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Das Ende von Carta in einem einzigen Satz

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Carta macht dicht. Interessiert es Irgendwen? Nein. Ich habe es schon öfters gesagt: Egal, ob nun kino.to, Carta oder auch mal F!XMBR — wenn eine Seite schließt, zieht die Karawane weiter. Oder hat Jemand (außer den Professionalisierungs-Junkies) Rivva vermisst oder die fast täglichen Artikel der Blogbar? Die Nachricht findet mittlerweile den Nutzer, nicht der Nutzer über Rivva die Nachricht. Twitter  und Facebook lotsen mittlerweile mehr Leser auf die Blogs, als es Rivva jemals konnte, der Don wertet mit den Stützen faz.net auf und rebelliert noch auf seiner Blog-Heimat. Geschlossene Freundschaften, Kontakte bleiben auch nach dem Ende eines Projektes bestehen und erweisen sich eventuell sogar als nachhaltiger, wenn man nicht mehr täglich die gleiche Seite besucht. Das Ende von Carta kommt nicht überraschend. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was Carta überhaupt sei. Ein Gruppenblog für den digitalen Medienwandel? Nein, man konnte diese Frage nie beantworten. Es waren wenige Highlights, unsäglicher Unsinn, politisch rechte und linke Artikel auf Carta zu finden. Was Carta die ganze Zeit über fehlte, war eine Seele, eine Grundausrichtung. Wurde ich gestern mit einem Artikel begeistern, kam einen Tag später unfassbarer Müll daher, so dass man sich fragen musste, «bin ich hier noch auf der selben Seite?». Robin Meyer-Lucht fungierte für Carta vielleicht als CEO, nicht aber als Herausgeber. Lucht hat Carta, das mit dem Grimme Online Award und diese Woche auch mit dem Lead Award, ausgezeichnet wurde, an die Wand gefahren. Den Beweis tritt Lucht in seinem Abschieds-Artikel an.

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