
clap’s Bulo … wer sonst?
Nachtrag: Sensation in Berlin: Der unvergleichliche Bulo hat herausbekommen, dass die Meldung nur eine Ente war. Wir entschuldigen uns in aller Form bei unseren Lesern und dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle.
Es ist ein neuer Weg, den Guido Westerwelle und seine Kollegen planen: Wenige Tage vor der Afghanistan-Konferenz in London hat der deutsche Außenminister ein Aussteigerprogramm für Taliban-Kämpfer angekündigt. Viele Personen hätten sich nicht aus fanatischer Überzeugung den Extremisten angeschlossen, sondern aus wirtschaftlicher Not, sagte Westerwelle der «Bild am Sonntag».
Kennt man doch die Liberalen sonst als Hardliner gegenüber Bedürftigen, sieht man sich hier völlig überrumpelt. Zukünftig könnte es sich lohnen den Taliban zu mimen, denn während man als HartzIV-Empfänger beinahe wie ein Terrorist behandelt wird, sind zumindest gemäß dem Willen Westerwaves bald sozialstaatliche Streicheleinheiten für Taliban-Kämpfer angesagt1. Es geschehen also noch Zeichen und Wunder und sofern man die richtigen Argumente2 besitzt lebt es sich auch unter dem liberalen Dreigestirn ganz angenehm.
Dieses liberale Dreigestirn3 — Westerwave, Leutheusser-Schnarrenberger und Brüderle — begeht ganzjährlich diese fünfte Jahreszeit — Deutschland wird vom Schalk regiert. Danke liebe FDP-Wähler wir wissen jetzt endlich wo wir euch verorten können …
Hinweis übrigens seitens Bulo.

Köhntopps Google im Fadenkreuz der Politik bzw. Kappes Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine beleuchten einerseits die tatsächlichen Risiken und Nebenwirkungen des Suchmaschinen-Riesen, respektive wie die Politik darauf reagiert, zum anderen das geradezu zum Kult avancierte Google-Bashing. Insbesondere seitens letzterem erliegt man behände der Gefahr einem ähnlichen Kult zu erliegen, wie die Mär vom evil empire aka Microsoft. Auch bei jenem verwischte zunehmend Realität mit Hörensagen und heraus kam das omnipotent schlechte System ohne aber überhaupt noch die tatsächlichen Problematik erahnen zu können. Mutiert die Kritik über die Zeit zum reinen Bashing quasi zu einer Art Netzfolklore, so wird man auch bei Google bald nicht mehr Realität und Hörensagen voneinander unterscheiden können. Man verliert mit der Zeit den Blick für das Wesentliche, eignet sich einen Tunnelblick an und ist somit vielfältigen Gefahren anderer Natur überhaupt nicht mehr gewahr.

Der Innenexperte der SPD, Sebastian Edathy, zweifelte die Kompetenz der Ministerin an: «Bei jemandem wie Frau Köhler, die vor zwei Jahren noch die größte Gefahr in angeblich rassistisch motivierten Übergriffen von Ausländern gegen Deutsche sah, sind die Programme gegen Rechtsextremismus bestimmt in den falschen Händen.»
via SPON
Es hat schon etwas Befremdendes, wenn gerade die Union, die nach dem Kriege das Auffangbecken für einige Größen des Nationalsozialismus stellte und darüber hinaus die Genossen der Nachkriegszeit als kommunistische Wegbereiter stigmatisierte, heute nun unter der Ägide einer Politikerin in spe aufruft zum Kampf gegen den Linksextremismus — der hessische Stallgeruch ist übrigens unverkennbar. Daß darüber hinaus noch die Islamophobie einer Förderung bedacht wird, rundet diesen Fall extremster Inkompetenz gelungen ab: Willkommen in der Union. Damit liegt sie übrigens voll im Trend ihrer alma mater Angela Merkel: Der Maßstab der CDU ist und bleibt das christliche Menschenbild. Das ist auch Absage an jedwede Ideologie. Denn Intoleranz in Form von Leitkultur & Co ist die Basis dieser Partei, die konservative, menschenverachtende Mitte das Ziel.
Bild: Bulo (clap club)

Bulo hat wieder einmal zugeschlagen und weiß auch wie man die Akzeptanz dieser Geräte zumindest bei einem Teil der Bevölkerung steigern kann
Der unvergleichliche Bulo hat den Herrn Kruse nach erfolgreicher Arbeit in Rente geschickt und kümmert sich nun intensiv um die Krankheiten unserer Politiker. Ob Bulo demnächst seinen Doktor macht, wurde bislang nicht überliefert…
Das neueste neoliberale Geschwätz hat im Übrigen nebenan auf stilstand Klaus auseinandergenommen. Manchmal muss man wirklich danach fragen, ob in Berlin die Medikamente rechtzeitig eingenommen werden. Wie kann man so einen ideologisch verblendeten Humbug, gerade nach dem letzten Jahr, noch verbreiten?
Der unvergleichliche Bulo
Politikerkrankheiten
Frau Dr. Kristina Köhler, F!XMBR-Lesern nicht ganz unbekannt, macht weiter von sich reden. Nun legt sie sich mit der BILD an, was Kai Diekmann in der Vorweihnachtszeit nicht wirklich gefallen hat. Wenn das so ist, eine kleine Bitte: einfach beim nächsten Mal nicht mich, sondern gleich die Rechtsabteilung anrufen. Und zum nächsten Interview schicken wir dann lieber Juristen, statt Journalisten. Da haben sich Zwei gesucht und gefunden. Um was wollen wir wetten, dass die BILD bald mit einem Exklusiv-Interview kommt…