Schlagwort ‘Canon‘

kauft man Hardware gerät man immer wieder ins Schwärmen

Ich denke mein Sermon bezüglich heutiger Hardware und Hardware vor 10+ Jahren bzw. Consumer Hardware Vs Business Hardware fand auf dieser Publikation schon desöfteren Raum und Redundanz macht sich allmählich breit, dennoch … meine neueste Errungenschaft bietet sich geradezu diesbezüglich an.

Im Prinzip ist dieser Canon IP4600, wie alle Vertreter dieser Preisklasse, mehr oder weniger tauglich drucktechnisch in recht guter Qualität zu Werke zu gehen. Ein rechter Leisetreter ist er und erledigt dennoch zügig die ihm angetragenen Aufgaben, von dieser Seite aus gibts also keine Beschwerden. Ärgerlicher wiegt der Umstand der fehlenden Kompatiblität oder besser ausgedrückt die Orientierung gen Redmond. Treiber? Treiber erwartet kein Mensch — auch wenn welche für Linux existieren und diese nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fähigkeiten dieses Geräts ausnutzen. Aber wer nutzt schon Linux und installiert sich zugleich noch derartige eingeschränkte Blobs? Mit der Zeit wird wohl Gutenprint etwas passendens aufweisen können — aber gut Ding will Weile haben. Im Moment taugt der Gutenprint Treiber für mehr oder weniger zufällige Erfolgserlebnisse, inkl. lustigem Farbenraten etc.

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quel malheur

Als mir anno 1992 ein guter Freund von den Vorzügen seines monochromen Tintenstrahlers Marke Olivetti vorschwärmte, da war ich hin und weg. Das Schriftbild und die kaum vorhandene Lautstärke erschienen gegenüber meinem Panasonic 24 Nadler einfach göttlich, vice versa standen die damaligen Preise für diese irdische Glückseligkeit dem Anspruch in nichts nach.

Die Nadler gingen, die Strahler kamen — immer mehr davon, Legionen standen bereit, um die Börse des willigen Konsumenten zu buhlen. Und Anfangs herrschte auch überall eitel Sonnenschein im Tintenstrahlerland — angemessene Qualität, zu angemessenen Preisen. Doch oh Schreck, der Mainstream machte sich auch dort breit, die Preise purzelten, die Qualität hielt … noch. Mit der Zeit jedoch purzelte auch die Qualität, ja sie bröckelte gar regelrecht vor sich hin — denn noch niedrigere Preise wurden gefordert und die Industrie gab nach. Grausame Halbwertszeiten etablierten sich und verlustig gegangene Margen kompensierte man mit proprietären Zusätzen in Form von Tinte.

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