt. Es gibt keine PSD-Datei – ich bin da nunmal kein Grafikprofi, es ist alles Handarbeit.

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Interview: Bloggen ist unendlich

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Foto: savone | CC-Lizenz

Die Jungle World hat mir während der Geschichte rund um den Kontrollverlust des Herrn Seemann bei der FAZ und zum Bloggen allgemein ein paar Fragen gestellt. Ich habe da mal geantwortet. «Ich glaube, mit dem Fall bei der FAZ stehen wir vor einer Zäsur. Michael Seemann, Mario Sixtus, Thomas Knüwer und andere haben das Bloggen in Deutschland endgültig in Verruf gebracht. Wer sich so unprofessionell verhält wie Seemann, wer wie Sixtus völlig hanebüchen von einer »Bücherverbrennung« spricht, wer wie Knüwer die FAZ-Redaktion beleidigt, kann nicht mehr ernst genommen werden. Wir sprechen hier immerhin von Bloggern, die zu den etabliertesten und auch medial bekanntesten gehören.» Nothing more to say: «Auf Blogs kann man lachen und weinen, sich freuen und ärgern, sich informieren und desinformiert werden. Bloggen ist unendlich, es ist subjektiv, es ist politisch, es ist privat, es ist öffentlich, es bedeutet, anderen zu helfen und Hilfe zu bekommen. Bloggen kann man nicht beschreiben. Bloggen kann man nicht in Worte fassen. Bloggen muss man selbst, um es zu verstehen.»

Interview — Bloggen ist unendlich

Artikel der Jungle World — Kontrollverlust im Blogger-Dorf

F!XMBR — Die FAZ konnte gar nicht anders
F!XMBR — Quo vadis, Blogger?

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Alles Gute …

… wünsche ich dem weltbesten Freund zu seinem Ehrentag. Glückwunsch Chris! Weiter so, mit Volldampf voraus :D

Bild: Geburtstagsband, Wikimedia Commons, Public Domain

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